Mit Kapitalerhöhung sollen bis 2010 Wachstumsinvestitionen im Umfang von 150 Mio. Euro umgesetzt werden
Die
Saubermacher Dienstleistungs
AG, die im Jänner aufgrund der instabilen Kapitalmarktlage kurzfristig den Börsegang verschieben musste, hat für ihre Wachstumspläne nun eine Alternative zum
IPO gefunden.
Saubermacher konnte mit UBS Global Asset Management einen starken Partner für die
Finanzierung der Expansionspläne gewinnen. UBS Global Asset Management ist eine Tochter der UBS AG. Umgesetzt wird der Einstieg durch einen Verkauf von
Aktien der Roth
Privatstiftung und eine gleichzeitige
Kapitalerhöhung der Saubermacher Dienstleistungs AG. Damit werden die bis 2010 Wachstumsinvestitionen im Umfang von 150 Mio.
Euro umgesetzt. Nach Abschluss dieser Transaktion wird UBS einen 28% Anteil an Saubermacher halten. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und soll bis 30. Juni 2008 abgeschlossen werden. Saubermacher wurde in dieser Transaktion von
Erste Bank und Freshfields Bruckhaus Deringer beraten.
Hans Roth, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Saubermacher: "Gerade jetzt sehen wir den idealen Zeitpunkt, das hohe Potenzial in der Abfallwirtschaft im europäischen Osten und Südosten gezielt zu nutzen. Da die Mehrheit der Aktien weiterhin im Besitz unserer Familie verbleibt, wird die Kontinuität im Management und im Geist unseres Unternehmens dabei voll gewahrt".
Auch John Fraser, Chairman und
CEO von UBS Global Asset Management, ist von einer erfolgreichen gemeinsamen Zukunft überzeugt: "Infrastruktur ist eine wesentliche Assetklasse für UBS Global Asset Management und unsere Beteiligung an Saubermacher, neben den Investments von UBS Global Asset Management in Southern Water und Northern Star Generation im vergangenen Jahr, zeugt von unserem Fokus auf ein diversifiziertes, erstklassiges Infrastruktur
-Portfolio, das wir unseren Kunden in aller Welt bieten".
Im Jahr 2007 lag der Konzernumsatz von Saubermacher bei über 200 Mio Euro. Die Saubermacher Gruppe ist derzeit in
Österreich,
Slowenien,
Ungarn und
Tschechien sowie in
Bulgarien,
Rumänien,
Kroatien,
Serbien und Mazedonien geschäftlich vertreten.