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15.01.2013 07:00
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Telekom Austria: Warten auf den Capital Markets Day

Die Telekom Austria veranstaltet heute ihren Capital Markets Day. Auch wenn vorab schon die Guidance veröffentlicht wurde, bleiben noch einige Fragen offen.

Telekom CEO Hannes Ametsreiter
© Telekom Austria
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Heute wird es spannend: Die Telekom Austria veranstaltet ihren Capital Markets Day für institutionelle Investoren und Analysten. Zwischen 9.10 und 10.00 Uhr werden dabei CEO Hannes Ametsreiter and Finanzvorstand Hans Tschuden über die zukünftige Gruppenstrategie berichten. Zumindest der Aktienkurs der Telekom Austria reagierte gestern vormittag leicht positiv, nachdem die Aktie in der vergangenen Woche ein Minus von mehr als fünf Prozent einstecken musste. Der Grund für die Kursverluste waren auch darin zu finden, dass das Unternehmen bereits ihre Guidance für 2013 nannte. „Damit ist die Katze jetzt aus dem Sack, heute kann das Management dann seinen Fokus auf die inhaltlichen Themen legen“, sieht es RCB-Analyst Bernd Maurer durchaus positiv, dass die Zahlen schon vorab veröffentlicht wurden. Er fühlt sich derzeit mit seiner „Hold“-Einschätzung der Aktie durchaus wohl.

Zur Erinnerung: Die Unternehmensführung rechnet 2013 mit einem Umsatz von 4,1 Milliarden Euro (2012 sollen es 4,2 Milliarden Euro werden). Die Anlagenzugänge sollen bei 0,7 Milliarden Euro liegen. Der Wettbewerb, regulatorische Einschnitte, Wirtschaftskrise und Wechselkursrisiken würden dem Unternehmen auch heuer zu schaffen machen, las man in der Aussendung. Im Gegensatz zu Maurer sind die Analysten der Berenberg Bank alles andere als zufrieden, was die veröffentlichte Guidance betrifft.

Vor allem bemängeln sie, dass nur diese zwei Zahlen (sowie die Dividende) genannt werden. „Wir glauben, dass das Fehlen einer Guidance für das EBITDA als Grund für Besorgnis anzusehen ist – da es sich dabei um einen Schlüsselbereich handelt“, schreiben die Experten in einer heute veröffentlichten Sektoranalyse. Sie gehen davon aus, dass das EBITDA im Jahr 2013 um zwölf Prozent einbrechen wird.

Für Fragen wird wohl auch noch die Nettogewinn-Erwartung für 2012 von CEO Hannes Ametsreiter sorgen, glaubt auch Bernd Maurer. In einem Interview mit der Zeitung Österreich wurde Ametsreiter damit zitiert, dass der Nettogewinn 2012 bei rund 100 Millionen Euro liegen wird. Im Schnitt hatten Analysten mit 146,19 Millionen Euro gerechnet. Wobei Vera Sutedja, Analystin der Erste Group, die Erklärung dafür schnell gefunden hat: „Der Gewinn wird heuer durch die Rücknahme steuerlicher Verlustvorträge belastet werden“, so die Expertin. Sie stuft die Aktie mit Sell und einem Kursziel von fünf Euro ein.

Bleibt noch ein „Zahlen-Thema“ offen: Die Finanzierungssituation. Der Aufsichtsrat hat bereits die Begebung einer bis zu 800 Millionen Euro schweren Hybridanleihe genehmigt. Die Größenordnung ist für Sutedja nachvollziehbar, wenn man die Yesss!-Übernahme (sie rechnet mit 390 Millionen Euro) finanzieren will, sowie die Versteigerung neuer Frequenzen anstehen (Sutedja rechnet mit 300 bis 400 Millionen Euro).

Fokus auf die Inhalte

Blickt man auf die Agenda des anstehenden Capital Market Days, so werden die Bereiche „Technologie“, „neue Geschäftsfelder“ und „Regulierung“ genannt. Maurer erhofft sich, dass der Vorstand zum Thema Marktkonsolidierung und eventuell auch schon einen Ausblick auf den Ergebnisbeitrag von Yesss! geben wird.

Die neu erworbene Diskontmarke Yesss! soll jedenfalls eigenständig weitergeführt werden, eine Konkurrenz zur bereits bestehenden Diskontmarke bob sieht Ametsreiter nicht. bob konzentriere sich auf Vertragskunden, Yesss! werde im Wertkartensektor tätig bleiben. Zum Thema Regulierung meldete sich heute EU-Kommissarin Neelie Kroes zu Wort. „Wir arbeiten an Maßnahmen, die grenzübergreifende Konsolidierung attraktiver machen sollen“, sagte sie der Financial Times. Bereits vergangene Woche haben sich Branchenvertreter mit Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia getroffen. Telekomkonzerne haben damals ihren Unmut über verbraucherfreundliche Regulierung kundgetan. Im Ringen um Vereinheitlichung will Brüssel jetzt offenbar den Weg über eigene Grenzen versüßen. (sl)
 

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Ronny Pecik: "Telekom Austria befindet sich in einer Todesspirale" - und "Ohne Geld von außen erwartet uns in zwei Jahren das AUA-Schicksal"2014-04-17 08:22:17
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LASKler
4631 Postings
seit 2012-02-28


lool

Was soll den der Slim Handlanger anderes sagen?!

Ganz davon zu schweigen das er ordentlich abkasiert hat ...

hobbyanalyse
2144 Postings
seit 2012-06-08
>> Ronny Pecik: 2014-04-17 09:33:57


Dann hoffen wir mal, dass die Verantwortlichen den guten Ronny Pecik ernster nehmen, als es hier im Forum passiert. ;-)

Immherin hat er recht mit seinen Aussagen. Es geht auch nicht nur um die Höhe der Schulden per se (die natürlich auch bedenklich sind), sondern um die Refinanzierungskosten in der Zukunft. Man möge sich nur ausmalen, was geschieht wenn die Zinsen wieder steigen und in ein paar Jahren die Milliarden Anleihenschulden mit 6,5 statt mit 3,5% ersetzt werden müssen.

Und wie er auch zutreffend sagt: wenn in einer der Osttöchter etwas schiefläuft ist so ein Firmenwert auch ruck zuck abgeschrieben. Leider sind diese goodwill-Posten eineinhalb mal so hoch wie das Aktionärseigenkapital abzüglich der Hybridanleihe.

Als TKA-Mitarbeiter würde ich wirklich inständig auf eine Kapitalerhöhung um mindestens 1 bis 1,5 Mrd. EUR so bald wie möglich hoffen. Außerdem sollte vielleicht die eine oder andere Tochter verkauft werden.

Man darf nicht vergessen, wenn sie mal stärker durchfinanziert sind und weniger von der Politik beeinflusst ist das ein tolles Unternehmen mit einer guten Marktposition.

voitsberger
1520 Postings
seit 2007-11-21
>>> Ronny Pecik: 2014-04-17 10:11:07


was pecik da geschrieben hat, stimmt zu 1000 prozent. jeder zweite mitarbeiter ein beamter! eigenkapital nur mehr mit der lupe feststellbar. in der bures auktion über 1 milliarde in den moloch staat gebuttert. die niedrigsten tarife europas. wenn das mit dem slim nix wird, dann ist der laden tot. ich denke, das ist den beteiligten herrschaften auch bewußt. am 23. sollte die vereinbarung mit der dringend nötigen kapitalerhöhung in trockenen tüchern sein. ansonsten spielts granada. da ist dann das berenberg kursziel von 3 euro noch zu hoch gegriffen.
ein osterwunder muß her!

LASKler
4631 Postings
seit 2012-02-28
>>>> Re(1): Ronny Pecik: 2014-04-17 10:40:28


Sehe es nicht so schlimm, aber auch nicht gut.
Aber Aussagen dieser Art kurz vor möglicher KE & Slim übernahme, von Slim nahen personen, können nur einen Zweck haben Druck auf zu Bauen gegenüber Verhandler & klein Anleger.

Die Beschriebene Situation ist ja schon seit längerer Zeit...

voitsberger
1520 Postings
seit 2007-11-21
>>>>> Re(1): Ronny Pecik: 2014-04-17 11:00:38


natürlich wollen die investoren druck aufbauen. die frage ist nur, ob unsere politversager das überhaupt kapieren. eines ist sicher, hätten hundsdorfer, bures & co das alleinige sagen, dann knallt die telekom gegen die wand!

LASKler
4631 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>> Re(1): Ronny Pecik: 2014-04-17 11:18:50


Das Versagen bei der Telekom hat nicht bei Hundsdorfrt, sondern viel Früher statt gefunden, schwarz blau & Genaration danach haben es auf die spitze getrieben ...

Aber alles Geschichte sollte ein U Ausschuss erforschen, aber würde nichts bringen - im zweifel für die Angeklagten ...

LASKler
4631 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>> Re(2): Ronny Pecik: 2014-04-17 19:07:30



tom1970
445 Postings
seit 2008-10-12
>>>>>>>> Re(2): Ronny Pecik: 2014-04-17 21:55:35


Wer sich die Finanzzahlen der TKA und deren Entwicklung anschaut, sieht recht schnell, dass der Pecik Stimmung machen will und mehr nicht...

hobbyanalyse
2144 Postings
seit 2012-06-08
>>>>>>>>> Re(2): Ronny Pecik: 2014-04-17 22:50:22


Also hat sich die wirtschaftliche Situation der Telekom verbessert oder wie?



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