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03.02.2013 12:42
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Österreichs Post ist in Sachen Marktliberalisierung säumig - muss noch 200.000 Brieffächer umrüsten

In fünf Beschwerdefällen werden gegen die Post "sicher Strafverfahren eingeleitet"

© APA
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Die Österreichische Post muss noch rund 200.000 Hausbrieffächer umrüsten, weil es bis Jahresende 2012 nicht gelang. Das bestätigte ein Post-Sprecher nach entsprechenden Berichten der "Salzburger Nachrichten" und der "Presse". "Die 200.000 Brieffächer befinden sich an rund 16.000 Adressen in ganz Österreich", so der Sprecher. Grund für die Verspätung seien "Bestellungen, die erst Ende Dezember einlangten; die Lieferzeit aus Deutschland beträgt aber zwölf Wochen."

Der ehemalige Monopolist ist wegen der Marktliberalisierung verpflichtet, die alten Postkästen in Wohnhäusern gegen Briefkästen mit Einwurfschlitzen auszutauschen - damit auch andere Anbieter zustellen können. Pro Adresse ist im Gesetz eine Strafe bis zu 30.000 Euro vorgesehen. Laut "SN" hatten Hauseigentümer in 44.000 Fällen die Umrüstung schlicht verweigert.

Laut "Presse" werden in fünf Beschwerdefällen gegen die Post "sicher Strafverfahren eingeleitet". Im zuständigen Infrastrukturministerium will man den entsprechenden Bericht des Post- und Telekomregulators RTR, man dürfte sich mit der Fristverlängerung bis Ende März 2013 für den Austausch begnügen.

Laut Post-Sprecher sei oft nicht auf entsprechende Infoschreiben der RTR reagiert worden. "Jetzt werden alle noch einmal angeschrieben - rund 3.100 Adresse mit 38.000 Fächern - und wenn sie binnen drei Wochen reagieren, erfolgt der Austausch ebenso noch bis Ende März gratis", so der Post-Sprecher. Danach müssten die Eigentümer selbst für die Umrüstung aufkommen.

Ob die RTR ein Verfahren gegen die Post anstrengen wird, weil diese die gesetzliche Umtauschfrist nicht geschafft hat, ist offen. Man müsse zunächst die offenen Einzelfälle prüfen, aber auch, ob das Umrüstungsverfahren der Post mangelhaft gewesen sei, hieß es aus der Regulierungsbehörde zu den "SN".
 
apa
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Fly
Gipfel Erreicht2014-09-30 20:28:07
111 Postings

seit 2006-07-20

Kurstechnisch wird die Luft langsam dünn..beinahe den kompletten Gewinn als Dividende auszuschütten halte ich für falsch, Buchwert ist bei nur knapp € 10.-! KGV bei beinahe 20...Stabilität gut und schön..aber es fehlt irgendwie die Zukunftsperspektive.

Weiters mehren sich die Beschwerden über die Sparmaßnahmen, der Unmut der Kunden wächst..."wenns wirklich wichtig ist dann lieber mit der Post" ist eine Verhöhnung. Die Postler sind teilwiese heillos überfordert. Wer genau hinsieht merkt dass sich die Berichte darüber häufen (Postler verbrennt Briefe..ec).
Selbst bei uns im Zentralgebiet kommen inzwischen Zustellungen nur wenn es sich noch ausgeht oder dann halt am nächsten Wochentag (Samstagszeitung - werden wir jetzt abbestellen wie unsere Nachbarn da Sie sowieso kaum kommt). Sendungen gehen verloren. Briefe und Pakete dauern speziell in´s benachbarte Deutschland oder Schweiz über 1-1,5 Wochen!!
Unser Betrieb (und sehr viele andere inzwischen auch) versenden einfache Kataloge, Pakete nur mehr mit Paketdienst...kostet zwar € 2.- mehr je Sendung, ist aber in 2 Tagen verlässlich beim Empfänger.
Wie schon gesagt..der Werbeslogen ist eine Verhöhnung. Sämtliche unserer Kunden sagen das Gleiche über die Post...
Das kann auf Dauer nicht gutgehen!

Fazit: Gewinne mitnehmen, sehe beim aktuellen Sparkurs und beim Aktienkurs den Gipfel erreicht.

LASKler
6047 Postings
seit 2012-02-28
> Re(1): Gipfel Erreicht2014-09-30 20:58:54


Reines Dividende Papier - Im packet Geschäft sehe ich durch aus noch potentieall, wird doch I-Shopen mehr. Brief ist bald Tod - keine Frage. Naja, bezüglich Beschwerden ist relativ bei 8 Millionen Österreicher die Post erhalten, sind 100 Beschwerden fast nichts - sind aber immer noch 100 zu viel.



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