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23.02.2013 21:02
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Italien-Wahl - Was die Märkte wollen

Eine klare Mehrheit für jene Kräfte in der Regierung, die die Sanierung des Staatshaushalts fortsetzen wollen, wäre positiv für die Aktienmärkte
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Die Parlamentswahl in Italien am Sonntag und Montag steht in den nächsten Tagen im Fokus der Marktteilnehmer. Die beiden Kammern des Parlaments werden neu gewählt. Die Wahllokale schließen um 15 Uhr. Mit den ersten Ergebnissen ist am Montagabend zu rechnen.

Laut Analysten der Volksbank wäre eine klare Mehrheit für jene Kräfte in der italienischen Politik, die die Sanierung des Staatshaushalts fortsetzen wollen, positiv für die Aktienmärkte. Ein Wahlergebnis mit der Stärkung jener Parteien, die für eine Aufweichung dieses Kurses eintreten, dürfte die Aktienmärkte andererseits belasten, meinen die Analysten. Die veröffentlichten Unternehmenszahlen und Konjunkturdaten (USA: Verbrauchervertrauen, Auftragseingänge, BIP-Wachstum, DE: ifo-Geschäftsklima- index etc.) dürften zumindest bis zur Parlamentswahl nur eine untergeordnete Rolle an den Märkten spielen.

Die Unicredit-Analysten gehen davon aus, dass die Mitte-Links-Koalition unter Pier Luigi Bersani die Mehrheit im Unterhaus erringen wird, wahrscheinlich aber nicht im Oberhaus (Senat), wo der Mehrheitsbonus auf regionaler (und nicht auf nationaler) Ebene vergeben wird. In diesem Fall wäre Bersani gezwungen, eine Allianz mit der von Mario Monti geführten Koalition der Mitte einzugehen. Dies allerdings wäre nach Meinung der Unicredit-Experten ein gutes Ergebnis, erhielten doch die weniger reformfreundlichen Positionen innerhalb der Mitte-Links-Koalition (womit vor allem die Linke Ökologische Freiheitspartei gemeint ist) ein starkes Gegengewicht, was die Reformdynamik hoch halten dürfte, die von Montis Kabinett der Technokraten initiiert wurde. Auch für die Finanzmärkte wäre dies nach Meinung der Analysten die beste Konstellation, weil dann die Reformstimmung aufrecht erhalten bliebe.

Das größte Wahlrisiko laut Unicredit ist die Mitte-Rechts-Koalition Berlusconis. Sie könnte genügend Stimmen erhalten, um eine Mitte-Links/Mitte- Mehrheit im Senat zu verhindern. Bei einer solchen Pattsituation käme es vermutlich zu einer geschäftsführenden Zwei-Parteien-Regierung, zumindest bis das Wahlgesetz geändert ist und Neuwahlen ausgeschrieben werden, erklären die Unicredit-Experten.
 
(cp)
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