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23.02.2013 06:35
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OMV als 'attraktiver' Value-Wert, solide Amag-Erwartungen, Überraschung bei Raiffeisen, wenig Potenzial bei Uniqa und Verbund ....

Einschätzungen der Erste Group zu den dieswöchigen Unternehmens-News
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In der abgelaufenen Handelswoche gab es einige News, teilweise überraschende - teilweises erwartete, seitens heimischer Börsenotierter. Im aktuellen Equity Weekly gibt es dazu die Einschätzungen der Erste Group-Analysten.

Zu Verbund und der CO2-Diskussion meinen die Analysten: "Trotz eines zu erwartenden positiven Newsflows im Zusammenhang mit dem Jahresergebnis, das am 6. März präsentiert wird, einer starken Wasserführung im ersten Quartal und einer wahrscheinlichen Erhöhung der Dividende raten wir Anlegern aktuell vom Kauf der Verbund Aktie ab. Der Entwicklung der Strompreise stehen wir weiterhin skeptisch gegenüber. Und die niedrigen Strompreise werden sich in Zukunft negativ auf die Ergebnisse des Verbund auswirken. Unsere aktuelle Empfehlung lautet Halten."

Zu den BWT-Zahlen heisst es: "Die Maßnahmen zum Aufbau der Marke ‚BWT’ zur führenden Wassermarke und die damit nötigen Investitionen vor allem für das Produktsegment ‚Point-of-Use’ am Standort Mondsee werden 2013 weiter plangemäß umgesetzt. Dadurch rechnet das Management von BWT trotz erwarteter Umsatzsteigerungen mit keinen Ertragsverbesserungen in 2013. Basierend auf diesem Ausblick werden wir unsere Gewinnschätzungen für 2013 voraussichtlich um 8-10% reduzieren müssen. Für die Aktie bleiben wir daher weiter zurückhaltend eingestellt."

Die OMV-Zahlen werden folgend kommentiert: "OMV ist einerseits sehr aktiv, um im Bereich Exploration & Produktion noch weiter deutlich zu wachsen. Zahlreiche Ölfelder befinden sich in der Phase der Entwicklung und Vorbereitung, sodass in den nächsten Jahren bis 2021 die tägliche Produktion massiv ansteigen kann. Andererseits wird auch intern weiter sehr hart gearbeitet, um die Profitabilität weiter zu erhöhen bzw. das eingesetzte Kapital zu verringern. Aus unserer Sicht mausert sich OMV nach und nach zum attraktiven Value-Wert und hat den ATX zuletzt nicht zu Unrecht deutlich outperformt. Wir bleiben damit bei unserer positiven Einschätzung und bestätigen unser derzeitiges Kursziel von EUR 35. Ex-Dividendentag ist übrigens der 22. Mai."

Zu Amag heisst es: "Das Unternehmen berichtet nächste Woche am Donnerstag seine Geschäftszahlen 2012. Der Umsatz sollte im Schlussquartal 2012 im Jahresvergleich geringfügig zugelegt haben, bei annähernd stabilen Verkaufsvolumen und Euro Metallpreisen. Beim EBIT erwarten wir einen Rückgang von rund 7% zum Vorjahr. Die Division Metall sollte weiterhin unter niedrigen Aluminiumpreisen gelitten haben. Das Preisniveau für Walzprodukte sollte auch zuletzt auf einem guten Niveau geblieben sein. Allerdings drücken ein rund 2-wöchiger Instandhaltungsstillstand sowie Vorlaufkosten für das große Investitionsprogramm AMAG 2014 auf die Profitabilität der Division Walzen. Insgesamt erwarten wir den Umständen entsprechend immer noch solide Ergebnisse."

Zu den Raiffeisen-Zahlen: "Trotz des um 13% geringer als erwartet ausgefallenen Quartalsverlustes war für uns die größere Überraschung jedenfalls die Erhöhung der Dividende um 11% von EUR 1,05 auf EUR 1,17 – und das obwohl der Jahresgewinns um 25% auf EUR 725 Mio. sank. Mit dieser Ausschüttung und einer Dividendenrendite von um die 3,9% könnte man die RBI fast schon als Dividendenwert bezeichnen – was sie aber im Hinblick auf die starke Osteuropaausrichtung eigentlich nicht sein will. Als positiv beurteilen wir den Turnaround bei der Zinsmarge, der sich auch in den kommenden Quartalen manifestieren und damit wieder steigende Betriebserträge ermöglichen sollte. Was für uns mangels detaillierter Zahlen noch offen bleibt, ist das Ausmaß der vorgenommenen Bilanzsäuberung v.a. im Großkundensegment. Die leicht rückläufige Problemkreditrate von 9.8% deutet aber an, dass sich die Ratings einiger Großkunden verbessert haben könnten und dass Komplett-Abschreibungen vorgenommen wurden. Aus heutiger Sicht und im Vergleich zu anderen Banken in der Region gehen wir aber schon davon aus, dass die RBI doch einen gewissen Puffer für das Jahr 2013 aufgebaut hat. Sollte sich das bei der Präsentation des Geschäftsberichts am 10. April bestätigen, dann sehen wir Zukäufe um die EUR 30 als gerechtfertigt an, denn der Buchwert von ca. EUR 39 sollte jedenfalls unser Kursziel von EUR 36 rechtfertigen."

Ad Uniqa-Zahlen heisst es: "Für das heurige Jahr ist eine Kapitalerhöhung geplant. Medienberichten zufolge soll diese im zweiten Halbjahr stattfinden, der Konzern rechnet offenbar mit ansprechenden Zahlen im ersten Halbjahr. Auch wenn der Turnaround geglückt ist und es offensichtlich wieder aufwärts geht, sehen wir auf dem jetzigen Kursniveau kein weiteres Potenzial mehr für die Uniqa Aktie, die momentan wieder deutlich über Buchwert notiert."
 

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JM-Abgezockter
Hoffentlich verlieren die Manager nicht ihre Boni2016-02-04 15:04:22
298 Postings

seit 2009-12-09

weiß nicht, wie "Verantwortung" in Österreich definiert ist.

big_mac
9515 Postings
seit 2008-08-03


Woher diese plötzliche Erkenntnis ?
Dass der Laden nix taugt ist seit Jahren klar.

DanielBK9
125 Postings
seit 2014-10-04


haha besser spät als nie oder nicht?

big_mac
9515 Postings
seit 2008-08-03


Boni sind hier das kleinste Problem.

Anthean
11221 Postings
seit 2007-08-24


"Hier" vielleicht. ;)

voitsberger
2098 Postings
seit 2007-11-21


"Dass der Laden nix taugt ist seit Jahren klar."


383 mio gewinn in 15. eine erste schaffte so um die mrd in 15. aber taugt vermutlich auch nix.

wenn wir die beiden banken nicht hätten, dann könnten wir den laden gleich zusperren.

big_mac
9515 Postings
seit 2008-08-03


ich Frage jetzt nicht wie der Gewinn zusammen geschummelt wurde ;)

anthean, hier ist das Problem dass es viel zuviel Personal gibt.

markusma2
665 Postings
seit 2008-04-23


in dem umfeld auch im hinblick auf uniqa kommt hier noch ein neues alltimelow.

voitsberger
2098 Postings
seit 2007-11-21


ein neues alltime low bei der rbi ist sehr wahrscheinlich. mit der uniqa hängt das eher weniger zusammen. schon eher damit, dass die restrukturierungskosten nicht in 15 gebucht wurden, sondern erst heuer. eher unklug vom management.

bei der ersten seh ich definitiv kein neues alltime low. bei einem gewinn von ca 1er mrd in 15, kann ich mir das nicht vorstellen, da ja auch 16 nicht schlechter werden wird. die erste ist ein klarer kauf. sie ist ja nicht die deutsche bank, die händeringend nach einem neuen geschäftsmodell ausschau hält.-)



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