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21.01.2013 13:55
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Wiens Immobilien auch 2013 im Aufwind

Österreichs Immobilien bleiben nach wie vor attraktiv, glauben die Experten von CBRE. Sie rechnen mit weiter fallenden Renditen und stabilen Investments.
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„Wir gehen davon aus, dass sich die Spitzenrendite Wiener Büroobjekte per Ende 2013 weiter leicht nach unten entwickeln und bei rund 4,95 Prozent landen wird“, erklärt Andreas Ridder, Geschäftsführer von CBRE Österreich, anlässlich einer Pressekonferenz über den Immobilienmarkt Österreich. Bereits 2012 sind die Renditen um 0,2 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent gesunken. Der Investmentmarkt wurde von österreichischen Investoren dominiert – auch wenn der Anteil von 69 Prozent im Jahr 2011 auf rund 55 Prozent zurückkam. Sehr aktiv sind deutsche Anleger (rund 30 Prozent) aller Investments. Insgesamt wurde im vergangenen Jahr in Österreich 1,8 Milliarden Euro (plus 5,8 Prozent) in Immobilien investiert. Heuer sollen sich die Investitionen ungefähr auf dem 2012er-Niveau einpendeln.

Deutlich optimistischer sieht da das Ergebnis von Ernst & Young aus. Sie veröffentlichten vergangene Woche eine Studie, in der 70 Prozent der Befragten von einem heuer weiter steigenden Transaktionsvolumen ausgehen.

Auf ein weiter steigende Transaktionen setzt auch die CA Immo. Sie gab am Donnerstag bekannt, dass verstärkt fertige Objekte veräußert werden sollen, um so die Eigenkapitalquote zu verbessern. Außerdem – und das soll natürlich Anleger freuen – soll so die Dividendenfähigkeit sichergestellt werden. Apropos Dividendenfähigkeit: Einen anderen Weg wählt hier scheinbar Conwert.

conwert will sich heuer vor allem auf die Tätigkeit der Verwaltung der Immobilien konzentrieren. Deshalb wurde bereits 2012 ein hohes Verkaufsprogramm gefahren, das Ziel 420 bis 450 Millionen Euro Verkaufserlöse zu erzielen wurde erreicht, erklärte conwert-Verwaltungsratsvorsitzender Johannes Meran im Interview mit dem WirtschaftsBlatt.

Dass 2012 trotzdem tiefrote Zahlen präsentiert werden müssen, wird unter anderem damit begründet, dass das Osteuropa-Portfolio verkauft werde, das nur bei rund fünf Prozent des Gesamtportfolios liegt. Durch die Abwertungen sollen realistische Marktpreise angesetzt werden. Dadurch soll auch die Dividende für 2012 ausfallen, so Meran. Die versprochene Sonderdividende werde aber gezahlt. Eine Zurückhaltung für den osteuropäischen Raum ortet auch CBRE. Die Investments dort haben sich 2012 wieder deutlich verlangsamt – nach 11,6 Milliarden Euro im Jahr 2011 auf 7,6 Milliarden 2012. Während Länder wie Russland, Polen und Tschechien noch gefragt sich, gibt es in den SEE-Ländern kaum Bewegung und Interesse, so Ridder. Zumindest eines haben CA Immo und conwert, die beiden Unternehmen, die sich zum abgelaufenen Geschäftsjahr bereits geäußert haben, aber gemein: Sie setzen auf ihre Kernmärkte Österreich und Deutschland.

Blickt man auf die heurige Performance so hat die CA Immo mit einem Plus von etwas mehr als sieben Prozent die Nase vorn (natürlich deutlich hinter Warimpex, die rund 28 Prozent im Plus liegt). conwert kommt heuer nur auf plus/minus null. Allerdings geben die Analysten der conwert-Aktie noch ein Potenzial von knapp neun Prozent, während die CA Immo schon oberhalb der durchschnittlichen Kursziele notiert. Auch wenn Warimpex das mit Abstand höchste Potenzial aufweist: Es ist ein bisschen mit Vorsicht zu genießen, covern doch zur Zeit nur zwei Analysten die Aktie. (sl)

 

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Geri W.
Übernahme-Poker2015-03-01 12:35:02
34 Postings

seit 2013-08-04


Ich bin der Meinung, dass die CA Immo im Rahmen der Strategieumsetzung 2012-2015 bisher eine Meisterleistung vollbracht hat.

Die Stellungnahme der CA Immobilien Anlagen AG und O1 Group Limited bezüglich der Evaluierung einer Minderheitsbeteiligung an Immofinanz AG passt aber überhaupt nicht in dieses Bild.

Als Kleinanleger würde ich mir vom Management wünschen, beim Übernahme-Poker rund um die in Wien notierten Immobilien-AG’s nicht mitzumachen sowie vom eingeschlagenen Erfolgskurs nicht abzuweichen.

Ich erhoffe mir z. B. eine weitere Senkung der Finanzierungskosten, die gewinnbringende Fertigstellung der Büro-Developments in Deutschland und die Fortsetzung der erfolgreichen Verwertung von Grundstücksreserven in Deutschland, aber keine Minderheitsbeteiligung an der Immofinanz AG.

Bezüglich der aktuell kolportierten Übernahmefantasie im Immobiliensektor möchte ich folgendes anmerken.
Bis Ende Juli 2013 gab es die CA Immo-Aktien zu „Schnäppchenpreisen“ unter der 10 € Marke.
Sogar die günstigen Einkaufsgelegenheiten unter 9 € bzw. knapp über 9 € haben in der ersten Jahreshälfte 2013 viele potenzielle Investoren sowie auch einige Expertinnen und Experten nicht wahrgenommen.
Auf die Unterbewertung wurde schon im August 2013 in diesem Forum unter „Goodbye – IVG! Strong Buy – CA IMMO" und in nachfolgenden Threads oftmals hingewiesen.

Während manche die aufkeimende Investmentstory der CA Immo verschlafen haben, haben
andere rechtzeitig entscheidende Weichenstellungen für die erfolgreiche Umsetzung der Unternehmensstrategie 2012-2015 erkannt.

Das Teil-Übernahmeangebot der O1 Group mit dem Angebotspreis von 18,50 Euro je Aktie sehe ich als spezielle Dividende, die an die Aktionäre ausgeschüttet wurde.

Eine Verschnaufpause beim Aktienkurs würde jetzt gar nicht schaden.

Aus meiner Sicht hat die Aktie langfristig Potenzial.

clubberer
730 Postings
seit 2009-08-23
> Übernahme-Poker2015-03-01 16:19:12


Ich habe mich hier im Forum ja stets als Anhänger von österreichischen Immoaktien geoutet, so auch in dem oben angesprochenen Thread:

http://www.boerse-express.com/cat/postin...

In den letzten Monaten konnte man (endlich) reichliche Ernte einfahren. Mit Blick auf die deutsche Peergroup kann man auch weiterhin von einer sehr guten Aktienperformance ausgehen. Mein aktueller Favorit ist UBM, gefolgt von IIA. Aber prinzipiell sehe ich alle Immos positiv.
CAI hat definitiv sehr gute Arbeit in den letzten Jahren geleistet, die Kursverdopplung in den letzten 18 Monaten kam nicht von ungefähr ..

big_mac
9014 Postings
seit 2008-08-03
> Übernahme-Poker2015-03-02 09:48:21


Ich weiß zwar nicht, wo bei diesem Übernahmeanbot eine Dividende ausgeschüttet wird, stimme aber sonst zu.
Nachdem diese IIA-Übernahmeidee kaum aus der Vorstandsetage der CAI kommt wundere ich mich wieder einmal wie gleicher manche Aktionäre in Österreich sind. O1 hat nicht einmal annähernd eine Mehrheit in der CAI, und kann offenbar nach belieben bestimmen.

Geri W.
34 Postings
seit 2013-08-04
>> Übernahme-Poker2015-03-03 06:42:52


big_mac, ja klar „Teil-Übernahmeangebot und spezielle Dividende?“

Nach der positiven Börsekursentwicklung der CA Immo-Aktie hat sich aus meiner Sicht eine gute Möglichkeit angeboten, einmal kurzfristig Gewinne mitzunehmen.

Ich bin aber auch davon ausgegangen, dass nach Beendigung des Angebotsverfahrens (24% Annahmequote) ein Verkaufsdruck im Markt entstehen könnte, der sich negativ auf die Entwicklung des Aktienkurses auswirken könnte.

Aktionäre, die weiterhin mit einer guten Geschäftsentwicklung der Gesellschaft rechnen, könnten in dieser Phase ihre Wertpapierposition bei günstigen Kursen wieder aufstocken.

Für mich ist die CA Immo nach wie vor auf einem guten Weg, die Bilanzstruktur und Profitabilität nachhaltig zu verbessern.



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