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15.01.2013 18:21
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ATX schliesst in der Verlustzone

Erste Group nach Abschreibungen schwach
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Die Wiener Börse hat am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen in der Verlustzone geschlossen. Der ATX fiel 10,42 Punkte oder 0,42 Prozent auf 2.449,26 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund sechs Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.455 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,12, DAX/Frankfurt -0,77, FTSE/London +0,01 und CAC-40/Paris -0,32%.

Laut Händler belasteten vorrangig das schwache deutsche Bruttoinlandsprodukt für 2012 sowie die erneute Ungewissheit rund um den Staatshaushalt der USA. Zwar konnte eine gut gelaufene spanische Anleiheauktion den europäischen Indizes kurzzeitig Auftrieb geben, diese verflog jedoch bereits vor dem schwachen Start der Wall Street. Zudem herrsche Zurückhaltung mit Blick auf die US-Berichtssaison, die am morgigen Mittwoch erneut Fahrt aufnimmt, hieß es weiter.

Im Leitindex ATX lagen AMAG mit plus 2,08 Prozent auf 23,31 Euro an der Spitze. Unter den Schwergewichten konnten auch OMV mit plus 1,72 Prozent auf 28,94 Euro klare Gewinne einfahren. Die Analysten von Bank of America-Merrill Lynch nahmen die Bewertung der Aktie mit der Kaufempfehlung "buy" und einem Kursziel von 36,00 Euro wieder auf.

Zu den größeren Verlierern des Handelstages zählten Erste Group, die um 1,82 Prozent auf 26,10 Euro fielen. Das Geldhaus muss den Wert seiner Beteiligungen - vor allem der Rumänien-Tochter BCR - um 300 Mio. Euro vor Steuern abschreiben. Grund dafür seien höhere Marktrisikoprämien und in der Folge gestiegene Abzinsungsfaktoren, teilte die Bank mit. Die Analysten der Berenberg Bank bestätigten indessen ihre Empfehlung "Sell" und das Kursziel von 13,00 Euro für die Erste-Aktie, passten jedoch ihre Gewinn- und Dividendenschätzung an.

Weitere Analystenstimmen gab es zu RHI (plus 0,68 Prozent auf 26,06 Euro) für deren Aktie von den Analysten der Berenberg Bank das Kursziel von 29,00 Euro ebenso wie die Empfehlung "buy" bestätigt wurde. Die Wertpapierexperten der BNP Paribas kürzten das Kursziel für den Verbund (minus 0,74 Prozent auf 17,37 Euro) von 23,0 auf 22,0 Euro, die Bewertung "outperform" wurde beibehalten.

Die schwächsten Einzelwerte im ATX waren Wienerberger (minus 3,53 Prozent auf 7,13 Euro) und Strabag (minus 2,92 Prozent auf 19,60 Euro). Telekom Austria gingen knapp behauptet mit minus 0,07 Prozent auf 5,62 Euro aus dem Handel. Der Konzern hat angekündigt, im laufenden Jahr rund 100 Mio. Euro einzusparen. Ein Teil der Einsparungen werde jedoch durch den scharfen Preiskampf im Heimatmarkt Österreich wieder zunichte gemacht, sagten Analysten am Capital Market Day zur Nachrichtenagentur Reuters.

    
 
(APA)
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ATX hat derzeit viel zu verarbeiten2014-08-15 18:14:35
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AlaskaKid
479 Postings
seit 2013-10-18



stoneage40
964 Postings
seit 2009-12-03


Komische Reformen,..höhere KEST, Höhere Besteuerung des 13 und 14 Monatsgehaltes,....

stoneage40
964 Postings
seit 2009-12-03


Diese "Reformen" kommen mir in Österreich irgendwie bekannt vor

hobbyanalyse
2451 Postings
seit 2012-06-08


Nun, das wäre ein Grund mehr für die ATX-Unternehmen, die Dividenden zugunsten von Aktienrückkäufen zu stutzen.

AlaskaKid
479 Postings
seit 2013-10-18


@stoneage40

Das mit der höheren KeSt ( 35% ?) habe ich in letzter Zeit schon öfters aufgeschnappt - ich bin mir sicher dass diese "Reform" kommt.

Letztendlich kommen wieder neue Steuern bzw die Steuerbelastung des Otto Normalverbrauchers wird steigen ... für eine Steuerreform ist einfach nichts da ... die Wirtschaft befindet sich nun auch in Deutschland in der Rezession (Q3 wird auch negativ sein)

@hobbyanalyse

Rückgekauft wird ja nicht einmal wenn die Kurse unter dem halben BW liegen (ie Immofinanz) ... die RI ist auch fast auf dem level des halben BW.

Auf die Vorstandsetage hat so etwas nicht den geringsten Einfluß.

fischamend
3358 Postings
seit 2009-06-09


sehr gutes Kommentar von einem User Gerald im Kurier Forum, ganz der Meinung ::))

hobbyanalyse
2451 Postings
seit 2012-06-08


@AlaskaKid:

Bei der RBI wird es aber mE aus regulatorischen Gründen schwer gehen. Die haben einfach keinen Spielraum dafür. Bei der IIA sind wir natürlich einer Meinung.

Was die Steuererhöhung betrifft, so habe ich gelesen, dass es auf 30% gehen könnte, sich dagegen aber auch in der SPÖ-Basis (zurecht) Widerstand regt. Auszuschließen ist es allerdings nicht - bevor die Politik auf die wahnwitzige Idee kommt, sinnlose Ausgaben zu kürzen oder gar effizienter zu werden, ist es natürlich einfacher die Steuern zu erhöhen.

AlaskaKid
479 Postings
seit 2013-10-18


@hobby

wenns nur 30% Kest werden ist es nur halb so schlimm.

Schlimm ist jedenfalls die Ideenlosigkeit dieses Keuschnigg, wie wärs mit Reformen bei der Verwaltung ? ... oder ein Kürzen der Luxuspensionen (Stichwort Adolf Wala) .... warum bekommt ein pensionierter Nationalbankdirektor 30000 Euro Pension wobei er doch einen aktiven Bezug in der BEFAG hat ( 10.000 Euro).

Das System ist einfach krank ... da wird einem HAK-Maturanten das Geld in den Axxxx geschoben und 500.000 Landsleute haben keinen Job und leben defacto unter der Armutsgrenze.

Systembedingt ist Österreich schon ein "failed state" ... die Kurse an der Wiener Börse sind die Symptome.


Ja Banken können nicht so einfach ein Rückkaufprogramm auflegen.

Bei der IIA kommt höchstens im Q4 2015 ein (Mini-)Rückkaufprogramm ... die IIA bleibt wohl auf lange Zeit wohl noch unter 60% vom NAV ... wenn es in der Ostukraine weiter Krieg gibt - dann sehen wir noch oft Kurse unter 50% vom NAV.

hobbyanalyse
2451 Postings
seit 2012-06-08


Nun, man muss abwarten, ob sich die Rückkaufkultur mit Dr. Schumy ändert. Der kommt schließlich von einem Unternehmen, wo diese Vorgangsweise in der Vergangenheit kein Tabu war. Ansonsten seh` ich auch eher schwarz.

LASKler
5427 Postings
seit 2012-02-28


Jegliche Art von Steuererhöhungen wird SP & VP die nächste Wahl kosten - Reform heißt eigentlich etwas besser oder neu machen in ÖSTERREICH heißt es entweder Steuererhöhungen oder Leistungen Kürzung. Bezüglich Aktien Rückkauf - hat das jemals die Kurse langfristig gehoben?

AlaskaKid
479 Postings
seit 2013-10-18


http://kurier.at/meinung/ko...

Daß so eine Schnapsidee wie 30% KeSt nicht gleich im Keim erstickt wird kann schlimmes befürchten lassen


Bei der IIA hat man schon gesehen dass durch das Rückkaufprogramm 2012 der Kurs auf die 3,30 angehoben wurde ... wer weiß vielleicht wären wir sonst auf die 2,0 zurückgefallen - so stehen wir bei 3,0x Euro (IIA plus 1/20 buwog).


Steuerbezahler42
137 Postings
seit 2010-12-02


> Jegliche Art von Steuererhöhungen wird SP & VP die nächste Wahl kosten

Meine Stimme hat die ÖVP damit sicher verloren. Nicht das es was ändert... oder gute Alternativen gibt. Vielleicht doch FPÖ, troz der ganzen Xenophobie würden die sich vielleicht gar nicht so schlecht machen wenn sie mal wieder in der Regierung wären. ÖVP/FPÖ damals war eigentlich nicht so schlecht im Vergleich zu dem Debakel was wir jetzt haben.

LASKler
5427 Postings
seit 2012-02-28


Wenn ich an die letzte schwarz blaue Regierung denke (BUWOG verkaufs Skandal - Korruption usw.)



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

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