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03.02.2013 10:35
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"Damit wird die Luft für so manchen Aktienindex natürlich dünner"

Raiffeisen und Erste Group erwarten ATX mittelfristig höher

© Börse Express
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Auch in der abgelaufenen Woche haben einige der bedeutendsten Aktienindizes Mehrjahres-Höchststände erreicht. Dennoch gestaltet sich die Entwicklung an den globalen Aktienmärkten zunehmend zäher. Massgeblich verantwortlich dafür war zuletzt das enttäuschend schwache US-Wirtschaftswachstum im Schlussquartal 2012.

Andererseits beruhigen die Quartalszahlen der US-Unternehmen das Sentiment. Weit über 70 % der Gewinnausweise liegen über den zuvor massiv abgesenkten Erwartungen der Analysten und auch die Umsatzentwicklung zeigt sich besser als in den Quartalen zuvor.

Auch in Europa blieben grosse Enttäuschungen in Sachen Berichtssaison bisher aus und anhand der bis jetzt veröffentlichten Daten lässt sich erwarten, dass es auch hier mehr positive Überraschungen zu vermelden geben wird als in den ersten drei Quartalen 2012.

Die aktuell zu beobachtende Verschnaufpause der Aktienmärkte ist jedenfalls nur gesund für die weitere Entwicklung und wir gehen nicht davon aus, dass diese in eine grössere Korrektur mündet. Dennoch zeigen etwa Investorenumfragen, dass es in den letzten Wochen zu einer deutlichen Aufhellung des Sentiments gekommen ist. Damit wird die Luft für so manchen Aktienindex natürlich dünner.

Diesem Umstand trägt Raiffeisen Research auch bei ihren Empfehlungen Rechnung: "Nachdem wir schon eine Woche zuvor unsere Kursziele bei S&P 500, Dow Jones, FTSE und SMI erreicht hatten, traf dies zuletzt auch auf den Nikkei 225 zu. Wir stufen somit auch diesen auf „Halten“ zurück. Unverändert bleibt unser Votum dagegen für die Aktienmärkte der Eurozone sowie die Nasdaq mit Kaufen", heisst es.

Den EuroStoxx 50 sieht das Team rund um Peter Brezinschek Ende Dezember bei 2900 Punkten, den ATX bei 2650 und den DAX bei 8500 Punkten.

Christoph Schultes von der Erste Group sieht den ATX weiter in einer kurzfristigen Seitwärtsbewegung gefangen: "Der seit Mitte letzten Jahres bestehende Aufwärtstrend ist jedoch weiterhin intakt, mittelfristig sind wir daher weiterhin optimistisch."
 

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ATX hat derzeit viel zu verarbeiten2014-08-15 18:14:35
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AlaskaKid
443 Postings
seit 2013-10-18



stoneage40
955 Postings
seit 2009-12-03


Komische Reformen,..höhere KEST, Höhere Besteuerung des 13 und 14 Monatsgehaltes,....

stoneage40
955 Postings
seit 2009-12-03


Diese "Reformen" kommen mir in Österreich irgendwie bekannt vor

hobbyanalyse
2435 Postings
seit 2012-06-08


Nun, das wäre ein Grund mehr für die ATX-Unternehmen, die Dividenden zugunsten von Aktienrückkäufen zu stutzen.

AlaskaKid
443 Postings
seit 2013-10-18


@stoneage40

Das mit der höheren KeSt ( 35% ?) habe ich in letzter Zeit schon öfters aufgeschnappt - ich bin mir sicher dass diese "Reform" kommt.

Letztendlich kommen wieder neue Steuern bzw die Steuerbelastung des Otto Normalverbrauchers wird steigen ... für eine Steuerreform ist einfach nichts da ... die Wirtschaft befindet sich nun auch in Deutschland in der Rezession (Q3 wird auch negativ sein)

@hobbyanalyse

Rückgekauft wird ja nicht einmal wenn die Kurse unter dem halben BW liegen (ie Immofinanz) ... die RI ist auch fast auf dem level des halben BW.

Auf die Vorstandsetage hat so etwas nicht den geringsten Einfluß.

fischamend
3325 Postings
seit 2009-06-09


sehr gutes Kommentar von einem User Gerald im Kurier Forum, ganz der Meinung ::))

hobbyanalyse
2435 Postings
seit 2012-06-08


@AlaskaKid:

Bei der RBI wird es aber mE aus regulatorischen Gründen schwer gehen. Die haben einfach keinen Spielraum dafür. Bei der IIA sind wir natürlich einer Meinung.

Was die Steuererhöhung betrifft, so habe ich gelesen, dass es auf 30% gehen könnte, sich dagegen aber auch in der SPÖ-Basis (zurecht) Widerstand regt. Auszuschließen ist es allerdings nicht - bevor die Politik auf die wahnwitzige Idee kommt, sinnlose Ausgaben zu kürzen oder gar effizienter zu werden, ist es natürlich einfacher die Steuern zu erhöhen.

AlaskaKid
443 Postings
seit 2013-10-18


@hobby

wenns nur 30% Kest werden ist es nur halb so schlimm.

Schlimm ist jedenfalls die Ideenlosigkeit dieses Keuschnigg, wie wärs mit Reformen bei der Verwaltung ? ... oder ein Kürzen der Luxuspensionen (Stichwort Adolf Wala) .... warum bekommt ein pensionierter Nationalbankdirektor 30000 Euro Pension wobei er doch einen aktiven Bezug in der BEFAG hat ( 10.000 Euro).

Das System ist einfach krank ... da wird einem HAK-Maturanten das Geld in den Axxxx geschoben und 500.000 Landsleute haben keinen Job und leben defacto unter der Armutsgrenze.

Systembedingt ist Österreich schon ein "failed state" ... die Kurse an der Wiener Börse sind die Symptome.


Ja Banken können nicht so einfach ein Rückkaufprogramm auflegen.

Bei der IIA kommt höchstens im Q4 2015 ein (Mini-)Rückkaufprogramm ... die IIA bleibt wohl auf lange Zeit wohl noch unter 60% vom NAV ... wenn es in der Ostukraine weiter Krieg gibt - dann sehen wir noch oft Kurse unter 50% vom NAV.

hobbyanalyse
2435 Postings
seit 2012-06-08


Nun, man muss abwarten, ob sich die Rückkaufkultur mit Dr. Schumy ändert. Der kommt schließlich von einem Unternehmen, wo diese Vorgangsweise in der Vergangenheit kein Tabu war. Ansonsten seh` ich auch eher schwarz.

LASKler
5357 Postings
seit 2012-02-28


Jegliche Art von Steuererhöhungen wird SP & VP die nächste Wahl kosten - Reform heißt eigentlich etwas besser oder neu machen in ÖSTERREICH heißt es entweder Steuererhöhungen oder Leistungen Kürzung. Bezüglich Aktien Rückkauf - hat das jemals die Kurse langfristig gehoben?

AlaskaKid
443 Postings
seit 2013-10-18


http://kurier.at/meinung/ko...

Daß so eine Schnapsidee wie 30% KeSt nicht gleich im Keim erstickt wird kann schlimmes befürchten lassen


Bei der IIA hat man schon gesehen dass durch das Rückkaufprogramm 2012 der Kurs auf die 3,30 angehoben wurde ... wer weiß vielleicht wären wir sonst auf die 2,0 zurückgefallen - so stehen wir bei 3,0x Euro (IIA plus 1/20 buwog).


Steuerbezahler42
137 Postings
seit 2010-12-02


> Jegliche Art von Steuererhöhungen wird SP & VP die nächste Wahl kosten

Meine Stimme hat die ÖVP damit sicher verloren. Nicht das es was ändert... oder gute Alternativen gibt. Vielleicht doch FPÖ, troz der ganzen Xenophobie würden die sich vielleicht gar nicht so schlecht machen wenn sie mal wieder in der Regierung wären. ÖVP/FPÖ damals war eigentlich nicht so schlecht im Vergleich zu dem Debakel was wir jetzt haben.

LASKler
5357 Postings
seit 2012-02-28


Wenn ich an die letzte schwarz blaue Regierung denke (BUWOG verkaufs Skandal - Korruption usw.)



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

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