Die von den Österreichern Daniel Mattes und Roman Scharf gegründete jajah hat eine Reihe prominenter Venture Capital-Geber. Bereits vor Sequoia Capital und Globespan Capital war die in Wien und Bern gelistete Qino Flagship mit an Bord. Die Aktie wird auch im Freihandel deutscher Börsen gehandelt. Diese ist derzeit die einzige öffentlich gelistete Aktie, die die Möglichkeit bietet, sich an jajah zu beteiligen.
Qino hält 7,7% an jajah, wobei die indirekte Beteiligung von 4,9% buchhalterisch nicht bewertet wird und damit "eine signifikante stille Reserve" darstellt, wie es im jüngsten Quartalsbericht von Qino Flagship heisst. Die 2,8%, die Qino direkt hält, wurden im Juni des Vorjahres erworben, als jajah mit rund 200 Mio.Euro bewertet war. Diese Bewertung ergab sich im Zuge der Finanzierungsrunde, bei der die Venture Capital-Ableger von Deutsche Telekom und Intel eingestiegen sind.
Über eine Profit Sharing Vereinbarung werden indirekt weitere 1,9 Mio. jajah-Aktien gehalten. Jedweder Erlös aus dem Verkauf dieser Aktien fliesst abzüglich von Transaktionskosten Qino Flagship zu. Dieser Anteil ist allerdings in den Qino-Büchern nicht bewertet.
Per Ende März weist Qino Flagship einen NAV je Aktie von 2,47 Euro auf. Zu den Top 3 Investments zählen Pankl, update Software und jajah. In Deutschland wird Qino gegen 12.00 Uhr bei 7,52 Euro gehandelt. Das ist ca. 1 Euro höher als die gestrige Notiz in Wien. (bs)
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