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16.01.2013 13:30
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Telekom Austria: Hybridanleihe rückt näher - Rating soll halten

Telekom denkt über Wiedergeburt von "One" nach
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Die Telekom Austria Group hat sich Dienstagabend Großinvestoren am "Capital Market Day" gestellt und dort ein positives, wenn auch herausforderndes Bild des Marktes gezeichnet. Oberstes Ziel der Telekom sei es, das "BBB"-Rating zu behalten. Dieses wurde zuletzt auch von der Ratingagentur Moody's bestätigt, allerdings wurde der Ausblick von stabil auf negativ gesenkt.

Die Dividendenzusage von 5 Cent je Aktie hielt die Telekom vor Investoren aufrecht. 2013 sollen rund 100 Mio. Euro eingespart werden. Hier beklagt die Telekom den hohen Anteil an (unkündbaren) Beamten von rund 80 Prozent des Gesamtpersonalstandes in Österreich und den damit verbundenen hohen Kosten, nicht zuletzt aufgrund der Altersstruktur - das Durchschnittsalter liegt bei 47 Jahren.

Einmal mehr wird die EU für die Begrenzung der Roamingtarife kritisiert. Von 2012 bis 2016 soll sich diese Regulierung mit 130 Mio. Euro negativ zu Buche schlagen.

Hoffnungen setzt die Telekom in die seit langem bestehende Partnerschaft mit Europas zweitgrößten Telekommunikationsunternehmen Vodafone, daraus sollen Synergien mit dem neuen Telekom-Großaktionär America Movil genutzt werden.

An der Finanzierungslinie von rund einer Milliarde Euro wurde festgehalten. Die Telekom teilte dazu heute mit, dass sie die Citigroup und Morgan Stanley als Joint Structuring Advisers und zusammen mit BofA Merrill Lynch und UniCredit als Joint Bookrunners für die Organisation einer Roadshow für eine möglichen Emission einer nachrangigen Euro Hybridanleihe mit unbefristeter Laufzeit mandatiert hat. Weiters hieß es: "Die Durchführung einer Emission ist abhängig vom Marktumfeld und der erfolgreichen Durchführung der Roadshow."

Im Heimatmarkt drückt der Preiskampf weiter auf die Umsätze, innerhalb von zwei Jahren ging der Durchschnittsumsatz pro Kunde um vier Euro pro Monat auf 18,3 Euro zurück. Das ist aber noch immer ein satter Betrag gegenüber der Neuerwerbung "Yesss!", die auf 5,50 Euro im Monat kommt. Der Umsatz von "Yesss!" lag 2012 bei 51,4 Mio. Euro, gekauft wurde die "Orange"-Diskonttochter um 390 Mio. Euro.

Während sich die Telekom bisher sehr bedeckt dazu gehalten hat, was sie mit den von "Orange" erworbenen Markenrechten an "One" vorhat, heißt es in den Präsentationsunterlagen dass es möglicherweise eine Wiedergeburt der Marke geben könne.
 
apa
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LASKler
Telekom-Austria-CEO soll an Macht im Vorstand verlieren2014-07-24 13:56:49
5276 Postings

seit 2012-02-28

Telekom-Austria-CEO soll an Macht im Vorstand verlieren

Der Vorstandschef (CEO) der Telekom Austria (TA) soll bei der außerordentlichen Hauptversammlung am 14. August sein sogenanntes Dirimierungsrecht verlieren. Auch dem Aufsichtsratschef soll dieses Recht, bei Stimmengleichheit zu entscheiden, abhandenkommen. Das geht aus den Beschlussvorschlägen hervor. Die Satzungsänderung hängt mit dem Syndikatsvertrag der beiden Großaktionäre America Movil und ÖIAG zusammen.
America Movil benennt Mehrheit der AR-Mitglieder

Laut diesem Aktionärspakt darf die Staatsholding ÖIAG zwar weiterhin CEO und Aufsichtsratschef stellen. America Movil hat aber das Recht, sowohl im Vorstand als auch im Aufsichtsrat die Mehrheit der Mitglieder zu benennen. Mit dem Wegfall des Dirimierungsrechts aus der Satzung wird die Kontrolle von America Movil über die Telekom Austria weiter gefestigt.

Der mexikanische Telekomriese America Movil wird kontrolliert vom zweitreichsten Mann der Welt, von Carlos Slim. Seit kurzem hält Slim knapp 51 Prozent am ehemaligen österreichischen Staatsmonopolisten. Die ÖIAG hält derzeit 28,4 Prozent.

Mit der für Mitte August angesetzten außerordentlichen Hauptversammlung werden auch die im Syndikatsvertrag paktierten Rochaden im Aufsichtsrat vollzogen. Formal wurden alle zehn Kapitalvertreter von der ÖIAG vorgeschlagen. Als Kernaktionärin leite und koordiniere die ÖIAG die Hauptversammlung, erklärte der Sprecher der Staatsholding, Bernhard Nagiller, gegenüber der APA. In einer Syndikatsversammlung zuvor habe die ÖIAG Rudolf Kemler und Günter Leonhartsberger nominiert. America Movil habe die restlichen acht Kapitalvertreter nominiert.

Dann kanns jo nur berg auf gehn

voitsberger
1806 Postings
seit 2007-11-21


je weniger einfluss die politmuppets auf das unternehmen haben, desto besser!
die ta wurde von bures&co ausgeräumt wie die weihnachtsgans. das hat jetzt hoffentlich sein ende.

LASKler
5276 Postings
seit 2012-02-28


kann nur noch besser werden

LASKler
5276 Postings
seit 2012-02-28





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