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Die Sorgen um die politische Stabilität in Spanien und Italien dürften den Dax auch in der kommenden Woche belasten. Dennoch rechnen die Experten nicht mit einer grundlegenden Trendwende am Aktienmarkt nach unten, da die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin günstig seien, schreibt der Nachrichtendienst dpa-afx. Analyst Markus Reinwand von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) geht davon aus, dass Aktien nach dem überdurchschnittlich guten Jahresstart zunächst etwas die Puste ausgehen könnte.
Nach seiner jüngsten Rally aber zeige der Dax auf kurze Sicht Überhitzungserscheinungen, fuhr der Helaba-Experte fort. Insgesamt bleibt er positiv gestimmt: 'Eine Konsolidierung ist nun durchaus gesund und der geldpolitische Rückenwind spricht mittelfristig für weiter steigende Kurse'. Hintergrund ist die Aussage des Chefs der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, alles Notwendige tun zu wollen, um den Euro zu erhalten. Seit dieser Ankündigung Ende Juli hat der deutsche Leitindex sechs Monate in Folge zugelegt.
Auch die Experten der Landesbank Berlin bezeichneten eine Dax-Korrektur im Februar als durchaus noch möglich. Einen größeren Rückschlag erwarten sie nicht: 'Anleger sind nach wie vor zurückhaltend in Aktien positioniert. Die Wahrscheinlichkeit ist daher größer, dass anziehende Kurse zu schnellen Zukäufen führen, als dass Korrekturen panikartige Verkäufe nach sich ziehen.'
Auch Aktienstratege Markus Wallner von der Commerzbank bleibt optimistisch: Zwar zeigten die jüngsten Verluste im Dax, dass die Staatsschuldenkrise noch immer stärkere Kursausschläge auslösen könne. Dennoch sollten Schwächephasen zum Aufbau von Aktienpositionen genutzt werden, empfahl er. Die guten Umfragewerte für Italiens umstrittenen Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi sowie Korruptionsvorwürfe gegen die spanische Regierung hatten den deutschen Leitindex in den ersten vier Handelstagen der abgelaufenen Woche den gesamten Jahresgewinn gekostet.
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ISIN DE0008469008
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