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27.01.2013 06:13
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Gute Stimmung an den Aktienmärkten dürfte anhalten

Ausblick: Es wird davon ausgegangen, dass die expansivere Geldpolitik der Notenbanken die Frühindikatoren in den kommenden Monaten weltweit anschieben wird. Auch könnten Übernahmespekulationen stützen
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Die gute Stimmung am Aktienmarkt mit einem Dax auf Fünfjahreshoch dürfte in der neuen Woche anhalten. Ob dies allerdings in Kurssteigerungen mündet, darüber sind sich die Experten uneinig, schreibt dpa-afx. 'Neben der bislang insgesamt erfreulich verlaufenen US-Berichtssaison überzeugten insbesondere die Konjunkturdaten aus Deutschland', hieß es von der Landesbank Berlin (LBB). Das Institut verwies auf den kräftig angesprungenen ZEW-Index und die deutlich optimistischeren Einkaufsmanager im Verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor. Zudem stieg der ifo-Geschäftsklimaindex zum dritten Mal in Folge und übertraf die Markterwartungen deutlich. Die LBB glaubt nicht, dass der Hauptantriebsmotor Liquidität zunächst ins Stottern gerät, erwartet für die kommenden Wochen jedoch eher eine Fortsetzung der moderaten Aktienmarkt-Konsolidierung. Die verhalten erwartete Berichtssaison im Euroraum rücke ebenso in den Fokus wie die Wahlen in Italien. Nach dem rasanten Anstieg der letzten Monate sei auch eine Schwächephase aus technischer Sicht durchaus möglich.

Aktienstratege Markus Wallner von der Commerzbank zeigt sich laut dpa-afx optimistischer. Er geht weiterhin davon aus, dass die expansivere Geldpolitik der Notenbanken die Frühindikatoren in den kommenden Monaten weltweit anschieben wird. Ferner könnten Übernahmespekulationen stützen. 'Das hohe Niveau der Eigenkapitalrenditen deutscher Unternehmen relativ zu der Rendite von Unternehmensanleihen, als Proxy für die Unternehmensfinanzierung, macht deutsche Unternehmen als Übernahmeziele immer attraktiver', schrieb Wallner. Zudem seien sie noch lange nicht so hoch bewertet wie im Jahr 2007.

Die Helaba-Fachleute betrachten deutsche und europäische Aktien, historisch gesehen und auch im Vergleich zu den gängigen Anlagealternativen, noch immer als günstig. Mit den anziehenden konjunkturellen Frühindikatoren hellten sich auch die Ertragsperspektiven der Unternehmen wieder auf. 'Zwar spricht die verhaltene Wachstumsdynamik lediglich für einen Anstieg der Nettoergebnisse im einstelligen Bereich. In Verbindung mit einer moderaten Bewertungsexpansion dürfte dies aber für ansehnliche Kurszuwächse ausreichen', erwartet die Helaba. Auch der Anlagenotstand spreche für steigende Notierungen. So lägen die Aktienquoten in den Portfolios privater und institutioneller Anleger bislang lediglich im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre und hätten somit Nachholpotenzial.

Die Geschäftsentwicklung wichtiger börsennotierter Unternehmen im abgelaufenen Quartal dürfte in der neuen Woche zunehmend in den Blickpunkt rücken. Aus konjunktureller Sicht könnte in der neuen Woche die Risikofreude der Marktakteure einen Dämpfer erfahren. So rechnet Helaba-Analystin Claudia Windt aus den USA mit Enttäuschungen beim Arbeitsmarktbericht und beim ISM-Index. Auch für den Euroraum hätten die anstehenden Indizes zum Industrie- und Konsumentenvertrauen ein gewisses Enttäuschungspotenzial. In puncto FOMC-Meeting der Fed seien die Erwartungen an die Möglichkeiten der US-Notenbank bereits sehr ambitioniert.
 
(dpa-afx/red)
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