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13.01.2013 07:02
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Marktausblick: Berichtssaison als Taktgeber

Anleger warten auf Impulse, die dem Aktienmarkt den nächsten Schub verleihen könnten

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In der kommenden Woche dürfte die an Fahrt gewinnende US-Berichtssaison zum Taktgeber für die Börsen werden. 'Der Dax scheint weiterhin etwas festgefahren', sagte Händler Markus Huber von ETX Capital. Die Anleger warten nach wie vor auf Impulse, die dem Aktienmarkt den nächsten Schub verleihen könnten. Gute Resultate der US-Unternehmen könnten dem deutschen Leitindex weiter nach oben verhelfen. Marktstratege Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner AG geht davon aus, dass sich der Dax vorerst auf seinem derzeitigen Kursniveau von 7.700 bis 7.770 Punkten halten kann. Aktienmarktexperte Markus Reinwand von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) ist dagegen vorsichtiger. Wenngleich Aktien den Schwung der vergangenen Monate mit ins neue Jahr genommen hätten, dürfte die bisherige Kursdynamik kaum einfach so fortgeschrieben werden. Vielmehr spreche die inzwischen wieder ausgeprägte Gelassenheit der Anleger für Rücksetzer.

'Spannend ist insbesondere, wie das Schlussquartal verlaufen ist - und fast noch wichtiger, wie die Unternehmen auf das neue Jahr blicken', sagte Händler Thorsten Engelmann von der Equinet Bank. Nachdem sich die Europäische Zentralbank (EZB) am vergangenen Donnerstag optimistischer zur Konjunktur geäußert habe, sei nun die Unternehmenssicht auf die Wirtschaft interessant. Unter den großen US-Konzernen werden die Banken Goldman Sachs, JPMorgan, Citigroup sowie die Bank of America über die Geschäftsentwicklung im Schlussquartal berichten. Dass sich die Lage an den Finanzmärkten im vierten Quartal weiter entspannt und der Häusermarkt weiter erholt habe, dürfte den US-Großbanken Rückenwind verliehen und die Wertberichtigungen zum Jahresultimo begrenzt haben, schrieb Investmentanalyst Berndt Fernow von der Landesbank Baden-Württemberg in einer Studie.

In Deutschland wird es auf Unternehmensseite hingegen noch ruhig zugehen. So werden Dezember-Verkehrszahlen des Flughafenbetreibers Fraport erwartet. Zur Wochenmitte äußert sich dann der Handelskonzern Metro zur Umsatzentwicklung im vergangenen Jahr. Zudem rechnen einige Marktteilnehmer bereits in der kommenden Woche mit den jüngsten Geschäftszahlen der Walldorfer Softwareschmiede SAP, wenngleich der offizielle Termin dafür erst der 23. Januar ist.

Konjunkturseitig steht am Dienstag die Wachstumsrate des deutschen Bruttoinlandsprodukts für 2012 an. Auch wenn das vergangene Jahr wirtschaftlich eher betrüblich ausgelaufen sei, mehrten sich die Signale für eine baldige Besserung, hieß es in einem Wochenkommentar der Helaba. So markierten die Frühindikatoren eine Trendwende. Wichtige Konjunkturdaten kommen aber vor allem aus den USA. Dort dürfte sich das Augenmerk am Dienstag auf die US-Einzelhandelsdaten sowie den Empire State Manufacturing Index richten. Zur Wochenmitte stehen dann Zahlen zur Industrieproduktion an, bevor am Donnerstag der Philly Fed Index veröffentlicht wird. 'Alles in allem wird nicht mit einer größeren Verbesserung der Wirtschaftslage gerechnet,' sagt Experte Markus Huber. Vielmehr dürfte sich die Lage weiter gefestigt haben.
 
(dpa-afx/red)
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