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20.11.2007

BA-CA-Mittelstandsfinanzierer EK Fin im Rennen um Bösendorfer

Gemeinsam mit Brodmann Pianos - Stefan Zapotockys Basta AG ebenfalls im Konsortium
(c)
 

Der Verkauf der traditionsreichen Wiener Klavierfabrik Bösendorfer steht unmittelbar bevor. Beste Chancen hat nach wie vor der Wiener Klavierbauer Brodmann Pianos, der noch heute Vormittag mit der Bawag verhandelt. Allerdings, so aus informierten Kreisen, könnte auch Konkurrent Yamaha noch einmal tief in die Tasche greifen und das Angebot aufbessern. Am frühen Nachmittag wird es jedenfalls eine gemeinsame Presseerklärung geben. Fest steht eines: Um 16.00 gibt es eine Betriebsversammlung, bei der die Mitarbeiter entsprechend informiert werden.

Sollte Brodmann gemeinsam mit dem BA-CA-Mittelstandsfinanzierer EK-Fin zum Zug kommen, müssten die Wiener inklusive Schuldenübernahme von rund 7 bis 8 Mio. Euro etwa 15 Mio. Euro aufbringen. Den Grossteil würde EK Fin beisteuern, die damit auch mit rund 70 Prozent beteiligt wäre. Mit an Bord holen wollen die Wiener dem Vernehmen nach auch den Finanzdienstleister Bast AG, an der der Ex-Wiener Börse-Vorstand Stefan Zapotocky 50 Prozent hält. Dieser könnte die 20 Prozent übernehmen, die die Bawag bei einem Verkauf an Yamaha behalten wollte.

Mit der Übernahme der 1828 gegründeten Bösendorfer Klavierfabrik würde Brodmann künftig eine Zwei-Marken-Strategie fahren. Innerhalb von zwei Jahren soll der Klavierverkauf von derzeit weniger als 300 Instrumente auf 450 gesteigert werden und wieder an die gewinnbringenden Zeiten anknüpfen.

(APA)


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