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15.01.2013 14:48
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Die Erste warnt, der Crash bleibt aus - zu Recht ...

... meinen Analysten. Die "Gewinnwarnung" der Erste Group sei kein Beinbruch, heißt es.
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450 Millionen Euro Gewinn statt 733 Millionen (GAAP). Trotzdem verliert der Kurs des 2012er Highflyers im europäischen Bankensektor bis Mittag nur wenig.


Rückblende. Die Reaktion war heftig. Als die Erste Bank Ende April 2012 den eigenen Ausblick wegen Problemen in CEE senkte, stoppte das mit einem Mal den bis dahin ungebrochenen Aufwärtstrend der Bankaktie. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Papier satte 28,05 Prozent YTD zulegen können. Im, an die Ertragsreduzierung anschliessenden “Wonnemonat” Mai, verlor die Aktie fast 20 Prozent. Trotzdem war die Erste-Aktie im Jahr 2012 unter den europäischen Bank-Aktien einer der absoluten Highflyer: Mit einem Plus von fast 77 Prozent katapultierte sich die Aktie auf Platz drei der Jahresperformance-Rangliste im europäischen BE-Banks Index. Vor den Österreichern landete auf Platz 2 Lloyds Banking (+84,96) und die KBC Groep, die mit einem Jahreszuwachs von 168,73 Prozent alle anderen europäischen Banken in den Schatten stellte.


Kein großes Drama


Ganz anders die Situation nach der heutigen “Gewinnwarnung”. Zwar sackt die Erste kurz nach der ad-Hoc-Mitteilung gleich einmal auf 26,07 Euro (um rund 1,9 %) ab, doch dann erholt sich der Kurs bis Mittag wieder. Ein echter Crash, bei Gewinnwarnungen durchaus im Bereich des möglichen, jedenfalls sieht anders aus. Die verhaltene Reaktion des Marktes war „durchaus berechtigt“, meint RCB-Chefanalyst Stefan Maxian, der die Erste analysiert. Zuletzt senkte er im Dezember sein vorheriges Buy auf Hold. Derzeit schlagen bei der Erste-Aktie übrigens 13 Kaufempfehlungen auf. Dazu kommen 14 Hold und drei Verkaufen. Maxian meint, dass unter Kennern der Lage schon im Vorfeld der heutigen „Gewinnwarnung“ über eine mögliche Firmenwertabschreibung spekuliert worden wäre. Nicht zuletzt deshalb sorgte die ad-Hoc-Mitteilung am Markt bisher für keinen stärkeren Absturz der Aktie. Maxian, den der Börse-Express mitten im Schreiben eines Updates zur Erste Bank am Telefon erwischte, meinte außerdem: „Das Ergebnis fürs vierte Quartal sieht gar nicht einmal so schlecht aus.“


Dividende kommt


Aufatmen darf jedenfalls die Finanzministerin Maria Fekter. Wie die Erste mitteilte will sie das staatliche Partizipationskapital auf alle Fälle vollständig bedienen. An die 141 Millionen Euro sollen damit an die Staatskasse fließen. aber auch die Erste Bank-Aktionäre sollen heuer mit einer Dividende bedient werden. Ob es allerdings jene 36 Cent sind, die derzeit noch den Analystenkonsens darstellen, bleibt nach dem heutigen Tag aber fraglich.
 
Harald Fercher
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Erste Group: Die Gewinnwarnung kostete bisher 2,2 Milliarden Euro - und damit bereits mehr, als der Gewinn niedriger ausfällt2014-07-10 09:30:09
Um diesen Artikel zu lesen, klicken Sie hier
schrotthändler
200 Postings
seit 2010-06-30


no wos hat er glaubt
es wird no tiefer gehen

schrotthändler
200 Postings
seit 2010-06-30


i konn ma des masaker im atx nimmer anschauen
die schei.. banken ziehen alles runter

fischamend
3159 Postings
seit 2009-06-09


Posting gelöscht - Verstoss gegen die Forumsregeln. Letzte Warnung an den User: Weitere Verstösse wedren geahndet? MfG
Das Börse Express Team

fischamend
3159 Postings
seit 2009-06-09


Posting gelöscht - Verstoss gegen die Forumsregeln. Letzte Warnung an den User: Weitere Verstösse wedren geahndet? MfG
Das Börse Express Team

Baumläufer
557 Postings
seit 2010-12-03


schrotthändler, fischamend, nicht dass ich hier Jemanden verteidigen will. Aber eure verleumderischen Behauptungen solltet ihr überdenken. Keen calm!

junkfritz
603 Postings
seit 2010-12-13


volle Zustimmung.

Der BE sollte sich vor allem das letzte Posting von fischamend ansehen - denke nicht, dass es den forumsregeln entspricht

fischamend
3159 Postings
seit 2009-06-09


Posting wurde gelöscht, na da freue ich mich aber:)

fischamend
3159 Postings
seit 2009-06-09


Trotzdem ändert es nicht der Tatsache und Wahrheit das die Banken die Kunden abzocken siehe Ungarn.

junkfritz
603 Postings
seit 2010-12-13


in Ungarn wurden wohl eher die österreichischen Banken abgezockt.

fischamend
3159 Postings
seit 2009-06-09


die Korrektur beginnt, nächster Halt bei unseren so viel gelobten OstBanken bei 15 Euro

fischamend
3159 Postings
seit 2009-06-09


warum entspricht es nicht den Forums Regeln wenn man schreibt das Banken Betrüger sind?sind nicht schon genug Banken a la Bnp Paribas und bald auch die Commerzbank, Deutsche Bank und Citi Bank offiziel wegen Betrügerei verurteilt worden mit Folge Milliarden an Strafzahlungen zu leisten, oder irre ich mich da?

junkfritz
603 Postings
seit 2010-12-13


und wann genau wurde die Erste oder die Raiffeisen wegen Betrugs verurteilt? Oder wegen Manipulation?

Du hast geschrieben die österreichischen Banken wären Betrüge, das ist eine Unterstellung und Verleumdung. Man kann Kritik auch sachlich äußern.

fischamend
3159 Postings
seit 2009-06-09


deswegen müssen sie auch 160 Millionen in Ungarn zahlen weil sie, ach so korrekt sind gel!

junkfritz
603 Postings
seit 2010-12-13


mit dir ist eine sachliche Diskussion sinnlos, weil du nur mit Halbwissen um dich wirfst und populistische Sprüche raushaust, da hab ich kein Interesse, sorry

fischamend
3159 Postings
seit 2009-06-09


wenn man sich den EBS Chart anschaut, könnte man doch fast glauben das die 10 Euro nochmal kommen.

hobbyanalyse
2368 Postings
seit 2012-06-08


Was man aus den Daten der Vergangenheit nicht alles für die Zukunft ablesen kann ;-)

slowhand
81 Postings
seit 2011-02-23





Der (all) gemeine ungarische Haushalt hat bei Aufnahme seines Fremdwährungskredites genau gewusst auf welches Pulverfass er sich setzte. Beim Franken konnte niemand wissen wie sich die Währung weiter entwickeln wird. Der Ungar nahm in seiner Gier in Kauf, dass er entweder sein Eigenheim relativ billiger abzahlen könnte, oder im anderen Falle erheblich wir draufzahlen müssen. Das Risiko zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer war damit gleich verteilt, weder der eine noch der andere, also schon gar nicht die Banken konnten das Ergebnis vorhersehen. Leider ist es zu Ungunsten der Kreditnehmer (Ungarn) ausgegangen. Der Ungar wollte aber nur gewinnen....
Dies wurde von der Politik Orbans unterstützt der auf diesem Weg seine Chance für eine Wahl (Wiederwahl) deutlich erkannte und ausnutzte. Den Rest kennt man. Fest im Sattel sitzt dieser, steht zum Wähler, die Banken werden dadurch auf die Verliererstraße gedrängt. Inwieweit dies rechtens ist oder nicht bleibt jedem Leser mit wirtschaftlichen Grundverständnis über.
Wenn die armen Brasilianer (in Erwartung einer Gewinnes) alles auf ihr Land setzen und alles verlieren ist es sicher bedauerlich. Es entspricht aber den Möglichkeiten eines erwachsenen und volljährigen Handelns. Nicht jedoch für die Ungarn per se. Diese sind scheinbar in der Kindheit stecken geblieben und diese Schar von kindlichen Narren wurde von einer Handvoll Politiker in Haft genommen.
Nicht zuletzt sei erwähnt, dass schon 2010 die Bank Austria für Österreicher eine Rückkehr zum Euro aus den Frankenkrediten ohne Gebühren erlaubte und die FMA sich damals auch gegen die weitere Aufnahme von FWK (für Privathaushalte) stellte. In der EU sollte Gleichheit herrschen. Wie allen bekannt ist haben viele österreichische Familien die Konsequenzen ziehen müssen und haben ihre Eigenheime verlassen, das selbe wäre für den gleichberechtigten Ungarn auf der Tagesordnung gestanden.
Dem Kreditgeber dadurch, wie Fischamend mit "siehe Ungarn" angedeutet hat, Betrug vorzuwerfen ist daher fehl am Platze, vielleicht hat er aber selber einen und spricht aus ihm die Stimme eines Verlierers dieser Kreditwette, denn sonst war das nichts anderes. Ich kenne persönlich auch viele, die nicht im Traum an so ein Abzahlungsgeschäft ihres Eigenheims dachten und ihre Finanzierung auf sichere und konservative Beine gestellt haben, daher heute noch berechtigt in ihren Heimen problemlos wohnen.
Die sehr geehrten Ungarn wohnen als Europäer zu unrecht und auf Kosten der Banken und der europäischen Gemeinschaft in ihren damals plötzlich und unerwarteten standardmäßig angehobenen Behausungen oder fahrbaren Luxusschlitten verbleiben.
Diese Anhebung des Lebensstandards gehört jedoch leider zur Nivellierung - irgenwann wird sich dieses Problem aber auch lösen lassen, in 10 oder 20 Jahren. Bis dahin muss mit solchen Mätzchen immer gerechnet werden.

In diesem Sinne



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000652011

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