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28.09.2005 10:25
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Novomatic holt sich 150 Mio. Euro vom Kapitalmarkt

Unternehmensanleihe wir begeben - Mittelzufluss wird zur weiteren Finanzierung des Wachstums eingesetzt

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Die Novomatic AG Holding begibt eine 150 Mio Euro Unternehmensanleihe mit Aufstockungsmöglichkeit. Die Anleihe hat eine Laufzeit von sieben Jahren und einen fixen Zinssatz von voraussichtlich 3 5/8 Prozent p.a., wobei der endgültige Emissionskurs kurz vor Zeichnungsbeginn festgelegt wird. Die Zeichnungsfrist läuft vom 5. bis 7. Oktober, die Notierung im Geregelten Freiverkehr der Wiener Börse wird beantragt. Leadmanager ist die BA-CA.

Wie Novomatic-Vorstandssprecher Franz Wohlfahrt bekannt gibt, wird der Mittelzufluss zur weiteren Finanzierung des Wachstums sowie zur Optimierung der Finanzstruktur verwendet werden. Kernmarkt ist dabei Europa, insbesondere die CEE-Staaten und die EU-Beitrittskandidaten Rumänien, Bulgarien und Kroatien. Aber auch die baltischen Staaten und die östlichen Nachbarländer der EU sowie Nordamerika und Teile Asiens bieten entsprechende Wachstumspotenziale.

"Wir haben in der Novomatic AG bei einem Umsatzzuwachs von 66 Prozent auf 470,8 Mio Euro im Geschäftsjahr 2004 zum Bilanzstichtag die Eigenkapitalquote auf dem hohen Niveau von 44 Prozent gehalten. Wir können unseren Investoren damit ein sicheres Investment mit einer attraktiven Verzinsung anbieten, basierend auf dem seit 25 Jahren erfolgreichen Geschäftsmodell eines der grössten österreichischen Privatunternehmen."

"Mit der Begebung der ersten Unternehmensanleihe ist auch eine bewusste Öffnung des Unternehmens gegenüber privaten und institutionellen Investoren verbunden", kommentiert Alfred Liebich, Konzernberater und Leiter des Bereiches Corporate Finance. "Wir stellen uns ganz bewusst den Anforderungen des Kapitalmarktes, insbesondere in Richtung Transparenz und Financial Reporting".

Die BA-CA hat heuer bereits die Emission der Corporate Bonds von Wienerberger AG und Frauenthal Holding AG begleitet. "Und wir erwarten bis Jahresende noch die eine oder andere Emission", so Gottfried Ransmayr, Leiter Fremdkapitalfinanzierungen der Bank Austria Creditanstalt Western Europe.

Hightech-Glücksspielautomaten, etc.

Rund 40 Prozent des Umsatzes erzielt die Novomatic mit der Produktion und dem weltweiten Verkauf von Hard- und Softwareprodukten im Glücksspielbereich, insbesondere Hightech-Glücksspielautomaten. Rund 20 Prozent der Umsätze entfallen auf den Betrieb von Spielbanken und elektronischen Automatencasinos in Österreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Ungarn, Polen, Lettland, Estland, Kroatien und Rumänien sowie in zahlreichen zentral- und osteuropäischen Ländern. Der Rest des Umsatzes werde mit der Vermietung von Glücksspielautomaten und mit der Sportwetten-Tochtergesellschaft Admiral Sportwetten AG erwirtschaftet, hiesst es.

Wie berichtet blickt die Novomatic AG auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2004 zurück. Die erstmalige Konsolidierung der 2003 erworbenen NSM-Löwen Entertainment GmbH und organisches Wachstum führten zu einem Anstieg des konsolidierten Umsatzes um 66 Prozent auf 470,8 (nach 283,6) Mio Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 63 Prozent auf 69,4 (zuvor 42,5) Mio Euro, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) um 61 Prozent auf 67,8 (zuvor 42,2) Mio Euro.

Auch in den ersten sechs Monaten 2005 konnte an die erfreuliche Ertragslage des Vorjahres nahtlos angeschlossen werden. So stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten nach nicht konsolidierten Zahlen um 40 Prozent auf 353 Mio Euro nach 252 Mio Euro im ersten Halbjahr 2004. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich von 44 Mio Euro auf 76 Mio Euro, woraus sich eine Steigerung von 73 Prozent errechnet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2005 um 88 Prozent auf 62 Mio Euro (nach 33 Mio Euro). Der Return on Sales stieg im ersten Halbjahr 2005 auf 14,2 Prozent, nach 13 Prozent im Vergleichszeitraum 2004. Während sich die Zahl der MitarbeiterInnen per Stichtag 30. Juni von 2.740 auf 3.259 erhöhte, konnten die Personalkosten in Prozent vom Umsatz von 16,3 auf 14,2 Prozent reduziert werden.
 
(cp)
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