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14.01.2013 07:05
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Hohe Latte für SBO, Erklärungsbedarf bei Telekom

Termine der Woche - In der angelaufenen Berichtssaison rücken nun die Banken in den Fokus
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Alcoa liegt hinter, die Finanz vor uns. Denn das Schwergewicht der kommenden Woche liegt bei Investmentbanken. Von Seiten des Immobilienmarktes müsste weitere Entlastung gekommen sein, doch das Umfeld ist für die Branche noch immer herausfordernd. Wie es aussieht, muss sich die Wall Street auf weitere Jobverluste einstellen. US-Medien berichteten zuletzt, dass bei Morgan Stanley rund 1600 Stellen im Handel und Investmentbanking wegfallen. Ende September arbeiteten bei der Bank 57.700Menschen, ein Jahr zuvor waren es noch 62.200. In den vergangenen Monaten haben eine ganze Reihe grosser Banken Stellen gestrichen, oder schlossen ganzeAbteilungen.Die Geldhäuser reagieren damit auf erodierende Gewinne im Investmentbanking.

In Summe habenmittlerweile 26 der 500 S&P-Unternehmen Q4-Zahlen präsentiert. Im Schnitt gab es dabei ein Gewinnwachstum von 4,4% - die Erwartungshaltung in die Gesamtsaison liegt bei 2,9%. Das Q1 soll übrigens bei 1,2% zu liegen kommen. Mehr explodierend statt erodierend sieht es da mit Blickrichtung Österreich aus, wo es von SBO vorläufige Q4-Zahlen gibt. Im Schnitt erwarten die Analysten (Bloomberg- Daten) einen Umsatzzuwachs von 25,3% auf 511,89 Mio. Euro. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll um 42,7% auf 4,75 Euro steigen. Was die bisherige Erfahrungen mit SBO-Zahlen betrifft, so hat das TernitzerUnternehmen das Momentum auf seiner Seite. BeimGewinn jeAktie konnte SBOin fünf von sieben Fällen positiv überraschen – die wichtigsten Termine der österreichischen Berichtssaison finden Sie unter http://bit.ly/UTMn6a

Zuvor haben wir aber – am Dienstag – den Capital Markets Day der Telekom Austria. Wo CEO Ametsreiter den Analysten erklären muss, warum er kürzlich in einem Interview davon sprach, dass der 2012er- Gewinn in etwa 100Mio. Euro betragen habe. Der Analystenkonsens lag etwa 40%darüber – die Differenz gilt es aufzuklären. Jedenfalls hat der Grossteil der Zunft auf die Zahl 100 noch nicht reagiert – da stehen einige Prognosereduzierungen an. Damit zur Makrofront, die in den kommenden Tagen aber mit keinem wirklichen Kracher aufwarten kann. Gern angesehen wird aber immer der Philly Fed-Index, ein entscheidender Inputgeber des ISM. Am Freitag stehen die Jänner-Daten an. Bis gestern Abend wurde ein leichter Rückgang von 8,1 auf 8,0 Punkte erwartet. Nun ist das ein Anstieg, nachdem die Folgeschätzung des Dezember gestern bei 4,6 Punkte lag. Mit demEmpire State steht einweiterer ISMVorläufer auf dem Programm – mit erwartet positivem Einfluss auf den ISM. Am Donnerstag meldet sich mit dem NAHB jenerWirtschaftszweig, der ursächlicher Auslöser der jetzigen Probleme ist - der Immobiliensektor. Der erwartete Jänner- Wert von 48 Punkten klopft diesmal noch lauter an der Wachstumsschwelle von 50 Zählern an – nach einer jahrelangen Durststrecke scheint Land in Sicht. Nicht in Sicht sind dafürweiter hohe Teuerungsraten, wie der VPI am Mittwoch zeigen wird – das gilt auch für die ebenfalls anstehenden Daten aus dem Euroraum. Von dieser Seite gibt es somit keinen Druck auf Notenbanken, ihre aggressiv offensiveGeldpolitik zu überdenken. Montag, 14. Jänner Konjunktur Europa Niederlande Handelsbilanz Nov. Italien Industrieprod. Nov. Euroraum Industrieprod. Nov. Dienstag, 15. Jänner Unternehmen Österreich Telekom Capital Markets Day Unternehmen Europa IG Group Unternehmen USA Lennar, Forest Labs, Linear Technology Konjunktur Europa Deutschland VPI Dez.* Spanien VPI Dez.* Italien VPI Dez.* Großbritannien VPI Dez.* Euroraum Handelsbilanz Nov. Konjunktur USA Empire State Index Jän. EH-Umsatz Dez. Lagerbestände Nov. Konjunktur Sonstige Japan Geldmengenentwicklung Dez. Mittwoch, 16. Jänner Unternehmen Europa Chr. Hansen Holding Unternehmen USA Charles Schwab, Northern Trust, US Bancorp, Bank of New York Mellon, JPMorgan Chase, Goldman Sachs, eBay, SLM Konjunktur Europa EU-27 Kfz-Erstzulassungen Österreich VPI Dez. Italien Handelsbilanz Nov. Euroraum VPI Dez. Konjunktur USA VPI Dez. Industrieproduktion Dez.. NAHB-Wohnungsmarktindex Jän. Beige Book Donnerstag, 17. Jänner Unternehmen Österreich EVN HV Flughafen Wien Verkehrserg. 2012 und Ausblick 2013 Unternehmen Europa ASML Holding Unternehmen USA BlackRock, UnitedHealth, Bank of America, Citigroup, American Express, Intel Konjunktur Europa EZB-Monatsreport Euroraum Bauleistungen Nov. Italien Industrieaufträge Nov. Konjunktur USA Baubeginne Dez. Baugenehmigungen Dez. Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Philly Fed Index Jän. Freitag, 18. Jänner Konjunktur USA Uni Michigan Verbrauchervertrauen Jän. Konjunktur Sonstige Japan Industrieproduktion Nov.* China BIP Q4 Industrieproduktion Dez. EH-Umsätze Dez. *Folgeschätzung, Quelle: Wr. Börse, BE, Bloomberg
 
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Hält Eduard Zehetner Kurs, gibt’s im November bei der Immofinanz 4,0 Euro als Kurs - und die andere Seite der Medaille2014-02-19 13:38:33
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AlaskaKid
389 Postings
seit 2013-10-18


... eigenartig diese lobeslieder hier im boe-express ... und wenn man die Wahrheit über den Zehetner schreibt .. dann wird man mit Sperre bedroht.


slowhand
99 Postings
seit 2011-02-23




Was der BE mit der IF macht: Macht es wie die Sonnenuhr-
zählt die schönen Stunden nur

Was vom ATH (fast 13 EUR) um 98 % fällt (BE schreibt auf 0,246) müsste um 4300 % steigen um zum alten Hoch zurückzukehren.
+1300 % ist aber auch schön. Vielleicht werden es mal wirklich +2000 % in ferner Zukunft (In Zeiten der hobbyistischen Auskolonisation ins All).
Laut Erste Spezialisten soll der ATX per YE ebenfalls bei lockeren 2700 stehen (wäre ein Hit, dennoch ein negatives Jahr, das Hoch war bei 2750 irgendwo, wenn ich nicht irre.

Das ist die Meinung dieses Geldhauses:

Ausblick Aktienmärkte und Wiener Börse



Erste Group: „2014 auf Dividendenwerte setzen“





ATX Kursziel 2014 bei 2.700 Punkten
Gewinnwachstum 2014e: +36,9%
Top Picks: Immofinanz, S IMMO, BUWOG, OMV, RBI, RHI, AT&S


Weltweit ist wirtschaftliches Wachstum rar geworden. Eine der wenigen Regionen wo reales Wachstum noch existiert ist Zentral- und Osteuropa. Das Sentiment hat sich in der Region verbessert, dennoch hinkt die Wiener Börse bis dato zurück. Die niedrigen Zinsen provozieren mangels Alternativen generell ein Investment in Aktien.



Infolge des global schwachen konjunkturellen Umfelds werden die Zinsen in den kommenden Jahren niedrig bleiben, was Aktien tendenziell weiter begünstigt. International gesehen haben sich Aktien sehr differenziert entwickelt, vor allem aber die PIIGS-Staaten konnten eine positive Performance verzeichnen. „Die Verschuldungs-Problematik scheint in den Hintergrund getreten zu sein. Zurzeit beschäftigen andere Krisenherde wie die Ukraine oder die kriegsähnlichen Zustände im Irak die Märkte. Im relativen Vergleich stellt sich das Umfeld in Zentral- und Osteuropa sowie in Österreich aber als klar positiv heraus“, stellt Fritz Mostböck, Leiter des Bereichs Group Research, fest. „Das Handelsvolumen an der Wiener Börse ist heuer signifikant gestiegen, auch eine erhöhte Aktivität ausländischer Investoren ist zu verzeichnen.“



Empfehlung: Dividendenportfolio mit einem Schuss Wachstumsphantasie

„Als bevorzugte Investments empfehle ich Immobilienwerte, die durch sinkende Finanzierungskosten und steigende Mieten weiter an Attraktivität zulegen werden“, meint Günther Artner, Head of CEE Sector Research. Dies trifft aktuell auf Wohnimmobilientitel wie BUWOG, aber auch auf Gewerbeimmobilienwerte wie Immofinanz oder S IMMO zu. Andererseits empfiehlt sich die OMV-Aktie als Absicherung gegen weiter steigende Ölpreise (ausgelöst durch die Irak-Krise). Die RHI sollte von einer sich erholenden Konjunktur profitieren. Bei AT&S steht ab 2016 ein Ergebnissprung durch die Expansion in China am Programm. Nicht zuletzt ist auch die Aktie der Raiffeisen Bank International zu empfehlen, die trotz erfolgreicher Kapitalerhöhung massiv unter Buchwert notiert und von sinkenden Kreditabschreibungen bzw. Kostensenkungen ab 2015 profitieren sollte. „In Summe ergeben diese Werte ein ansprechendes Dividendenportfolio mit einem Schuss Wachstumsfantasie“, so Artner.



ATX holt auf

Der heimische ATX hinkt 2014 bis dato zurück (-2% Ytd), hat aber infolge günstiger Bewertungsrelationen Aufholpotential. Das globale Umfeld bleibt herausfordernd, CEE steht aber auch infolge starker Exportrelationen zu Deutschland relativ gesehen besser da. Österreichische Aktien sollten generell von höherem Wachstumsdifferential der Länder Zentral- und Osteuropas (CEE) profitieren:

*** CEE vs. Eurozone: 2013e: +1.2% (vs. -0.5%), 2014e: +2.6% (vs. +1.1%) und 2015e: +3.1% (vs. +1.5%) ***.

„Jedenfalls signalisieren Gewinnwachstum, KGV, Dividenden- sowie Gewinnrendite Aufholpotential für die Wiener Börse. In Summe sollten wir bis Ende 2014 eine leicht positive Performance im ATX sehen. Der Schwachpunkt, die geringen Handelsvolumina, konnte ausgemerzt werden und Kapitalmarkttransaktionen wirken wieder unterstützend“, meint Fritz Mostböck. Das ATX Kursziel für heuer beträgt 2.700 Punkte.

Phronesis
5496 Postings
seit 2009-01-09


slowhand
"Laut Erste Spezialisten soll der ATX per YE ebenfalls bei lockeren 2700 stehen (wäre ein Hit, dennoch ein negatives Jahr, das Hoch war bei 2750 irgendwo, wenn ich nicht irre."

Aha, ob das Jahr positiv oder negativ ist, hängt also nach der slowhand´schen Rechnung vom Höchstkurs ab?
Ich dachte, wir rechnen vom 01.01.2014 bis 31.12.2014.

AlaskaKid
389 Postings
seit 2013-10-18


also ... man kann sich sicher seyn dass eduard zehetner kurs halten wird (oder auf den rechten kurs zurückfinden wird).

Im November sollte dann die IIA bei 3,20 notieren (die BUWOG bei 16 Euro) ... und dann haben wir die 4 Euro.

voitsberger
1801 Postings
seit 2007-11-21


natürlich haben die analysten in dem fall recht, der atx ist billig zu haben. blöd nur, dass das geneigte publikum lieber staatsanleihen bunkert anstatt ihr sauer verdientes geld in eigenkapital von ganz gut dastehenden unternehmen umwandelt.
wie heißts so schön: things are going to get worse before they get better.

slowhand
99 Postings
seit 2011-02-23




demnach sind Kurse (ex BUWOG) der IIA per YE von 2,70 ein positives Jahr, zwar nur 1 Cent - aber positiv.

Mostböck mit seiner Glaskugel sieht für den ATX ("nur") 2700. Sollte das zutreffen in der YE-Rally, dann weiß ich nicht warum er die 2730 (wenn auch nur gering) nicht toppen sollte, könnte, wollte, wird.
Man sollte, wie zuvor beanstandet, lieber von 2550 ausgehen (Stand 2.1.14) sehe ich auch ein.
unter 2550 Enttäuschung ?
von 2550 - 2700 OK.
über 2700 kommt Freude auf.
unter 2300 ist dann was ? Wer traut sich ?

Mostböck sieht mit seinen 2700 in Summe eine leicht positive performance, ausgehend von einem Jahressprungkurs von 2550. Eigentlich sind das + 6.5 % und nicht leicht positiv.
Schon in der ersten Handelswoche stieg der ATX über 2600 und fixierte in der zweiten Woche des Jahres bereits das Jahreshoch von über 2700.
Käme der Kurs mit etwa 2600 ins Ziel wären das natürlich 2 % plus, das nenne ich leicht positiv.
Der ATX stagniert gerne nach 3 König und braucht das ganze Jahr um dorthin wieder aufzuschließen, wenn überhaupt. Das sehe ich leicht negativ, da dies eine Schwachstelle seit Jahren im Index bedeutet, der wir auch dieses Jahr nicht beikommen.

Alles andere wäre wie gesagt eine Enttäuschung für mich.




slowhand
99 Postings
seit 2011-02-23


ja und was ich noch sagen wollte:

Ob LONG ob SHORT -
das GELD ist "FORT".



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

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