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21.01.2013 17:45
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ATX kann Abschläge etwas eindämmen

Leitindex schließt bei 2446,74 Punkten, Erste Group belastet
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Die Wiener Börse hat am Montag bei eher mäßigem Volumen mit Abschlägen geschlossen. Der ATX fiel 11,8 Punkte oder 0,48 Prozent auf 2446,74 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund zehn Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2437 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: DAX/Frankfurt +0,58 Prozent, FTSE/London +0,40 Prozent und CAC-40/Paris +0,53 Prozent.

In einem international freundlichen Umfeld startete der Wiener Aktienmarkt mit Verlusten in die neue Handelswoche. Der europäische Handel verlief am Berichtstag eher ruhig, da die US-Börsen aufgrund eines Feiertages geschlossen blieben.

Ein Aktienhändler verwies auf die Kursschwäche der Erste Group als größten Belastungsfaktor. Die Papiere verbilligten sich bis Handelsschluss um 3,91 Prozent auf 24,35 Euro. Am Nachmittag waren sie zeitweise über 4,5 Prozent abgerutscht. Konkrete Nachrichten lagen keine vor, Gewinnmitnahmen nach dem starken Jahresauftakt könnten Druck ausgeübt haben, so der Händler. Raiffeisen verloren hingegen nur 0,44 Prozent auf 32,98 Euro.

Die weiteren Schwergewichte tendierten überwiegend unauffällig. Gewinne konnten Immofinanz (plus 0,73 Prozent auf 3,32 Euro) und Andritz (plus 1,23 Prozent auf 49,20 Euro) einstreichen. Ebenso rückten voestalpine um 2,1 Prozent auf 26,95 Euro vor. OMV erhöhten sich leicht um 0,2 Prozent auf 29,96 Euro.

conwert (plus 0,51 Prozent auf 9,80 Euro) hat 60 Prozent an der deutschen Kommunale Wohnen AG (KWG) mit Sitz in Hamburg übernommen. Die zuständigen Kartellbehörden haben laut Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) zugestimmt. Die Bezahlung des Kaufpreises teilt sich "ungefähr zu gleichen Teilen aus Barmitteln und eigenen Aktien der conwert". Dafür hat die conwert am 4. Jänner ein dreimonatiges Aktienrückkaufprogramm zum Erwerb von bis zu 2,5 Mio. Aktien gestartet.

Analystenstimmen von Berenberg gab es zu AT&S, Amag und Kapsch TrafficCom. Für AT&S (Kursziel von 12,5 auf 9 Euro), die morgen ihre Drittquartalszahlen veröffentlichen, und Amag (Kursziel von 22,5 auf 24 Euro) ging es von Buy auf Hold abwärts. Vor diesem Hintergrund rutschten AT&S-Papiere um 2,84 Prozent auf 8,55 Euro ab und Amag knickten um 2,43 Prozent auf 23,9 Euro ein.

Bei Kapsch TrafficCom wurde die Einschätzung Buy hingegen beibehalten und das Kursziel von 72 Euro bestätigt. Die Aktien bauten ein kleines Plus von 0,16Prozent auf 48,65 Euro.

Wenig Beachtung fand auch der positive Kommentar der Royal Bank of Canada zum Flughafen Wien (plus 0,47 Prozent auf 42,85 Euro). Die Kanadier hoben die Einschätzung auf Outperform und das Kursziel deutlich von 36 auf 50 Euro.
 
(apa/red)
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ATX hat derzeit viel zu verarbeiten2014-08-15 18:14:35
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AlaskaKid
449 Postings
seit 2013-10-18



stoneage40
955 Postings
seit 2009-12-03


Komische Reformen,..höhere KEST, Höhere Besteuerung des 13 und 14 Monatsgehaltes,....

stoneage40
955 Postings
seit 2009-12-03


Diese "Reformen" kommen mir in Österreich irgendwie bekannt vor

hobbyanalyse
2437 Postings
seit 2012-06-08


Nun, das wäre ein Grund mehr für die ATX-Unternehmen, die Dividenden zugunsten von Aktienrückkäufen zu stutzen.

AlaskaKid
449 Postings
seit 2013-10-18


@stoneage40

Das mit der höheren KeSt ( 35% ?) habe ich in letzter Zeit schon öfters aufgeschnappt - ich bin mir sicher dass diese "Reform" kommt.

Letztendlich kommen wieder neue Steuern bzw die Steuerbelastung des Otto Normalverbrauchers wird steigen ... für eine Steuerreform ist einfach nichts da ... die Wirtschaft befindet sich nun auch in Deutschland in der Rezession (Q3 wird auch negativ sein)

@hobbyanalyse

Rückgekauft wird ja nicht einmal wenn die Kurse unter dem halben BW liegen (ie Immofinanz) ... die RI ist auch fast auf dem level des halben BW.

Auf die Vorstandsetage hat so etwas nicht den geringsten Einfluß.

fischamend
3343 Postings
seit 2009-06-09


sehr gutes Kommentar von einem User Gerald im Kurier Forum, ganz der Meinung ::))

hobbyanalyse
2437 Postings
seit 2012-06-08


@AlaskaKid:

Bei der RBI wird es aber mE aus regulatorischen Gründen schwer gehen. Die haben einfach keinen Spielraum dafür. Bei der IIA sind wir natürlich einer Meinung.

Was die Steuererhöhung betrifft, so habe ich gelesen, dass es auf 30% gehen könnte, sich dagegen aber auch in der SPÖ-Basis (zurecht) Widerstand regt. Auszuschließen ist es allerdings nicht - bevor die Politik auf die wahnwitzige Idee kommt, sinnlose Ausgaben zu kürzen oder gar effizienter zu werden, ist es natürlich einfacher die Steuern zu erhöhen.

AlaskaKid
449 Postings
seit 2013-10-18


@hobby

wenns nur 30% Kest werden ist es nur halb so schlimm.

Schlimm ist jedenfalls die Ideenlosigkeit dieses Keuschnigg, wie wärs mit Reformen bei der Verwaltung ? ... oder ein Kürzen der Luxuspensionen (Stichwort Adolf Wala) .... warum bekommt ein pensionierter Nationalbankdirektor 30000 Euro Pension wobei er doch einen aktiven Bezug in der BEFAG hat ( 10.000 Euro).

Das System ist einfach krank ... da wird einem HAK-Maturanten das Geld in den Axxxx geschoben und 500.000 Landsleute haben keinen Job und leben defacto unter der Armutsgrenze.

Systembedingt ist Österreich schon ein "failed state" ... die Kurse an der Wiener Börse sind die Symptome.


Ja Banken können nicht so einfach ein Rückkaufprogramm auflegen.

Bei der IIA kommt höchstens im Q4 2015 ein (Mini-)Rückkaufprogramm ... die IIA bleibt wohl auf lange Zeit wohl noch unter 60% vom NAV ... wenn es in der Ostukraine weiter Krieg gibt - dann sehen wir noch oft Kurse unter 50% vom NAV.

hobbyanalyse
2437 Postings
seit 2012-06-08


Nun, man muss abwarten, ob sich die Rückkaufkultur mit Dr. Schumy ändert. Der kommt schließlich von einem Unternehmen, wo diese Vorgangsweise in der Vergangenheit kein Tabu war. Ansonsten seh` ich auch eher schwarz.

LASKler
5368 Postings
seit 2012-02-28


Jegliche Art von Steuererhöhungen wird SP & VP die nächste Wahl kosten - Reform heißt eigentlich etwas besser oder neu machen in ÖSTERREICH heißt es entweder Steuererhöhungen oder Leistungen Kürzung. Bezüglich Aktien Rückkauf - hat das jemals die Kurse langfristig gehoben?

AlaskaKid
449 Postings
seit 2013-10-18


http://kurier.at/meinung/ko...

Daß so eine Schnapsidee wie 30% KeSt nicht gleich im Keim erstickt wird kann schlimmes befürchten lassen


Bei der IIA hat man schon gesehen dass durch das Rückkaufprogramm 2012 der Kurs auf die 3,30 angehoben wurde ... wer weiß vielleicht wären wir sonst auf die 2,0 zurückgefallen - so stehen wir bei 3,0x Euro (IIA plus 1/20 buwog).


Steuerbezahler42
137 Postings
seit 2010-12-02


> Jegliche Art von Steuererhöhungen wird SP & VP die nächste Wahl kosten

Meine Stimme hat die ÖVP damit sicher verloren. Nicht das es was ändert... oder gute Alternativen gibt. Vielleicht doch FPÖ, troz der ganzen Xenophobie würden die sich vielleicht gar nicht so schlecht machen wenn sie mal wieder in der Regierung wären. ÖVP/FPÖ damals war eigentlich nicht so schlecht im Vergleich zu dem Debakel was wir jetzt haben.

LASKler
5368 Postings
seit 2012-02-28


Wenn ich an die letzte schwarz blaue Regierung denke (BUWOG verkaufs Skandal - Korruption usw.)



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

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