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28.01.2013 05:00
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Achtung auf die Banken

Termine der Woche - Erste und Raiffeisen blicken auf die Deutsche Bank - und niemand auf Ben Bernanke
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George Soros findet die Geldpolitik der US-Notenbank gut. Während ihm die EZB zu wenig in Sachen Öffnung der Geldschleusen tut. Doch von der Sitzung des Fed-Offenmarktausschusses am 29. und 30. Jänner sind keine neuen Impulse für die Märkte zu erwarten, nachdem bereits im Dezember ein Ziel für die Arbeitslosenquote festgelegt und der neuerliche Ankauf langlaufender Staatsanleihen beschlossen worden war. Da wird sich also nichts tun.

Aber wir haben ja ohnehin Berichtssaison, die nun auch in Europa so richtig zu Laufen beginnt - Österreich aber noch nicht wirklich aus den Startlöchern kommt. Doch zuerst zu den USA, wo zuletzt immer wieder Erfolgsmeldungen kolportiert wurden - möglich gemacht, durch vorangegangene Reduzierungen der Schätzungen. Bis dato haben 134 der 500 S&P-Unternehmen ihre Zahlen zum abgelaufenen Q4 gelegt. Im Schnitt gab es dabei ein Plus von 13,0%, was reichen würde, um die aktuelle Erwartungshaltung (3,7%) zu toppen. All das ist aber beinahe einzig der Finanzbranche geschuldet, die restlichen Branchen laufen an sich sogar schwächer als gedacht - ex Finanz liegen die S&P-Unternehmen derzeit 0,6% unter ihren Vorjahreswerten. Im Q1 wird dann mit einem Anstieg von 0,4% gerechnet - das waren in der Vorwoche noch 1,0 - es wird also schon wieder begonnen, nach unten anzupassen, um nur ja die Erwartungen nicht zu enttäuschen.

Doch zu Europa, wo vor allem die Bankbranche und damit auch Erste und Raiffeisen im Fokus stehen werden. Branchenleader Deutsche Bank geht an den Start. Nach der verkappten Gewinnwarnung im Dezember rechnen Marktteilnehmer vermehrt damit, dass das Institut zwar operativ gut unterwegs gewesen ist, unter dem Strich dennoch tiefrote Zahlen stehen werden. Was im Endeffekt ‘raus kommt, wird für die Kurse der Branchenkollegen mitentscheidend sein. Und für den ganzen Wiener Markt, wie die Roadshowteilnehmer in London aufgenommen werden. Montag, 28. Jänner Unternehmen Europa Ryanair Unternehmen USA Catterpillar, Yahoo! Konjunktur Europa Eurozone M3-Entwicklung Dez. Konjunktur USA Dallas Fed-Index Jän. Dienstag, 29. Jänner Unternehmen Österreich THI Jahresfinanzbericht ‘11/’12 Unternehmen Europa Philips, Sofware AG, Sandvik, Investor AB Unternehmen USA Valero, Pfizer, DR Horton, Tyco, Int. Paper, Danaher, Harley-Davidson, Ford, Amazon.com, Nucor, US Steel, Eli Lilly Konjunktur Europa Deutschland GfK-Index Feb. Ungarn Zinsentscheid Spanien BIP Q4* Konjunktur USA Case Shiller-Index Nov. Konsumentenvertrauen Jän Mittwoch, 30. Jänner Unternehmen Europa Swedbank, Roche, Nordea, Scania, SKF, Unibail-Rodamco, STMicroelectronics, H&M, Fiat, Zardoya Otis Unternehmen USA Northrop Grumann, MeadWestvaco, Hess, Boeing, Qualcomm, ConocoPhillips, Electronic Arts, JDS Uniphase, Murphy Oil Konjunktur Europa Eurozone Wirtschaftsklima-Indikator Belgien BIP Q4 Konjunktur USA ADP-Arbeitsmarktreport Jän. BIP Q4 Konsumentenausgaben Q4 Fed-Zinsentscheid Donnerstag, 31. Jänner Unternehmen Österreich Sanochemia Finanzbericht ‘11/12 UIAG Jahresfinanzbericht ‘11/12 Wr. Börse Roadshow mit dem Bankpartner Erste Group in London UIAG HV Österr. Staatsdruckerei Q3 Unternehmen Europa Deutsche Bank, TeliaSonera, Ericsson, Infineon, Royal Dutch, Diageo, Fortum, UPM-Kymmene, Novo Nordisk, Banco Santander, LVMH, Klepierre, AstraZeneca, Atlas Copco Unternehmen USA Dow Chemical, Mastercard, Hershey, Whirlpool, Altria, UPS, Eastman Chemical, Occidental Petroleum Konjunktur Europa Deutschland Arbeitsmarktbericht Jän. Eurozone VPI Jän. Konjunktur USA NAPM-Milwaukee Konjunktur Sonstige Japan Industrieproduktion Dez. Japan Markit PMI Verarb. Gewerbe Freitag, 1. Februar Unternehmen Österreich OMV Trading Statement Q4 Unternehmen Europa BT Group, Electrolux, CaixaBank Unternehmen USA ExxonMobil, National Oilwell Varco, Merck & Co, Mattel, Legg Mason, Chevron Konjunktur Europa Italien PMI verarb. Gewerbe Jän. Grossbritannien PMI verarb. Gewerbe Jän. Griechenland PMI verarb. Gewerbe Jän. Frankreich PMI verarb. Gewerbe Jän.* Deutschland PMI verarb. Gewerbe Jän.* Eurozone PMI verarb. Gewerbe Jän.* Italien Arbeitslosenrate Dez. Eurozone Arbeitslosenrate Dez. Italien Pkw-Zulassungen Italien Budgetdefizit Jän. Konjunktur USA Arbeitsmarktreport Jän. Bauausgaben Dez. ISM verarb. Gewerbe Jän. Automobilverkäufe Jän. Konjunktur Sonstige China PMI Verarb. Gewerbe Jän. China HSBC PMI Verarb. Gewerbe Jän. Japan Arbeitslosenrate Dez.

*Folgeschätzung, Quelle: Wr. Börse, BE, Bloomberg
 
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Krol
62 Postings
seit 2014-12-07
> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 10:23:46


Der Kursrutsch war ja vorhersehbar, das Brexit hat da nur die Vorarbeiten geleistet es wird noch viel schlimmer kommen!

ATX weit unter 2000 wird die nahe Zukunft bringen, natürlich alles Einsteigerkurse..:-)

voitsberger
2221 Postings
seit 2007-11-21
>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 10:45:51



Natürlich Kaufkurse. Muss ja nicht der ATX sein. Aber den DAX kannst kaufen. Vielleicht planen die ja auch den Ausstieg. D-Mark back?

Anthean
11299 Postings
seit 2007-08-24
>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 14:30:19


Wer heute früh gekauft hat, hat mehr Gewinne gemacht, als an jedem anderen Tag in diesem Jahr.

voitsberger
2221 Postings
seit 2007-11-21
>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 14:52:51



Wenn die Amis die Nerven bewahren, dann könnte es noch ein Stück nach oben gehen. Schau ma mal!

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 15:10:42


Ob -7% an einem Tag oder -7 % innerhalb von fünf Tagen, ist aber eigentlich auch schon egal. Der ATX kommt einfach nicht vom Fleck! Normal wären um die 3000 Punkte.

mdbaer
55 Postings
seit 2015-03-20
>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 11:11:53


Da wird auch unser neuer BK Hr. Kern langfristig nix ändern.
Der hält nix vom Kapitalmarkt!

Der übt sich weiter in linken Vermögenssteuerparolen und will das das reiche Österreich noch mehr Vermögenssteuern zahlt. Ob das langfristig wirklich das gelbe vom Ei ist?

Hauptsache er wird Parteiobmann und alle Genossen sind befriedigt.

Österreich bleibt auf der Strecke !!!

Wäre mal Zeit für einen neuen BK - Krexit!

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 14:33:11


Wenn, dann sollten sie sich besser bei der britischen Regierung beschweren. Vor nicht allzulanger Zeit sah die Situation in Wien ja doch noch bedeutend besser aus. Jetzt gibt es neben der Finanz-/Bankenkrise, Ölkrise, Syrienkrise, Russland-/Ukrainekrise eben auch noch die Brexitkrise. Ewig werden die Kurse aber wohl nicht so niedrig bleiben, auch wenn es momentan so ausschaut, als ob der ATX wieder in Richtung 1000 Punkte (1991) maschieren würde ;-)

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 14:59:57


Eine Reform der Wertpapier-KESt z.B. steuerliche Begünstigungen für Kleinanleger mit Behaltefrist, wäre aber mit Sicherheit ein intelligenter Schritt der Regierung um die Situation nicht noch zusätzlich zu verschärfen.

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:10:01


du meinst also das es die Kleinanleger waren? oder die das ausgleichen könnten?

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:24:04


Der "Crash" kommt natürlich vom Brexitvotum. Nachdem Wien ohnedies im Vergleich zu Frankfurt, Paris, London, New York etc. ein Schattendasein bei den Investoren fristet, sollte man wenigstens mit steuerlichen Maßnahmen für etwas mehr Attraktivität sorgen. Dazu kommt noch, dass Privatpersonen in Österreich die Börse weitgehenst meiden. Da die Regierung wohl kaum die Steuer für alle auf 20 % senken wird, wären Begünstigungen für Kleinanleger mit Behaltefrist jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung!

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:50:24


Schattendasein, wenns in Australien an Furz lassen kommt er auch bei uns raus

Privatpersonen meiden Börse, klar, weil sie angeschissen wurden

steuer auf 20% ? verstehe ich nicht

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 16:07:49


Wenn man wie Österreich nach der Finanzkrise auch noch die Werpapier KESt einführt und diese anschließend auch noch erhöht, ist es nicht verwunderlich, dass man die Investoren vor den Kopf stößt und diese woanders investieren. Vor der KESt gab es zumindestens eine Behaltefrist, nach der der Gewinn steuerfrei war. Daran anzunküpfen, wäre keine schleichte Idee.

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 16:46:16


das erste wie die Behaltefrist fiel war, ich habe alles verkauft

nicht nur aus Kurstechnischem Grund , wusste ich , brauch ich über nix mehr nachdenken, mit vielleicht oder so


mdbaer
55 Postings
seit 2015-03-20
>>>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 21:04:15


Bei der linksgesteuerten Regierung brauchen wir an so was nicht mal denken....

Die wollen die brutale Umverteilung zu den sozial Schwächeren!
Angefangen hat es mit der Pseudosteuerentlastung, für 2-3 Jahre.
Langfristig geht uns der Staat an die Substanz - Krexit!!!!




* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

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