www.be24.at www.foonds.com www.boerse-express.com/abo
User online: 20
pxp
main
sub
15.01.2013 18:01
Drucken  | Mailen  | Facebook issuu BE Post

EU-Kommission - Mechanismus zur Banken-Abwicklung bis Mitte 2013

Barroso: "Vorschlag auf keine Fall weniger wichtig als gemeinsame Bankenaufsicht (durch die EZB)"
 MEINUNG 0    TAGESTHEMEN     BLOGS 
 
Die EU-Kommission will bis Mitte des Jahres die zweite Stufe der geplanten europäischen Bankenunion zünden. Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso kündigte am Dienstag vor dem EU-Parlament in Straßburg einen Gesetzesvorschlag vor der Sommerpause an, der eine ordnungsgemäße Abwicklung von Banken in der Eurozone mit Hilfe eines gemeinsamen Fonds erlaubt. "Ich halte das für eine Angelegenheit höchster Priorität", sagte Barroso vor den Abgeordneten.

"Dieser Vorschlag ist auf keinen Fall weniger wichtig als die gemeinsame Bankenaufsicht (durch die EZB), und sie wird juristisch, technisch und politisch nicht weniger komplex umzusetzen sein." EU-Vertreter rechnen im Vergleich zum Tauziehen um die Aufsicht mit noch schwierigeren Verhandlungen über den Abwicklungsmechanismus.

Aufseher und Politiker dringen auf den Abwicklungsfonds, da ohne ihn die Bankenunion unvollständig sei. Die Europäische Zentralbank (EZB) soll von 2014 die größten europäischen Banken beaufsichtigen, doch erst mit der zweiten Stufe erhält sie eine Handhabe, um vor der Pleite stehende Institute ohne Schaden für die Finanzwelt und die Sparer zu beerdigen.

Grundsätzlich soll das Geld dafür zwar von den Banken selbst kommen, doch dürfte es mehr als ein Jahrzehnt dauern, bis der Finanztopf ausreichend gefüllt ist. Zunächst muss das Geld also in Form von Krediten aus dem bis zu 500 Mrd. Euro schweren Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) kommen, den die Euro-Staaten befüllen. Schon jetzt ist umstritten, ob der ESM auch für Altlasten bei den Banken zahlen soll, die vor der Einführung der Bankenunion entstanden sind, oder ob das die Sache der nationalen Regierungen bleiben soll.

Dritter Schritt zur Bankenunion soll eigentlich die Einführung von Einlagensicherungssystemen sein, die europaweit nach dem gleichen Muster funktionieren. Doch das ist in der EU inzwischen umstritten. Wenn die bisherigen nationalen Systeme funktionierten und der Abwicklungsmechanismus die Sparer ausreichend schütze, könne man darauf verzichten, sagten Parlamentarier.
 
(APA/Reuters)
Mehr zum Thema






 



comment Diesen Artikel kommentieren
Titel
Text


* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
 
 
 
Gratis-PDF-Produkte
Hier haben Sie die Möglichkeit, sich für den Bezug unserer kostenlosen Newsletter & PDF-Produkte einzutragen.
"Börse Express free"
 

Ihre Email Adresse


Clippings
 
Meistgelesen letzte 2h
 
... in den letzten 5 Minuten
 
Postings
 
ATX
(17:35)
2297.42
-0.17%
Top 5 ATX
WIENERBERGER AG 1.66%
OESTERR. POST AG 1.03%
OMV AG 0.73%
ZUMTOBEL AG 0.63%
ANDRITZ AG 0.62%
Flop 5 ATX
RHI AG -2.52%
RAIFFEISEN BANK INTERNAT. AG -2.30%
LENZING AG -1.09%
CONWERT IMMOBILIEN INVEST SE -1.07%
VIENNA INSURANCE GROUP AG -0.70%
 
Matrix   
Matrix Österreich Matrix Deutschland Matrix USA
-0.18%
(17:35)
0.09%
(17:45)
0.00%
(22:20)
0.00%
(22:30)
NIKKEI
0.00%
()
0.00%
(03:52)
AGR AMAG AMS ANDR ATEC ATRS ATS
ATX AW2 BAH BDI BENE BEO BETB
BFC BIND BWIN BWO BWT C2 CAI
CAT CNTY COV CWI DOC EBS ECO
EVN FAA FACC FKA FLU GROA HEAD
HIS HTI IIA KTCG KTM LNZ MAI
MIP MMK OMV PAL PARS POS POST
PYT QINO RAP RBI RBT RHI ROS
SAC SBO SEM SNT SNU SPI STR
SWUT TAN TEAK TKA UIV UP2 UQA
VER VIG VLA VOE WIE WOL WWE
WXF ZAG
0.09%
(17:45)
0.55%
(17:45)
-0.26%
(17:45)
0.00%
(03:52)
0.00%
(22:20)
0.00%
(22:30)
 
Devisenrechner
Währungen
CHF 0.09% 1.2072
GBP -0.63% 0.7903
JPY -0.10% 136.9700
NOK -0.17% 8.1330
SEK 0.29% 9.1921
USD -0.42% 1.3133