hat wohl unter anderem mit dem baldigen abgang des chefs zu tun, auch wenn der sich in letzter zeit wohl hauptsächlich am high-society-parkett bewegt haben soll.
solche nachrichten in einem nervösen marktumfeld, gezeichnet von hiobs-botschaften en masse sind dann wie der letzte tropfen, der das fass zum überlaufen bringt.
Haselsteiner entschloss sich im Frühjahr 2007 die STR an die Börse zu bringen. Zu dieser Zeit dachte bereits jeder mit Angst an die kommende Finanz und Immobilienkrise. Gesagt - getan
Die Milliarden klingelten bald in der Kasse. 50 EURO - IPO...
Ein paar Monate später begann der katastrophale Fall. Damit war die Türe offen für den großen coup. Die Auftragsbücher waren voll, der Weh durch die Krise gesichert. Nach der Krise
würde man weiter Aktien zurückkaufen und der unmittelbare Erlös des Börsengangs würde in Sonderprojekte gesteckt werden, wie einer Verzehnfachung des russischen Marktes.
Der größte Börsengang der Geschichte des A T X ist eine Geschichte für sich selbst, ein Triumvirat mit Deripaska und der RAIFFEISEN, aus basta.
Mit dem Geld des Oligarchen den die DB vorübergehend bediente um flüssig zu sein war die STR samt dem Börsengang für alle eventuellen Schwierigkeiten schuldenfrei
zu agieren und weiter auf-bzw. auszubauen.
Die Würtschtln mit der Uniqua, Deripaskas Nachschusspflicht, seiner bestellten Sonderjacht und die letztendliche Einigung letzten Jahres mit der STR betreff seiner Anteile die man für ihn nicht umsonst warmgehalten hat, sind weitreichend bekannt und die Aktivitäten seiner Fam. Stiftung und der Vormachtstellung bei "seiner" CONWERT die wiederum Eigentümer der eco ist sind auch bekannt. Der Hasi hat nichts falsch gemacht und der Junior wirds noch besser machen.
Wir kennen ja den Ausspruch des Konzernchefs als man ihn bei der 09 HV am Podium ausfragte (und er das Jahr 2012 damals als das schwerste der kommenden Jahre bezeichnete, das es gilt zu überstehen...) und er sagte, er hasse es derlei von ungewaschenen Kleinanlegern ausgefragt zu werden, als ein Anleger knifflige Fragen betreff seiner Familienstiftung stellte.
Das der jeweilige Preis der STR ein strategischer ist war ja seit 2 Jahren hinlänglich bekannt, als Deripaska endlich wieder plötzlich zu seinen hinterlegten Anteilen stand und mit einem dubiosen Tauschgeschäft mit einer seiner russ. Firmen aufwartete. Der Russe zahlte 373 Mill. € für 17 % - für die restlichen 8 % bekam er eine Sperrfrist bis Juli 14. Die STR
ihrerseits übernahm im Gegendeal 26 % der russ. Transtroj von Deripaska, welcher dafür 70 Mill € Angeld erhielt, die er gleich dem Hasi für die 17 % zurückgab und den Rest auf die 373 Mill. also runde 300 Mill mit Hilfe von Hasi von der RAIFFEISEN finanzioert bekam. Als ich nächtelang im russ. Netz Näheres über die Transtroj erfahren wollte, wie Größe, Gewinn, Aktienkurs etc. fand ich nur Prozessakten und Prozessakten...
Das war dann der Tag wo ich mit STR für immer abschloss.
Ich war kein Zeichner der IPO (fehlte noch) sondern einfacher eventgetriebener Gelegenheitszocker.
Aus basta - zu undurchsichtig - Ja vielleicht wird die Transtroj
wirklich der Motor für die STR - Expansion, aber ohne mich.
und wie du dich erinnern kannst hatte ich immer die Ansicht, dass gewisse große Trader einzelne Indices sogar verzerren und lenken können, worauf man mich ernsthaft verlacht hat:
diese Geschichte erzählte die Tatsachen darüber
11.04.2012, aktualisiert 11.04.2012, 12:37 Uhr
Wetten mit DerivatenRiesen-Positionen eines Händlers verzerren Indizes
Quelle: Handelsblatt Online
Ein Händler bei der US-Großbank JP Morgan Chase soll derart großvolumige Wetten bei Kreditderivaten aufgebaut haben, dass er den Markt lenken und Indizes verzerren kann. Nun hagelt es Kritik.
Frankfurt. Die immensen Kreditderivate-Positionen und die daraus resultierende Marktmacht des Händler hat nicht nur zu Kritik von Konkurrenten geführt, die dadurch Verluste einstecken mussten. Auch Politiker warnen, dass die Transaktionen von Bruno Iksil als Beispiel für die übertriebene Risikoneigung der Banken dienen und unter das anstehende Eigenhandelsverbot fallen könnten.
Der Einfluss Iksils auf den Markt hat dazu geführt, dass einige Konkurrenten ihn "Voldemort" nennen, nach dem Bösewicht in den Harry-Potter-Büchern. Andere bezeichnen ihn aufgrund seiner riesigen Positionen als den "Londoner Wal". Iksil arbeitet im Chief Investment Office der Bank in London, wo er zusammen mit 400 Mitarbeitern insgesamt 350 Mrd. Dollar verwaltet. Laut JP Morgan ist die Sparte hauptsächlich dafür da, um Risiken abzusichern und überschüssiges Kapital zu investieren.
Vier Hedge-Fonds-Manager und Händler erklärten jedoch gegenüber Bloomberg News, dass die Transaktionen Iksils so groß sind, dass sie Indizes bewegen. Sie würden eher nach Eigenhandel aussehen, hieß es, also nach Wetten mit dem eigenen Geld der Bank. Vor dem Hintergrund der anstehenden Einführung der sogenannten Volcker-Regel wächst auch die Kritik von Seiten der Politiker. Die nach dem früheren Federal-Reserve-Chef Paul Volcker benannte Regel verbietet unter anderem den Eigenhandel und setzt der Risikobereitschaft der Banken Grenzen. Die Regel, die im Juli in Kraft treten soll, ist Teil der umfassenden US- Finanzmarktreform, dem "Dodd-Frank Act".
"Es würde mich nicht wundern, wenn die Volcker-Befürworter dies als Testfall nehmen würden", sagt Douglas Landy, ein Partner bei der Anwaltskanzlei Allen & Overy LLP in New York. Clifford Rossi, der an der Robert H. Smith School of Business der University of Maryland lehrt und zuvor Managing Director bei Citigroup Inc. war, bestätigt, dass die großvolumigen Transaktionen Iksils eindeutig nach der Volcker-Regel riefen. Die Behörden benötigten jedoch mehr Informationen von JPMorgan, der größten US-Bank nach Bilanzsumme.
Rätselraten über Verlust- und Gewinnpotenzial
Weder Iksil noch JP Morgan wird ein Fehlverhalten vorgeworfen. Und das vollständige Ausmaß der Aktivitäten des Händlers und das damit zusammenhängende Verlust- oder Gewinnpotenzial seiner Transaktionen für die Bank ist nicht bekannt. Joe Evangelisti, ein Sprecher von JP Morgan, wollte zu spezifischen Aktivitäten von Iksil keine Stellung nehmen. Der Händler selbst antwortete nicht auf Anfragen von Bloomberg News per Telefon und E-Mail.
Zwar soll die Volcker-Regel im Sommer in Kraft treten, die Aufsichtsbehörden arbeiten allerdings noch an konkreten Abschnitten des Maßnahmenpaktes. Fraglich ist beispielsweise noch, was für Ausnahmen festgeschrieben werden sollen, in Situationen, wenn Finanzfirmen sich gegen Risiken in ihren Handelsgeschäften und bei der Kreditvergabe absichern wollen.
"Die umfangreichen Wetten von Iksil machen die inhärenten Risiken beim Handel im Stile von Hedge-Fonds deutlich", sagt Senator Jeff Merkley, der zusammen mit Senator Carl Levin die Volcker-Regel in das Dodd-Frank-Gesetz einfügte. Wenn solche Handelsgeschäfte zusammenbrechen, wolle man nicht, dass die daraus resultierende Kernschmelze bei Banken stattfinde, von denen die Kreditvergabe an Familien und Unternehmen abhinge, betonte er.
Brad Miller, ein Mitglied des Repräsentantenhauses, gibt zu bedenken, dass JP Morgan bei Problemen in jedem Fall haftbar wäre. Potenzielle Solvenz-Schwierigkeiten der Bank würden dann letztendlich auf die USA, die US-Wirtschaft und die US- Steuerzahlen zurückfallen, selbst wenn die Transaktionen in London stattfänden und nur eine Auslandssparte in sie verwickelt sei.
Unabhängig von der Kritik von außen dürften die Berichte über die großvolumigen Transaktionen von Iksil jedoch auch bei JP Morgan intern hohe Wellen schlagen, sagt Darrell Duffie, ein Professor an der Stanford University. "Wenn die Handelsaktivitäten tatsächlich Teil einer Absicherungs-Strategie waren, dann gäbe es nicht die Absicht, damit den Markt zu bewegen. Die offensichtlichste Abhilfe ist nun, das Ausmaß zu beschränken, sodass in Zukunft nicht mehr derart große Handelspositionen aufgebaut werden können", erklärt Duffie.
Bloomberg
Quelle: Handelsblatt Online
auch wenn es lange ist dies zu lesen, ist es für Trader unbedingt wichtig es zu wissen, dann braucht man sich nicht wundern was im ATX am Montag los war.
Und Goldman&Sachs wird noch ärger arbeiten als JP Morgan.
Aber ich bilde mir ja alles nur ein, ich habe mir noch viel zuwenig eingebildet und jeden Tag kommen jetzt schon solche Meldungen, die beunruhigen.
Einen Index zu lenken kostet Erfahrung, technisches knowhow, Equipment und viel Geld. Das ist alles bei den "Büchern" vorhanden, oder lutsche ich mir die Meldungen laufend aus den Fingern ??
die aktie hat sich nur mit dem rückkaufprogramm oben gehalten, mit dem auslaufen dieses gehts bergab zum rest des atx. anderen grund für die outperformance gab es nicht.
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