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16.05.2002 12:36
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IPO-Kandidat Kapsch TrafficCom erhält Folgeauftrag aus Chile

Neben Ost/West- nun auch Nord/Süd-Verbindung von Santiago de Chile
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Die Kapsch Tochter Combitech Traffic Systems kann mit dem zweiten Auftrag zur Errichtung eines elektronischen Mauteinhebungssystems in Santiago de Chile erneut einen Erfolg verbuchen: Dieser Auftrag umfasst die Nord/Süd-Verbindung von Santiago de Chile, das mit rund vier Millionen Einwohnern täglich einen hohen Bedarf an Verkehrstelematik hat.

Mit diesem zweiten Projekt zeichnet die Combitech Traffic Systems nun bereits für mehr als die Hälfte des in Santiago geplanten 4-teiligen Straßenmautsystems verantwortlich. Der Ende vergangenen Jahres an die Kapsch Tochter ergangene erste Auftrag beinhaltete Mautstationen für die wichtigste Ost-West-Verbindung der Stadt. Die beiden weiteren Phasen des Mautsystems - für die sich die Kapsch Tochter ebenfalls beworben hat - sollen auf dem Nord- und Südring von Santiago errichtet werden.

Der an Combitech Traffic Systems erteilte Zuschlag umfasst auch die Endgeräte (Onboard Units), die im Fahrzeug angebracht werden. Diese Endgeräte kommunizieren mit den über den Fahrstreifen befindlichen Antennen (Transceivern), eignen sich dank ihrer Bauweise für unterschiedliche Fahrzeugklassen und können bei Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h eingelesen werden. Mit Erteilung des aktuellen Auftrages kommen zunächst weitere 300.000 Onboard Units von Kapsch zum Einsatz - im Endausbau werden es im Großraum Santiago mehr als eine Million sein.

"Mit diesem zweiten Zuschlag für unser Mauteinhebungssystem kommt erneut eine Lösung mit Mikrowellentechnologie zum Zug, die in Europa bereits von der ASECAP zum Standard erhoben wurde. Diese Technologie besitzt mittlerweile - wie dieses Projekt beweist - weltweite Akzeptanz, vor allem wegen der zahlreichen installierten und völlig klaglos funktionierenden Systeme. Nachdem Combitech Traffic Systems auch auf einen jüngst erteilten Auftrag aus Südafrika verweisen kann, kommt die von der Kapsch Gruppe propagierte Mikrowellentechnologie nunmehr auf allen 5 Kontinenten erfolgreich zum Einsatz. Keine andere Technologie kann auf vergleichbare Erfahrungswerte verweisen", so Erwin Toplak, Leitung Kapsch AG, TrafficCom, über diesen weiteren Erfolg. (cp)


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