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21.01.2013 14:46
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Telekom-Affäre: Untreue-Anklage gegen Wittauer, Hochegger und Fischer

Verdacht auf Untreue, der falschen Beweisauslage und Geldwäscherei erhoben

© Bloomberg
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Die Staatsanwaltschaft Wien hat heute gegen Klaus Wittauer, Peter Hochegger und Rudolf Fischer sowie weitere Personen Anklage wegen des Verdachts der Untreue, der falschen Beweisaussage und der Geldwäscherei erhoben.

Im Vorfeld der Wahl zum Nationalrat im Jahr 2006 sollen von der Telekom Austria AG ohne Wissen der Aktionäre und ohne adäquate Gegenleistung über Scheinrechnungen 960.000 Euro an zwei den Wahlkampf des BZÖ führende Werbeagenturen geflossen sein. Die Zahlungen sollen Peter Hochegger und Klaus Wittauer organisiert haben. Überdies sollen die genannten Personen vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Klärung von Korruptionsvorwürfen unrichtige Angaben über diese Vorgänge gemacht haben.

Ob diese Zahlungen mit einer Änderung der Universaldienstverordnung im Zusammenhang standen, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen, für die Frage der Untreue bzw. der Beteiligung daran jedoch irrelevant.

Die Staatsanwaltschaft Wien hat überdies beantragt, das BZÖ zur Rückzahlung der hierdurch eingetretenen unrechtmäßigen Bereicherung in Höhe von etwa 940.000 Euro zu verurteilen.

Die Strafdrohung für das Verbrechen der Untreue beträgt bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe. Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig; die Angeklagten haben das Recht, innerhalb von 14 Tagen ab Zustellung der Anklage Einspruch bei Gericht zu erheben.

Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt im äußerst umfangreichen Faktenkomplex "Telekom" in mehreren Ermittlungssträngen, wobei das Verfahren insgesamt gegen etwa 40 Beschuldigte geführt wird. Die Ermittlungen im Zusammenhang mit diesen Zahlungen wurden im März 2011 von der Staatsanwaltschaft aufgenommen. Die übrigen Ermittlungsverfahren werden parallel zu den bevorstehenden Hauptverfahren fortgesetzt.
 

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Ronny Pecik: "Telekom Austria befindet sich in einer Todesspirale" - und "Ohne Geld von außen erwartet uns in zwei Jahren das AUA-Schicksal"2014-04-17 08:22:17
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LASKler
4637 Postings
seit 2012-02-28


lool

Was soll den der Slim Handlanger anderes sagen?!

Ganz davon zu schweigen das er ordentlich abkasiert hat ...

hobbyanalyse
2144 Postings
seit 2012-06-08
>> Ronny Pecik: 2014-04-17 09:33:57


Dann hoffen wir mal, dass die Verantwortlichen den guten Ronny Pecik ernster nehmen, als es hier im Forum passiert. ;-)

Immherin hat er recht mit seinen Aussagen. Es geht auch nicht nur um die Höhe der Schulden per se (die natürlich auch bedenklich sind), sondern um die Refinanzierungskosten in der Zukunft. Man möge sich nur ausmalen, was geschieht wenn die Zinsen wieder steigen und in ein paar Jahren die Milliarden Anleihenschulden mit 6,5 statt mit 3,5% ersetzt werden müssen.

Und wie er auch zutreffend sagt: wenn in einer der Osttöchter etwas schiefläuft ist so ein Firmenwert auch ruck zuck abgeschrieben. Leider sind diese goodwill-Posten eineinhalb mal so hoch wie das Aktionärseigenkapital abzüglich der Hybridanleihe.

Als TKA-Mitarbeiter würde ich wirklich inständig auf eine Kapitalerhöhung um mindestens 1 bis 1,5 Mrd. EUR so bald wie möglich hoffen. Außerdem sollte vielleicht die eine oder andere Tochter verkauft werden.

Man darf nicht vergessen, wenn sie mal stärker durchfinanziert sind und weniger von der Politik beeinflusst ist das ein tolles Unternehmen mit einer guten Marktposition.

voitsberger
1520 Postings
seit 2007-11-21
>>> Ronny Pecik: 2014-04-17 10:11:07


was pecik da geschrieben hat, stimmt zu 1000 prozent. jeder zweite mitarbeiter ein beamter! eigenkapital nur mehr mit der lupe feststellbar. in der bures auktion über 1 milliarde in den moloch staat gebuttert. die niedrigsten tarife europas. wenn das mit dem slim nix wird, dann ist der laden tot. ich denke, das ist den beteiligten herrschaften auch bewußt. am 23. sollte die vereinbarung mit der dringend nötigen kapitalerhöhung in trockenen tüchern sein. ansonsten spielts granada. da ist dann das berenberg kursziel von 3 euro noch zu hoch gegriffen.
ein osterwunder muß her!

LASKler
4637 Postings
seit 2012-02-28
>>>> Re(1): Ronny Pecik: 2014-04-17 10:40:28


Sehe es nicht so schlimm, aber auch nicht gut.
Aber Aussagen dieser Art kurz vor möglicher KE & Slim übernahme, von Slim nahen personen, können nur einen Zweck haben Druck auf zu Bauen gegenüber Verhandler & klein Anleger.

Die Beschriebene Situation ist ja schon seit längerer Zeit...

voitsberger
1520 Postings
seit 2007-11-21
>>>>> Re(1): Ronny Pecik: 2014-04-17 11:00:38


natürlich wollen die investoren druck aufbauen. die frage ist nur, ob unsere politversager das überhaupt kapieren. eines ist sicher, hätten hundsdorfer, bures & co das alleinige sagen, dann knallt die telekom gegen die wand!

LASKler
4637 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>> Re(1): Ronny Pecik: 2014-04-17 11:18:50


Das Versagen bei der Telekom hat nicht bei Hundsdorfrt, sondern viel Früher statt gefunden, schwarz blau & Genaration danach haben es auf die spitze getrieben ...

Aber alles Geschichte sollte ein U Ausschuss erforschen, aber würde nichts bringen - im zweifel für die Angeklagten ...

LASKler
4637 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>> Re(2): Ronny Pecik: 2014-04-17 19:07:30



tom1970
445 Postings
seit 2008-10-12
>>>>>>>> Re(2): Ronny Pecik: 2014-04-17 21:55:35


Wer sich die Finanzzahlen der TKA und deren Entwicklung anschaut, sieht recht schnell, dass der Pecik Stimmung machen will und mehr nicht...

hobbyanalyse
2144 Postings
seit 2012-06-08
>>>>>>>>> Re(2): Ronny Pecik: 2014-04-17 22:50:22


Also hat sich die wirtschaftliche Situation der Telekom verbessert oder wie?

LASKler
4637 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>> Re(3): Ronny Pecik: 2014-04-18 08:44:02


Wenn diese Aussage wenigstens von einer "neutralen" Person kommen würde... ;-)

Und haben sich die Zahlen seit Pecik Deal (mit Slim) sooooooo verschlechtert?

Wenn TKA so ein schlechtes Unternehmen ist, warum will es Slim?
;-)

sehr offensichtlich was dahinter steckt, Artikel vom Standart bringt es auf den Punkt.
TKA muss sparen & sich reformieren ABER kein Grund es jetzt einen Mexikaner zu schenken - bei der HAA schreien alle das Volkskapital verschleudert wird, bei TKA ist es Euch egal Anlage Sender Netz etc. wurde mit Steuergelder Aufgebaut & deshalb sollte auch der Steuerzahler weiterhin Einfluss darauf haben - geht leider nur durch den Staat

LASKler
4637 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>> Re(4): Ronny Pecik: 2014-04-18 09:22:18



the_saint
854 Postings
seit 2011-08-06
>>>>>> Re(1): Ronny Pecik: 2014-04-18 09:44:02


Die "verstattlichte" wirtschaft mit ihrem pragmatisierten beamtendenken hat in einer von innovationen und startup-kultur geprägten technologiewelt nichts verloren.

Natürlich ist es OK, dass dann solche produktiven beamten das eigentum der TKA um 50% unter dem buchwert (Schillerplatz) an ebenso korrupte ÖBB beamte verkaufen.

Jetzt muss man mir bitte noch erklären, was daran bedauerlich sein soll, wenn ein solches unternehmen im evolutionären wirtschaftsprozess demnächts geschichte sein sollte.

Dafür geht es in den köpfen der mitarbeiter hauptsächlich darum, sich an dem füllhorn der verstattlchten versorgungskultur zu bereichern.

In diesem department sind sie wirklich 1A.





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