Der so stak ins Jahr gestartete Börse-Zug begann in den vergangenen Tagen etwas zu stocken. Analysten erwaten auch, dass diese Phase der Konsolidierung noch anhalten wird, die Börse-Ampel hernach aber eher wieder auf grün zurück-, denn auf rot weiterzuspringen. Von Seiten des Raiffeisen-Research heisst es etwa: Klar ablesbar ist, dass sich die Stimmung unter den Investoren in den vergangenen Wochen Schritt für Schritt verbesserte und mittlerweile ein recht hohes Mass an Optimismus vorherrscht. Das zeigt sich in bereits sehr niedrigen Ständen bei den Volatilitätsindizes für wichtige etablierte Aktienmärkte, welche einen Pendelschwung von Angst in Richtung Gier dokumentieren. Des Weiteren förderte eine Umfrage unter institutionellen Anlegern zu Tage, dass Aktien so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr in den Portfolios gewichtet sind und die Cashquoten in den letzten sechs Monaten sukzessive abschmolzen. Ebenfalls offenbart wurden markant angestiegene globale Wirtschaftswachstums- und Gewinnerwartungen. Dies alles muss nicht notwendigerweise unmittelbar in eine grössere Korrektur münden, dennoch liegt es auf der Hand, dass die Erwartungen der Realität bereits ein gutes Stück weit vorausgelaufen sind und Konjunkturvorlaufindikatoren bzw. Gewinnrevisionen nun auch wie antizipiert weiter nach oben drehen müssen, damit die Party weitergeht. Anders gesagt, das Eis für weitere Kursanstiege wird dünner und die Gefahr für Rückschläge grösser. Immerhin bieten die Bewertungsniveaus (insbesondere in Europa) ein gutes Mass an Puffer."
Ähnlich sieht das auch die Analyseabteilung der
Erste Group - zum
ATX etwa heisst es dort: "Wir erwarten auch in der nächsten Woche eine Fortsetzung des Konsolidierungstrends. Die Range sollte unserer Meinung nach im Bereich
2.440-2.490 Punkte liegen. Mittel- bis langfristig sehen wir den österreichischen Leitindex weiterhin in einem gefestigten Aufwärtstrend.
Kursrückgänge können zur Aufstockung des Portfolios genutzt werden."