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Nach Ansicht des Präsidenten der italienischen Zentralbank, Ignazio Visco, steht das Land weiterhin im Fokus der internationalen Aktienmärkte. "Italien darf nicht nachlassen, die Überwindung der Krise erfordert weitere Anstrengungen", sagte er am Samstag bei einem Kongress in Bergamo, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Die Aufmerksamkeit der internationalen Investoren liege weiterhin darauf, ob in Italien ein Gleichgewicht der Staatsfinanzen hergestellt werden könne, betonte Visco.
EU-Währungskommissar Olli Rehn sagte in einem Interview mit dem Magazin "Profil", der Kampf gegen die Krise in Europa sei noch nicht gewonnen. "Welche Farbe die neue Regierung in Italien auch haben wird, es ist wichtig, dass sie den Reformkurs beibehält. Sie darf sich nicht zurücklehnen."
Unter der Woche hatte die wachsende Unterstützung für den früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi in Italien den Druck an den globalen Aktienmärkten erhöht. Experten werten die Parlamentswahl am 24. und 25. Februar als Risiko, da unklar ist, ob die neue Regierung den eingeschlagenen Spar- und Reformkurs fortsetzt.
(APA)
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