Das versicherte Geschäftsführer Steve Batchelor am Freitagnachmittag im APA-Gespräch. Man sei sicher, das Sanierungsverfahren aus eigener Kraft zu stemmen. Die zuletzt zurückgefahrene Produktion soll nun wieder auf Normalniveau erhöht und der Mitarbeiterstand von knapp 70 Personen gehalten werden.
"Ich sehe eine gute Chance, ohne externe Beteiligung eine erfolgreiche Sanierung über die Bühne zu bekommen", ergänzte Werner Albeseder vom Kommunikations- und Finanzierungsberater Prime Corporate Finance, der auch Niemetz betreut. Die angebotene 20-Prozent-Quote könne wohl aus eigener Kraft erwirtschaftet werden.
In den vergangenen Wochen sei die Süßwarenherstellung infolge der angespannten Lage zurückgefahren worden, Löhne wurden nicht regelmäßig bezahlt. Nun will man die Kapazität wieder auf Normalniveau anheben, um als "verlässlicher Partner" den Handel wieder voll beliefern zu können. Schließlich seien die Monate Februar bis Mai traditionell die umsatzstärksten des Schwedenbombenproduzenten. Außerdem wolle man mit "demselben Mitarbeiterstand weiterarbeiten" - sprich: Kündigungen sind nicht geplant. Das Personal werde zudem sein Gehalt wieder regelmäßig erhalten, wurde versprochen.
Niemetz unterstrich zudem, dass es niemals Kontakt mit dem Wiener Investor Jamal Al Wazzan gegeben habe. Al Wazzan, bekannt als Käufer der Modekette Schöps, hatte selbst vor einiger Zeit angegeben, Interesse am Unternehmen zu haben. Erst kürzlich sagte er jedoch, dass es keine Gespräche mehr diesbezüglich gebe. Diese habe es ohnehin nie gegeben, so Niemetz heute.
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