Bankomaten der Citibank in den USA gehackt - Zwei Mio. Dollar Schaden

Zugriff über Automaten in Supermarkt-Filialen
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Hacker sind in das Geldautomatennetz der US-amerikanischen Citibank eingedrungen und haben PIN Codes der Kunden gestohlen, berichtete die "New York Times" in ihrer Onlineausgabe. Der ferngesteuerte Zugriff dürfte über ATM-Maschinen in "7-Eleven"-Supermärkten erfolgt sein. Laut "Times" handelt es sich um die größte Attacke in der Geschichte der US-Banken. Der Schaden wurde von der Zeitung auf mindestens zwei Mio. Dollar (1,265 Mio. Euro) beziffert.

Die Angriffe erfolgten zwischen Oktober 2007 und März 2008. Wie viele Citibank-Kunden betroffen sind und wie die Täter genau vorgegangen sind, war vorerst unklar. Insgesamt stehen in "7-Eleven"-Filialen rund 5.700 Bankomaten des Geldinstituts. In mehreren Medienberichten wurde spekuliert, dass die PIN-Übertragung nicht ausreichend verschlüsselt erfolgt sein könnte.

Laut "Times" wurden drei Mitglieder der mutmaßlichen Hackergruppe wegen Betrugs und Verschwörung angeklagt. Gegen den Bandenführer, ein 32-jähriger Ukrainer, wurde bereits wegen eines anderen Betrugsdelikts, bei dem fünf Millionen Dollar Schaden entstanden sein soll, ermittelt. Bei seiner Verhaftung fand die Polizei Bargeld in der Höhe von 800.000 Dollar in seiner Wohnung im New Yorker Stadtteil Brooklyn. (Schluss

(APA)
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© boerse-express.com 03.07.2008