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19.01.2013 06:00
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Aus den USA weht der Wind gen Europa

Termine der Woche - Schuldenproblematik prolongiert - Apple verunsichert Zulieferer wie AT&S
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Ab Montag ist Barack Obama ganz offiziell wieder der mächtigste Mann der Welt - die Vereidigung seiner zweiten Amtszeit steht an. Wobei sich die Probleme aus seiner ersten Periode zwischenzeitlich nicht aufgelöst haben, wie man auch an Obamas letzter PK seiner ersten Amtszeit ablesen konnte. Dabei setzte er den republikanisch dominierten Kongress einmal mehr unter Druck, die Schuldengrenze anzuheben, um die USA nicht in die Zahlungsunfähigkeit rutschen zu lassen. Fed-Chef Ben Bernanke stieß ins gleiche Horn und fürchtet, dass die Konjunktur andernfalls in ein Debakel stürzt.

Wie sehr dieses Damoklesschwert die Märkte verunsichert, hängt von den Wortspenden rundum ab. Dass wir bereits in den kommenden Tagen eine Lösung vorgesetzt bekommen werden, ist aber unwahrscheinlich.

Fix ist dafür, dass nun die Techbranche in den USA die Berichtssaison anfangen wird zu dominieren. Und mit Apple eines jener Unternehmen seine Zahlen präsentiert, das zu den grössten Abnehmern von AT&S-Produkten zählt. Apple ist am 23. mit seinen Quartalszahlen an der Reihe. Die Gerüchteküche sprach zuletzt von deutlichst reduzierten Bestellmengen von Seiten Apples für das iPhone 5: Pessimisten sehen die Erfolgsstory bereits am Ende. Weitere Peergroup-Unternehmen kommen speziell aus dem Ölzuliefersektor. Von dort gibt es diese Woche Zahlen der SBO-Kunden Baker Hughes sowie von Halliburton.

Womit wir einen Blick auf die bisherige Berichtssaison werfen können. Bis dato haben 43 der 500 S&P-Unternehmen ihre Zahlen zum abgelaufenen Q4 gelegt. Im Schnitt gab es bisher ein Plus beim Gewinn von 4,02%. Das würde reichen, um die aktuelle Erwartungshaltung (2,5%) zu toppen; Liegt aber auch daran, dass die Erwartungen im Vorfeld nach unten revidiert worden sind. Im Q1 wird dann mit einem Anstieg von 1,0% gerechnet - in Summe sollen sich trotzdem 8,6% ausgehen, was fast eine Verdoppelung zu den 4,4 aus 2012 wäre. Aber das kann ja noch nach unten revidiert werden. Montag, 21. Jänner Unternehmen Europa Novozymes Konjunktur Europa Spanien Handelsbilanz Nov. Deutschland Erzeugerpreise Dez. Dienstag, 22. Jänner Unternehmen Österreich EVN Ex-Tag TG Holding ao HV AT&S Q3 Unternehmen Europa Castellum Unternehmen USA Travelers, Du Pont, Verizon, Texas Instruments, AMD, Google, CSX, IBM, Johnson & Johnson Konjunktur Europa Deutschland EH-Umsatz Dez. UK Nettoverschuldung Staat Dez. Deutschland ZEW-Umfrage Jän. Spanien Hauspreise Q4 Konjunktur USA Chicago Fed Index Dez. Richmond Fed-Index Jän. Wiederverkäufe Häuser Dez. Konjunktur Sonstige Japan Industrieprod. Nov. Frühindikatoren Nov* BoJ Zinsentscheid Mittwoch, 23. Jänner Unternehmen Europa Novartis, Unilever, Siemens, SAP Unternehmen USA Abbott Labs, Air Products, Baker Hughes, Praxair, United Tech, McDonald’s, WellPoint, Motorola Solutions, Amgen, Apple, Symantec Konjunktur Europa Frankreich Wirtschaftsvertrauen Jän. Deutschland Verbrauchervertr. Jän. BoE Minutes UK Arbeitslosenquote Nov. Italien Leistungsbilanz Nov. Konjunktur USA Hauspreisindex Nov Donnerstag, 24. Jänner Unternehmen Österreich Vienna Ins. Group Prämienvol. 2012 Sanochemia Jahresbericht ‘11/12 Unternehmen Europa Kone, Banco de Sabadell, SCA, Nokia, Lonza Group, Ziggo Unternehmen USA Union Pacific, Raytheon, Xerox, AT&T, Starbucks, Microsoft, 3M, Baxter, Lockheed Martin, Bristol-Myers Squibb Konjunktur Europa Frankreich PMI Verarb. Gewerbe Jän. Frankreich PMI Dienstleister Jän. Deutschland PMI Verarb. Gewerbe Jän. Deutschland PMI Dienstleister Jän. Eurozone PMI Verarb. Gewerbe Jän. Eurozone PMI Dienstleister Jän. Eurozone Leistungsbilanz Nov. Spanien Arbeitslosenquote Q4 Österreich Ind. Produktion Nov. Italien EH-Umsatz Nov. Konjunktur USA Erstanträge Arbeitslosenhilfe Frühindikatoren Dez. Kansas City Fed-Index Jän. Konjunktur Sonstige Japan Handelsbilanz Dez. Freitag, 25. Jänner Unternehmen Österreich EVN Dividendenzahltag EAG Beteiligungs AG HV Unternehmen Europa Wartsila, Getinge Unternehmen USA Honeywell, Procter & Gamble, ­Weyerhaeuser, Kimberly-Clark, Invesco, ­Halliburton Konjunktur Europa Deutschland Ifo-Index Jän. UK BIP Q4 Griechenland Leistungsbilanz Nov. Konjunktur USA Neubauverkäufe Dez. Konjunktur Sonstige Japan VPI Dez.

*Folgeschätzung, Quelle: Wr. Börse, BE, Bloomberg
 
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Krol
62 Postings
seit 2014-12-07
> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 10:23:46


Der Kursrutsch war ja vorhersehbar, das Brexit hat da nur die Vorarbeiten geleistet es wird noch viel schlimmer kommen!

ATX weit unter 2000 wird die nahe Zukunft bringen, natürlich alles Einsteigerkurse..:-)

voitsberger
2221 Postings
seit 2007-11-21
>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 10:45:51



Natürlich Kaufkurse. Muss ja nicht der ATX sein. Aber den DAX kannst kaufen. Vielleicht planen die ja auch den Ausstieg. D-Mark back?

Anthean
11299 Postings
seit 2007-08-24
>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 14:30:19


Wer heute früh gekauft hat, hat mehr Gewinne gemacht, als an jedem anderen Tag in diesem Jahr.

voitsberger
2221 Postings
seit 2007-11-21
>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 14:52:51



Wenn die Amis die Nerven bewahren, dann könnte es noch ein Stück nach oben gehen. Schau ma mal!

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 15:10:42


Ob -7% an einem Tag oder -7 % innerhalb von fünf Tagen, ist aber eigentlich auch schon egal. Der ATX kommt einfach nicht vom Fleck! Normal wären um die 3000 Punkte.

mdbaer
55 Postings
seit 2015-03-20
>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 11:11:53


Da wird auch unser neuer BK Hr. Kern langfristig nix ändern.
Der hält nix vom Kapitalmarkt!

Der übt sich weiter in linken Vermögenssteuerparolen und will das das reiche Österreich noch mehr Vermögenssteuern zahlt. Ob das langfristig wirklich das gelbe vom Ei ist?

Hauptsache er wird Parteiobmann und alle Genossen sind befriedigt.

Österreich bleibt auf der Strecke !!!

Wäre mal Zeit für einen neuen BK - Krexit!

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 14:33:11


Wenn, dann sollten sie sich besser bei der britischen Regierung beschweren. Vor nicht allzulanger Zeit sah die Situation in Wien ja doch noch bedeutend besser aus. Jetzt gibt es neben der Finanz-/Bankenkrise, Ölkrise, Syrienkrise, Russland-/Ukrainekrise eben auch noch die Brexitkrise. Ewig werden die Kurse aber wohl nicht so niedrig bleiben, auch wenn es momentan so ausschaut, als ob der ATX wieder in Richtung 1000 Punkte (1991) maschieren würde ;-)

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 14:59:57


Eine Reform der Wertpapier-KESt z.B. steuerliche Begünstigungen für Kleinanleger mit Behaltefrist, wäre aber mit Sicherheit ein intelligenter Schritt der Regierung um die Situation nicht noch zusätzlich zu verschärfen.

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:10:01


du meinst also das es die Kleinanleger waren? oder die das ausgleichen könnten?

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:24:04


Der "Crash" kommt natürlich vom Brexitvotum. Nachdem Wien ohnedies im Vergleich zu Frankfurt, Paris, London, New York etc. ein Schattendasein bei den Investoren fristet, sollte man wenigstens mit steuerlichen Maßnahmen für etwas mehr Attraktivität sorgen. Dazu kommt noch, dass Privatpersonen in Österreich die Börse weitgehenst meiden. Da die Regierung wohl kaum die Steuer für alle auf 20 % senken wird, wären Begünstigungen für Kleinanleger mit Behaltefrist jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung!

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:50:24


Schattendasein, wenns in Australien an Furz lassen kommt er auch bei uns raus

Privatpersonen meiden Börse, klar, weil sie angeschissen wurden

steuer auf 20% ? verstehe ich nicht

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 16:07:49


Wenn man wie Österreich nach der Finanzkrise auch noch die Werpapier KESt einführt und diese anschließend auch noch erhöht, ist es nicht verwunderlich, dass man die Investoren vor den Kopf stößt und diese woanders investieren. Vor der KESt gab es zumindestens eine Behaltefrist, nach der der Gewinn steuerfrei war. Daran anzunküpfen, wäre keine schleichte Idee.

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 16:46:16


das erste wie die Behaltefrist fiel war, ich habe alles verkauft

nicht nur aus Kurstechnischem Grund , wusste ich , brauch ich über nix mehr nachdenken, mit vielleicht oder so


mdbaer
55 Postings
seit 2015-03-20
>>>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 21:04:15


Bei der linksgesteuerten Regierung brauchen wir an so was nicht mal denken....

Die wollen die brutale Umverteilung zu den sozial Schwächeren!
Angefangen hat es mit der Pseudosteuerentlastung, für 2-3 Jahre.
Langfristig geht uns der Staat an die Substanz - Krexit!!!!




* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

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