Infineon Technologies Austria
AG mit Sitz in Villach, ein Konzernunternehmen des weltweit operierenden Halbleiterherstellers Infineon Technologies AG, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/06 (bis Ende September) beim
Umsatz erstmals die Milliardengrenze überschritten. Die 1,093 (0,918) Mrd.
Euro entsprechen einem Anstieg von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilte Finanzvorstand Monika Kircher-Kohl am Freitag bei der Bilanzpressekonferenz in
Wien mit. Das EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) stieg um 23,8 Prozent auf 70,2 (46,4) Mio. Euro.
Der Aufsichtsratsvorsitzende von Infineon-Österreich und Finanzvorstand des Mutterkonzerns, Peter Fischl, zeigte sich mit der Entwicklung in Österreich äusserst zufrieden. "Die Fertigungskompetenz in Österreich ist exzellent", Infineon Österreich sei in vielen Bereichen "
Benchmark im Konzern", sagte Fischl. Infineon Österreich entwickelt und produziert Halbleiter- und Systemlösungen für die Automobil-, Industrieelektronik und Multimarket sowie für Anwendungen in der Kommunikation. Die deutsche Infineon-Mutter erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/2006 ein Minus von 268 Mio. Euro.