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21.01.2013 10:22
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Erste Group drückt den ATX ins Minus

Die Erste Group liegt am Vormittag bereits drei Prozent im Minus. Ebenfalls sehr schwach: Amag nach einem Analystenkommentar.
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Wer an diesem grauen Montag Vormittag mit einem nachrichtenlosen Start in die Börsenwoche gerechnet hat, der wurde - Analysten sei Dank - enttäuscht. Zu sechs österreichischen börsenotierten Unternehmen kamen Analystenkommentare, dazu äußerte sich Post-Chef Georg Pölzl über das Geschäftsjahr 2012 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und Raiffeisen International-Chef Herbert Stepic meinte anlässlich eines Presse-Interviews, dass drei große Bankgruppierungen (Raiffeisen, Erste/Sparkassen und Bank Austria) eigentlich ausreichen müssten.

Doch gehen wir in medias res: Der Wiener Leitindex rutschte gleich nach Handelsbeginn ins Minus. Zu "verdanken" hat der Index das der Erste Group, die mit einem Minus von knapp drei Prozent bereits den fünften Tag in Folge Kursverluste zu verzeichnen hatte. Dabei notierten europäischen Banken heute Vormittag zumindest noch mit leichten Kursgewinnen. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten von 23,64 Euro hat die Aktie jedenfalls bereits überschritten. Auch Raiffeisen war leicht im Minus zu finden.

Die Amag war die zweitschwächste Aktie im ATX mit Verlusten von rund einem Prozent. Der Grund: Berenberg stufte die Aktie von Buy auf Hold herab, das Kursziel wurde zwar auf 24 Euro angehoben - allerdings notiert diei Aktie ebenfalls bereits über diesem Kurs.

Auch AT&S stand auf den Verkaufslisten. Und auch hier hat wohl Berenberg seine Hand im Spiel. Sie stuften das Unternehmen von Buy auf Hold und reduzierten das Kursziel von 12,5 auf neun Euro. Im Gegensatz dazu ließen sie bei ams ihre Buy-Empfehlung stehen und erhöhten das Ziel von 122 auf 130 schweizer Franken.

Auch die Post startete mit Kursverlusten in die neue Woche. Dabei erklärte er am Sonntag, dass der Gewinn 2012 wohl am oberen Ende der Erwartungen zu liegen komme. Für 2013 meinte er, dass es ein "konjunkturell schwieriges Jahr wird". Allerding soll auch heuer der Umsatz leicht gesteigert werden.

Europaweit zu den stärksten Verlierern zählte der Luxusgüterkonzern Richemont. Im dritten Quartal (des ungeraden Geschäftsjahres) hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten verfehlt. Außerdem bekommt der Konzern die schwächere Nachfrage aus Asien zu spüren. Anleger wurden davon offenbar am falschen Fuß erwischt - die Aktie verlor rund sechs Prozent. Blickt man auf den österreichischen Vertreter der Branche, Wolford, so fiel zwar hier der Start in die Woche deutlich besser aus, die Aktie war aber ebenfalls leicht im Minus zu finden. Damit setzte auch Wolford seine Minusserie fort. Seit 9. Jänner hat die Aktie jeden Tag (bis auf einen als ein Plus von 0,02 Prozent erzielt wurde) im Minus geschlossen.

 

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Erste Group: Die Gewinnwarnung kostete bisher 2,2 Milliarden Euro - und damit bereits mehr, als der Gewinn niedriger ausfällt2014-07-10 09:30:09
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schrotthändler
201 Postings
seit 2010-06-30


no wos hat er glaubt
es wird no tiefer gehen

schrotthändler
201 Postings
seit 2010-06-30


i konn ma des masaker im atx nimmer anschauen
die schei.. banken ziehen alles runter

fischamend
3180 Postings
seit 2009-06-09


Posting gelöscht - Verstoss gegen die Forumsregeln. Letzte Warnung an den User: Weitere Verstösse wedren geahndet? MfG
Das Börse Express Team

fischamend
3180 Postings
seit 2009-06-09


Posting gelöscht - Verstoss gegen die Forumsregeln. Letzte Warnung an den User: Weitere Verstösse wedren geahndet? MfG
Das Börse Express Team

Baumläufer
557 Postings
seit 2010-12-03


schrotthändler, fischamend, nicht dass ich hier Jemanden verteidigen will. Aber eure verleumderischen Behauptungen solltet ihr überdenken. Keen calm!

junkfritz
604 Postings
seit 2010-12-13


volle Zustimmung.

Der BE sollte sich vor allem das letzte Posting von fischamend ansehen - denke nicht, dass es den forumsregeln entspricht

fischamend
3180 Postings
seit 2009-06-09


Posting wurde gelöscht, na da freue ich mich aber:)

fischamend
3180 Postings
seit 2009-06-09


Trotzdem ändert es nicht der Tatsache und Wahrheit das die Banken die Kunden abzocken siehe Ungarn.

junkfritz
604 Postings
seit 2010-12-13


in Ungarn wurden wohl eher die österreichischen Banken abgezockt.

fischamend
3180 Postings
seit 2009-06-09


die Korrektur beginnt, nächster Halt bei unseren so viel gelobten OstBanken bei 15 Euro

fischamend
3180 Postings
seit 2009-06-09


warum entspricht es nicht den Forums Regeln wenn man schreibt das Banken Betrüger sind?sind nicht schon genug Banken a la Bnp Paribas und bald auch die Commerzbank, Deutsche Bank und Citi Bank offiziel wegen Betrügerei verurteilt worden mit Folge Milliarden an Strafzahlungen zu leisten, oder irre ich mich da?

junkfritz
604 Postings
seit 2010-12-13


und wann genau wurde die Erste oder die Raiffeisen wegen Betrugs verurteilt? Oder wegen Manipulation?

Du hast geschrieben die österreichischen Banken wären Betrüge, das ist eine Unterstellung und Verleumdung. Man kann Kritik auch sachlich äußern.

fischamend
3180 Postings
seit 2009-06-09


deswegen müssen sie auch 160 Millionen in Ungarn zahlen weil sie, ach so korrekt sind gel!

junkfritz
604 Postings
seit 2010-12-13


mit dir ist eine sachliche Diskussion sinnlos, weil du nur mit Halbwissen um dich wirfst und populistische Sprüche raushaust, da hab ich kein Interesse, sorry

fischamend
3180 Postings
seit 2009-06-09


wenn man sich den EBS Chart anschaut, könnte man doch fast glauben das die 10 Euro nochmal kommen.

hobbyanalyse
2381 Postings
seit 2012-06-08


Was man aus den Daten der Vergangenheit nicht alles für die Zukunft ablesen kann ;-)

slowhand
97 Postings
seit 2011-02-23





Der (all) gemeine ungarische Haushalt hat bei Aufnahme seines Fremdwährungskredites genau gewusst auf welches Pulverfass er sich setzte. Beim Franken konnte niemand wissen wie sich die Währung weiter entwickeln wird. Der Ungar nahm in seiner Gier in Kauf, dass er entweder sein Eigenheim relativ billiger abzahlen könnte, oder im anderen Falle erheblich wir draufzahlen müssen. Das Risiko zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer war damit gleich verteilt, weder der eine noch der andere, also schon gar nicht die Banken konnten das Ergebnis vorhersehen. Leider ist es zu Ungunsten der Kreditnehmer (Ungarn) ausgegangen. Der Ungar wollte aber nur gewinnen....
Dies wurde von der Politik Orbans unterstützt der auf diesem Weg seine Chance für eine Wahl (Wiederwahl) deutlich erkannte und ausnutzte. Den Rest kennt man. Fest im Sattel sitzt dieser, steht zum Wähler, die Banken werden dadurch auf die Verliererstraße gedrängt. Inwieweit dies rechtens ist oder nicht bleibt jedem Leser mit wirtschaftlichen Grundverständnis über.
Wenn die armen Brasilianer (in Erwartung einer Gewinnes) alles auf ihr Land setzen und alles verlieren ist es sicher bedauerlich. Es entspricht aber den Möglichkeiten eines erwachsenen und volljährigen Handelns. Nicht jedoch für die Ungarn per se. Diese sind scheinbar in der Kindheit stecken geblieben und diese Schar von kindlichen Narren wurde von einer Handvoll Politiker in Haft genommen.
Nicht zuletzt sei erwähnt, dass schon 2010 die Bank Austria für Österreicher eine Rückkehr zum Euro aus den Frankenkrediten ohne Gebühren erlaubte und die FMA sich damals auch gegen die weitere Aufnahme von FWK (für Privathaushalte) stellte. In der EU sollte Gleichheit herrschen. Wie allen bekannt ist haben viele österreichische Familien die Konsequenzen ziehen müssen und haben ihre Eigenheime verlassen, das selbe wäre für den gleichberechtigten Ungarn auf der Tagesordnung gestanden.
Dem Kreditgeber dadurch, wie Fischamend mit "siehe Ungarn" angedeutet hat, Betrug vorzuwerfen ist daher fehl am Platze, vielleicht hat er aber selber einen und spricht aus ihm die Stimme eines Verlierers dieser Kreditwette, denn sonst war das nichts anderes. Ich kenne persönlich auch viele, die nicht im Traum an so ein Abzahlungsgeschäft ihres Eigenheims dachten und ihre Finanzierung auf sichere und konservative Beine gestellt haben, daher heute noch berechtigt in ihren Heimen problemlos wohnen.
Die sehr geehrten Ungarn wohnen als Europäer zu unrecht und auf Kosten der Banken und der europäischen Gemeinschaft in ihren damals plötzlich und unerwarteten standardmäßig angehobenen Behausungen oder fahrbaren Luxusschlitten verbleiben.
Diese Anhebung des Lebensstandards gehört jedoch leider zur Nivellierung - irgenwann wird sich dieses Problem aber auch lösen lassen, in 10 oder 20 Jahren. Bis dahin muss mit solchen Mätzchen immer gerechnet werden.

In diesem Sinne



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000652011

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