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01.02.2013 08:42
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OMV im Q4 durch 120 Mio. Euro EconGas-Rückstellungen belastet

Zusätzlich 36 Mio. Euro EBIT-Belastung durch Ölpreis-Hedges - Produktion leicht unter den beiden Vorquartalen

© APA
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Die Ergebnisse des Ölkonzerns OMV sind im 4. Quartal durch Netto-Sonderaufwendungen von rund 120 Mio. Euro im Zusammenhang mit Rückstellungen für drohende Verluste der Tochter EconGas belastet worden. Ferner haben Ölpreis-Absicherungen (Hedges) das EBIT mit 36 Mio. Euro belastet, gab das Unternehmen im Quartalszwischenbericht (Trading Statement) bekannt. Die Raffineriemarge verschlechterte sich gegenüber dem Vorquartal, und die Gesamtproduktion des OMV-Konzerns lag mit 301.000 Barrel Öl-Äquivalent pro Tag - davon praktisch unverändert 183.000 bei Petrom - leicht unter den beiden Vorquartalen.

Grund für den Förderrückgang waren primär temporäre Produktionspausen in Libyen infolge lokaler Protestaktionen, ferner die Sabotage einer Exportpipeline im Jemen sowie Wartungsarbeiten in Neuseeland. Die Verkaufsmengen lagen in Q4 aber leicht über dem Vorquartal.

Die OMV-Referenz-Raffineriemarge lag zu Jahresende mit 4,03 Dollar pro Fass (bbl) unter dem Vorquartal (5,28 Dollar), aber ungefähr auf Frühjahrsniveau (4,15 Dollar in Q2); Der Raffinerie-Ausstoß der OMV lag diesmal mit 4,91 Mio. t auf Vorquartalshöhe (4,87 Mio. t).

Der Performance der Gasgroßhandelstochter EconGas ist - aufgrund der signifikanten Spanne zwischen langfristigem ölpreisgebundenen Gasbezug und hubpreisgebundenen Verkäufen - weiterhin negativ, so die OMV.

Zu den Sondereffekten im Schlussquartal 2012 heißt es, die Q4-Ergebnisse würden aufgrund von Drohverlust-Rückstellungen, die in diesem Quartal gebucht wurden und vertraglich vereinbarten, langfristigen Transport- und LNG-Kapazitätsbuchungen von EconGas zuzurechnen waren, Netto-Sonderaufwendungen von rund 120 Mio. Euro beinhalten.

Weitere Sonderaufwendungen in Q4 seien durch den Ertrag der - im Sommer bekanntgegebenen und im 4. Quartal finalisierten - Veräußerungen in der britischen Nordsee kompensiert worden. Die Konzern-Steuerquote werde, begünstigt durch einen stärkeren Ergebnisbeitrag von Petrom, für das 4. Quartal auf niedrigerem Niveau als im Vorquartal erwartet.
 
apa
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Plan B
FIt for 50 - aber was wenn der Ölpreis bei 40 bleibt?2015-08-20 10:32:17
6 Postings

seit 2002-11-18

Die OMV ist fit for 50. Aber was wenn der Ölpreis jetzt bei 40 bleibt?

Ist diese Neuausrichtung genug?

http://industriemagazin.at/a/omv-wird...

mosias hj
683 Postings
seit 2010-05-26


Ja wenn der Ölpreis bei $ 40 bleibt dann ist fit for 50 nicht richtig. :-)

LASKler
7566 Postings
seit 2012-02-28


Kommt auf jetzt waren wir länger über 50$ jetzt halt darunter.
Kann sich alles schnell ändern

Sibelius
284 Postings
seit 2014-10-03


40 € wird nicht lange halte - da wird von den Saudis noch mal gewaltig gepushed, um den Fracking-Amis den Rest zu geben.

Bald sind wir wieder bei ~ 50 oder etwas mehr.

the_saint
1327 Postings
seit 2011-08-06


Die $40 werden nicht halten. Öl gibt's im überfluss in dem ausmass, dass man zunehmend die preise senken muss um die überflüssigen kapazitäten überhaupt noch verkaufen zu können. Fraglich wie lange sich die O noch über er 20 halten kann. Für beide gilt: der downward pressure ist noch lange nicht vorbei. Wir stehen am anfang einer neuen historischen wirtschaftspolitischen realität, die sich nachhaltig negativ auf die comoditie als auch ihre produzenten auswirkten wird.

the_saint
1327 Postings
seit 2011-08-06


U.S. oil futures on Friday settled below $41 a barrel for the first time since the Great Recession to suffer an eighth straight weekly loss—the longest streak of weekly losses since 1986.

Prices sank to intraday lows under $40 after data from Baker Hughes BHI, -3.58% showed that the number of active U.S. oil drilling rigs rose 2 to 674 as of Aug. 21.

Weaker-than-expected Chinese manufacturing data and a plunge in the U.S. stock market spurred worries about the outlook for energy demand.

West Texas Intermediate crude for October delivery CLV5, -2.47% fell 87 cents, or 2.1%, to settle at $40.45 on the New York Mercantile Exchange. The October contract, which become the front month at Thursday’s settlement, posted a weekly decline of 6.2%.

Based on the most-active contracts, futures prices marked their lowest settlement since March 2, 2009 and saw weekly loss of 4.8%, their eighth weekly decline in a row.

Nymex prices haven’t seen a streak of that many weekly losses since the 10-week stretch of losses that ended on March 7, 1986, according to FactSet data.

The string of losses for WTI crude has sparked increasing comparisons with the major bear market in 1986, said Tim Evans, an energy analyst at Citi Futures, in a note.

“The key takeaway from both the 1986 and 1999 bear market cycles…is that it took a change in OPEC policy to help the market reverse the slide,” said Evans. In 1999, it actually “took more than one round of cuts in order to fully rebalance the market.”

But output from the Organization of the Petroleum Exporting Countries was at roughly 31.5 million barrels a day during July, he said. “It looks like the market will remain in a supply/demand surplus at least through 2016.” Read: 5 reasons oil is sliding toward $40 a barrel

October Brent crude LCOV5, -2.75% on London’s ICE Futures exchange lost $1.16, or 2.5%, to $45.46 a barrel—more than 7% lower on the week. Prices for Brent gained last week after six weeks of declines.

Several analysts have argued that the oil-price slide is likely overdone, with market sentiment souring when prices were already low due to oversupply concerns. WTI prices have slumped over 14% month to date.

In the Atlantic, Hurricane Danny was headed toward the Caribbean. But James Williams, energy economist at WTRG Econmoics, said that even if a hurricane was to cause all Gulf of Mexico oil production to go offline, “the world would still be over supplied by at least a half million barrels and day—and this is before the additional oil to come from Iran.”

Wuffifass
954 Postings
seit 2012-07-21


"Fraglich wie lange sich die O noch über er 20 halten kann."

Sollte der Ölpreis tatsächlich auf 20 oder 30 fallen und dort bleiben (was ich nicht glaube), ist es eher fraglich was danach passiert, denn um diesen Preis können die meisten Anbieter nicht mehr kostendeckend produzieren. Nach eingeschränkten Investitionen für neue Felder (passiert bereits) bei gleichbleibender Nachfrage wäre das wohl der Anfang einer neuen globalen Ölknappheit mit allen Konsequenzen samt neuen Rekordölpreisen.


Anthean
11061 Postings
seit 2007-08-24


Wenn der Ölpreis bei 40 bleibt, dann ist das (für die OMV) immer noch besser, als wenn er auf 30 geht. Und wer weiß ... ;)

China ist wohl das Zünglein an der Waage.

the_saint
1327 Postings
seit 2011-08-06


Aktuell ist öl schon bei unter dem 40'er @ 38.XX - ein minus von 4.5% beim schwarzen "gold" sagt ja schon alles über die psychologie bei den long positionen aus. Ganz zu schweigen von den produzenten und ihren upstream aktivitäten die bis auf wenige ausnahmen cost negativ fördern dürften. Nur befürchte ich, die echte panik hat noch lange nicht eingesetzt. Aber sie wird scho noch kommen - falls die $30 fallen sollten und wir in das sub $20 niveau stossen, kommt die kapitulation und eine bodenfindung könnte zeitnah erreicht werden.



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