Das heutige Trading Statement der
OMV gibt zwar einen Einblick in das wirtschaftliche Umfeld des Konzerns, doch in harte Zahlen der G&V gegossen ist das noch nicht. Für Analysten ist aber klar, dass der integrierte Öl- und Gaskonzern mehr verdient hat, als im Vorjahr. Sukzessive (siehe Chart 2) wurden im Jahresverlauf die Gewinnprognosen angehoben - mit getrieben durch einen Ölpreis, der im Schnitt (Brent) sogar einen Rekordwert erklomm. Aktuell liegt die Latte für die OMV beim bereinigten Überschuss bei 1,45 Mrd. Euro.
Dass die OMV da wesentlich abweichen wird, wäre eine Rarität, wie der Blick in die Vergangenheit (siehe Chart 3) zeigt: Soll und Ist liegen immer nah’ beisammen.
Summa summarum führte das dann dazu, dass es bei 23 covernden Analysten 7 mit einer Kaufempfehlung gibt, 15 sagen Halten und 5 Verkaufen - ergibt einen Konsens von 3,19 Punkten. Aber auch dazu, dass das Kursziel mittlerweile überschritten ist (siehe je Chart 1). Damit hier wieder Bewegung nach oben kommt, darf der offizielle Ausblick sicher nicht unter der aktuellen Erwartungshaltung der Analysten liegen. Diese (siehe Tabelle) gehen von einem, sich heuer verflachendem Ertragsumfeld aus (siehe Chart 4) - bei aber steigenden Dividendenzahlungen. Helfen soll in Zukunft die eingeschlagene Strategie, sich auf Wachstum im Bereich Upstream zu fokussieren - entsprechende Downstream-Verkäufe werden zu positiven Einmaleffekten führen - und dann zu ebensolchen Ergebnisausweisen.
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http://www.boerse-express.com/aboKauf, Halten, Verkauf? – So haben sich die Analysten-Meinungen verändert. Wie gut hat die OMV in der Vergangenheit (seit 2007) die Prognosen getroffen und womit rechnen die Analysten für 2013? Diese Infos gibt's exklusiv im Börse Express PDF.
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