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01.02.2013 14:33
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Raiffeisen reißt die Erste mit, ATX geht in die Knie

Europa feiert und Wien leckt sich seine Wunden. Raiffeisen-Aktie kracht nach dem ersten Quartalsverlust seit dem IPO in die Tiefe und reißt die Erste mit. Wiener Börse koppelt sich vom Rest Europas ab und sinkt in die Knie.

© Börse Express
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Harte Zeiten für den gelben Riesen - so titeln wir unsere Story zur Raiffeisen im aktuellen pdf. Tatsächlich haben die Mannen rund um den RBI-General Stepic schon schönere Tage an der Börse gesehen. Nach der überraschenden ad-Hoc-Mitteilung vom Donnerstagabend fiel das Wertpapier des gelben Bankriesen am Freitag bis 14.00 Uhr um mehr als sechs Prozent auf 31 Euro. Zeitweilig war der Kurs der Aktie, die am Tag zuvor mit 32,79 Euro aus dem Handel gegangen war, sogar bis auf 30,685 Euro gefallen. Auch von der Analystenfront war nicht unbedingt positives zu hören. Nach Barclays, die schon am frühen Morgen ihr Underweight-Rating mit einem Kursziel von 29,70 Euro bestätigten gab es ein Underperform von Exane BNP Paribas (Kursziel 27 Euro). Die Societe Generale hingegen hielt ihr Hold für gerechtfertigt und vergab ein Kursziel von 35. Bereits gestern gab es ein Underperform von Keefe, Bruyette & Woods, mit einem Kursziel von 27,80. Völlig konträr hingegen die Meinung der AlphaValue-Experten, die ebenfalls gestern ein Buy für die Aktie gaben und das Kursziel bei 52,30 Euro festsetzten.

Der tiefe Fall der Raiffeisen-aktie ging aber auch an der Erste Bank nicht spurlos vorüber. Deren Papier wurde von der Konkurrenz mitgerissen und sank um 1,55 5 auf 24,4 Euro. Gegen 14.00 Uhr die drittschlechteste Tagesperformance im ATX. Weil auch die OMV-Aktie in einer Reaktion auf das heute veröffentlichte Trading Statement 1,56 % im Minus lag konnte der Wiener Markt gar nicht anders als sich von den meisten europäischen Märkten abzukoppeln um den Weg in Richtung Süden anzutreten. Trotz eines insgesamt durchaus erfreulichen Umfeldes – die meisten Euro-Börsen lagen im Plus (DAX: + 0,23 %, CAC-40: + 0,99 %, FTSE 100: + 0,48 %) – rutschte der ATX ins Minus. Der Leitindex notierte am ersten Handelstag des Februar gegen 14.00 Uhr bei einem Minus von 0,67Prozent.

Angeführt wurde die Verliererliste, wie schon erwähnt, von der RBI vor der OMV und Erste Bank. Im Minus auch Strabag, Voestalpine, Verbund und Post. Zehn Verlierern standen gegen 14.00 Uhr zehn Gewinner gegenüber. Den stärksten Auftritt legte zu diesem Zeitpunkt RHI, mit einem Plus von 1,37 %. Gefolgt von Andritz, die 1,33 % hinzugewannen.

Im ATXPrime konnte sich die Uniqa mit einem Plus von 3,22 % an die Spitze setzen.
 

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Günther Schmitt: "Raiffeisen sollte auch noch 'mal kräftig zulegen können, wenn sich der Schock über die Gewinnwarnung der Erste Group einmal gelegt hat"2014-07-24 00:03:00
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pirro
224 Postings
seit 2006-01-11
> RBI-Warnung ausgeschlossen?2014-07-24 08:46:16





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