Kapsch: Auch in Tschechien hat es nicht gleich geklappt
Bei Kapsch TrafficCom ist das offizielle Absage-Schreiben aus der Slowakei eingetroffen. Jetzt wird geprüft. Für Analysten ist aber alles halb so schlimm
Der Mauttechnologieanbieter Kapsch TrafficCom kommt offenbar in der Slowakei nicht zum Zug. Das Bewerberkonsortium rund um das heimische börsenotierte Unternehmen sei von der nationalen Autobahngesellschaft brieflich verständigt worden, dass es den Auftrag für das LKW-Mautsystem, das im Jänner 2009 in Betrieb gehen soll, nicht erhalten habe. Bis 9. Mai 2008 können die Bewerber Einspruch einlegen.
Ob Kapsch TrafficCom nun Einspruch erheben wird, ist allerdings noch unklar. Derzeit werde das Schreiben juristisch geprüft, so Kapsch-Sprecherin Brigitte Herdlicka gegenüber Medien. Nach der Auswertung werde überlegt, ob weitere Schritte unternommen werden.
Im Vorfeld ist man von einem Vertragsvolumen von rund 600 Mio. Euro ausgegangen, das Gewinnerkonsortium SanToll, rund um den französischen Autobahnbetreiber Sanef, Siemens und Iberax, habe aber ein Konzept über 796 Mio. Euro und damit das höchste Angebot vorgelegt.
Noch alles offen
Für den Erste Bank-Analysten Daniel Lion ist trotz des offiziellen Schreibens der Slowakischen Autobahnbetreibergesellschaft NDS noch alles offen. "Rechtlich gesehen ist immer noch kein Vertrag zustande gekommen. Das Verkehrsministerium muss sich nun mit dem Konsortium um Sanef bezüglich sämtlicher Details des Vertrages einig werden", meint Lion. Dem folgend habe zwar das Sanef-Konsortium momentan die besten Karten, Lion weist aber darauf hin, dass auch bei der Vergabe des Maut-Projektes in Tschechien Kapsch TrafficCom zunächst lediglich an dritter Stelle gereiht war und schlussendlich aber den Zuschlag bekam.
Aktie jetzt fair bewertet
Für Lion ist die Kapsch TrafficCom-Aktie auch ohne Zuschlag in der Slowakei weiterhin interessant. "Das Unternehmen hat eine sehr gute Position in Tschechien, und der Markt für elektronische Mautsysteme ist erst am Anfang", erklärt Lion. Er sieht den fairen Wert je Aktie aus heutiger Sicht (ohne Slowakei) bei 33,5 Euro. Zum Vergleich: Die Aktie gibt heute bis Mittag mehr als vier Prozent ab und notiert bei 33,12 Euro. Sein bisheriges Kursziel, inklusive Slowakei-Deal, lag bei 36,7 Euro, das Rating liegt derzeit bei "Buy".
Auch die Analysten von Sal.Oppenheim sehen den Fair Value der Kapsch TrafficCom-Aktie bei 33,50 Euro. Mitte April meinten sie allerdings, dass der Fair Value bei Erhalt des Auftrages aus der Slowakei "deutlich übertroffen werden könnte". (cp)
Zur Zeit ein echter Lichtblick in Zeiten wie diesen!
Was bewegt diese Aktie derart positiv, gibt es dazu irgendwelche fundamentale Hintergründe?
Bitte um Meinungen.
Danke- stay long!
ich weiß nur das ende april entschieden wird ob kapsch den mautauftrag aus der slowakei bekommt oder nicht.möglich das da einige schon die entscheidung wissen und kräftig einkaufen.mehr weiß ich leider auch nicht
Zeit währe es ja schon.
Ich selber habe aber schon auf Palfinger umgesattelt.Mir sind die Stückzahlen einfach zu gering.
Für Dich viel Gück, wenn´st noch investiert bist.
Also diese Stückzahlen sind der Hammer2007-12-21 10:29:45
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seit 2005-06-12
3.6 / Bewertungen: 15
Man glaubt ja gar nicht mit wie wenig Stückzahlen man den Kurs beeinflussen kann.
Wenn einem einfällt er muß bestens Verkaufen sind wir im A**** mit dem Kurs
Ich hab auf der Homepage des Kapsch Konkurrenten gelesen dass der Grazer Konkurrent Efkon www. efkon.com in Österreich eine Ausschreibung um die Lieferung für die LKW Computer gegen Kapsch in 07 gewonnen hat. Ich denke dass ist kein gutes Zeichen für meine K Aktien. Ich hoffe dass diese nochmal steigen dann verkauf ich alles was ich hab. Wenn man im Heimmarkt gegen die Konkurrenz verspielt dann ist das bedenklich. Auch gibt es weitere Konkurrenz für K in der Slovakei Maut.......4 insgesamt und i glaub des is ka gmahte Wiesen für niemanden von denen. besonders ALLE jagen meine aktien :-( lg