DJ Daimler ruft 9.000 Dieselfahrzeuge in den USA zurück
STUTTGART (Dow Jones)--Die Daimler AG ruft in den USA 9.000 Diesel-Fahrzeuge aufgrund von Problemen am Kurbelwellensensor zurück. Dies geht aus einem Bericht hervor, den die US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) am Montag auf ihrer Webseite veröffentlichte. Betroffen sind die Baureihen E-, GL-, M- und R-Klasse des Jahrgangs 2007.
Für die Diesel-Initiative der deutschen Automobilhersteller bedeutet dies einen Rückschlag. Im vergangenen Jahr hat Daimler 12.580 Dieselfahrzeuge der E-, GL-, M- und R-Klasse verkauft. "Ich erwarte, dass es in einigen Baureihen in ein bis zwei Jahren einen Anteil von bis zu 30% gibt", sagte Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber auf der Detroiter Autoshow vergangene Woche.
Der Diesel-Spezialist Bosch, der mit allen US-Herstellern an Diesel-Projekten arbeitet, rechnet mit einem starken Wachstum: Lag der Dieselanteil an neu zugelassenen Light Vehicles 2006 noch bei 5%, so rechnet die Robert Bosch GmbH mit einer Verdreifachung auf dem US-Markt bis 2015 auf 15%.
Von Christoph Baeuchle, Dow Jones Newswires, +49 (0)711 2287 412, christoph.baeuchle@dowjones.com DJG/cba/bam
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January 21, 2008 11:27 ET (16:27 GMT)
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