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09.01.2013 15:05
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Raiffeisen verlässt das Euribor-Gremium

Sprecherin: Keine Ermittlungen gegen Bank, Interbankengeschäft weniger wichtig - Erste Group bleibt vorerst drinnen, wartet neue Regeln ab

© dpa/apa
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Nach der BayernLB und der niederländischen Rabobank zieht sich nun auch die Raiffeisen Bank International AG aus dem Gremium der Banken, das den Euribor festsetzt, zurück, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Als Grund dafür nannte RBI-Sprecherin Ingrid Krenn-Ditz am Mittwoch gegenüber der APA, dass das Interbankengeschäft für die RBI weniger wichtig geworden sei. Mit Ermittlungen wegen mutmaßlicher Manipulationen der Eingaben für die Benchmark durch Banken habe der Schritt nichts zu tun.

"Es gibt keine Untersuchungen oder Ermittlungen gegen die Bank", betonte sie. Die Kündigung werde mit 15. Jänner im Euribor-Panel eingebracht.

Neben der RBI ist bisher auch die Erste Group im Euribor-Gremium. Über einen möglichen Austritt gebe es vor den endgültigen neuen EU-Regelungen noch keine Entscheidung, sagte Erste-Group-Sprecher Michael Mauritz zur APA. "Eine Diskussion über einen möglichen Austritt wollen wir führen, sobald die neuen Regeln feststehen."

Euribor-EBF, die in Brüssel angesiedelte Bankenlobby, die die Benchmark betreut, befürchtet einen Exodus der beitragenden Institute.

Der Euribor ist der Basissatz für Kredite über Billionen von Euro. Ähnlich wie der Londoner Interbankenzins Libor, der im Zentrum des Manipulationsskandals steht, beruht der Euribor auf den Angaben der Banken zu ihren Refinanzierungskosten. Sie melden einmal täglich die Zinsen, zu denen sich Banken untereinander Geld leihen. Auf dieser Basis wird dann der Euribor-Referenzzins ermittelt, an dem sich die Preise für viele Finanzprodukte wie Hypotheken oder Tagesgeld orientieren. Der Libor ist zwar der weltweit bedeutendere Satz, in Europa spielt der Euribor jedoch für einige Produkte eine wichtigere Rolle.

Weltweit untersuchen die Behörden, ob mehr als ein Dutzend Banken die Eingaben für die Benchmark manipuliert haben, um von Wetten auf Derivate zu profitieren oder ihre Finanzlage besser erscheinen zu lassen. Im Libor-Skandal wurden bereits Milliardenstrafen verhängt, so etwa im Dezember gegen die Schweizer Großbank UBS.
 
(apa)
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Raiffeisen kosten seine ungarischen FX-Kredite bis zu 195 Millionen Euro2014-07-02 10:24:29
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nestor
30 Postings
seit 2008-03-28
> Warum geht das nur in Ungarn?2014-07-02 12:13:44


Auch wenn das protektionistische Verhalten von Orban und Co. widerlich ist, gar so unrecht hat er aber nicht. Wir wurden (und werden immer noch) von ben Banken gehörig abgezockt. Nur in den guten Zeiten mit hohen Erträgen konnte man die überhöhten Spesen, Provisionen, Gebühren, nachteilige Wechselkurse etc. noch gut wegstecken, heute geht sich nach Abzug der Abzocke meist keine Rendite mehr aus. Ich habe jetzt gerade eine Raiffeisen Vorsorgeprodukt nach 10-jähriger Laufzeit vorzeitig eliminiert, weil es nach Abzug der Spesen nur mit 0,5% p.a. rentiert hat - die vergleichbare Direktanlage hätte im Durchschnitt 5% p.a. gebracht.
Mich wundert, dass wir Österreicher diese Abzocke widerspruchslos hinnehmen - mag es an unserer Bequemlichkeit oder an unserem ausgeprägten Obrigkeitsdenken liegen, vielleicht auch an unseren Politikern, denen ein gutes Verhältnis zu den mächtigen Bankern wichtiger ist als das zu den Wählern. Es ärgert zwar, dass uns die Ungarn in ihrer Präpotenz zeigen wo es lang geht, aber ein bisschen Bewunderung kommt auch auf.

hobbyanalyse
2362 Postings
seit 2012-06-08
>> Warum geht das nur in Ungarn?2014-07-02 12:25:19


"Mich wundert, dass wir Österreicher diese Abzocke widerspruchslos hinnehmen - mag es an unserer Bequemlichkeit oder an unserem ausgeprägten Obrigkeitsdenken liegen, vielleicht auch an unseren Politikern, denen ein gutes Verhältnis zu den mächtigen Bankern wichtiger ist als das zu den Wählern."

Ich glaube dass der Durchschnittsösterreicher zu faul ist, um sich auch nur im Entferntesten selbst mit Geldanlagedingen zu befassen. Man darf sich nicht wundern, dass andere auf irgendwessen Kosten Geld verdienen, wenn sich der Endverbraucher mit jedem Waschmaschinenkauf länger und intensiver beschäftigt als mit seiner Altersvorsorge. Bei Ersterem wird verglichen, gelesen, sich informiert und bei Zweiterem lässt man sich von einem Bankier, der logischerweise wie der Autohändler in erster Linie Verkäufer ist, ahnungslos irgendwelche strukturierten Produkte und Zertifikate andrehen. Freilich treiben es manche Verkäufer zu bunt und schlachten das Kalb, anstatt es aufzuziehen, aber die schneiden sich dann ohnehin meist selbst ins Fleisch.

Eigentlich hat jeder bei uns die Freiheit, sich ein paar Bücher zu dem Thema zu kaufen, sie zu lesen und danach verfügt ein jeder, der die Volksschule in weniger als 7 Jahren geschafft hat über genügend Wissen, dass er nicht mehr hemmungslos abgezockt werden kann. Reich wird er dadurch zwar (noch) nicht, aber ein guter Grundstock ist gelegt.

slowhand
76 Postings
seit 2011-02-23
>>> Warum geht das nur in Ungarn?2014-07-02 13:30:37



ein Pflaster von Artners ERSTE laßt erwartungsvoll in die Zukunft blicken.

So wie es derzeit aussieht, hält Artner bei derzeit runden 17000 in Amerika, sowie 10 000 beim Leitindex in DL und parallel dazu beim heimischen Index 2500, für Jahresende einen weiteren Zuwachs von 8 %. Unter Angabe der von ihm favorisierten Dividendenaktien, wie die IIA/BUWOG etc., ist das ja eine schöne Rendite die da unsere Erwartungen schürt.

Also wozu sich über Ungarn aufregen, hier wird nur die Abzocke der Banken korrigiert. Diese müssen eben einen Teil ihrer Gewinne wieder abgeben als Schadenersatz für zu früh erlegte Kälber, wie es Hobbyanalyse anregt.
Die Ungarn haben schon recht, weiter so. Wenn sich ein Land gegen die Banken wehrt kann es uns nur recht sein.
Dass die Investierten darunter leiden versteht sich,

Ich halte nach wie vor an meinen IIA/BU - Cat Oil und ZAG fest, eine gesunde Mischung von Immobilien, Öl und Technologie. Banken würden da nur stören und die Gewinne der soliden Papiere auffressen.

Aus meiner heutigen E-MAIL Zusendung:

www.erstebank.at/presseaussendung

slowhand
76 Postings
seit 2011-02-23
>>>> Warum geht das nur in Ungarn?2014-07-02 13:34:17


Irgendwas mach ich da beim Verlinken falsch

www.erstebank.at/presseaussendung

wenns wieder nicht geht geb ichs auf

slowhand
76 Postings
seit 2011-02-23
>>>>> Warum geht das nur in Ungarn?2014-07-02 13:35:40



ja sag einmal was ist da los ?

http://www.erstegroup.com/de/Presse/...

slowhand
76 Postings
seit 2011-02-23
>>>>>> Warum geht das nur in Ungarn?2014-07-02 13:36:59


Na also geht doch-wieder was dazu gelernt-linken macht Spaß

slowhand
76 Postings
seit 2011-02-23
>>>>>>> Warum geht das nur in Ungarn?2014-07-03 19:25:54



Die heutige sogenannte ad hoc Meldung kam für Investoren per mail kurz nach 18 Uhr.
Ebenda hat auch der BE veröffentlicht.
Interessierte die sich die Eröffnungsauktion angesehen haben werden sich gefragt haben, dass ca 5 Minuten nach 09 Uhr noch immer Positionen in der Auktionen verändert wurden, sodass man den Eindruck hatte es müsse eine negative news geben. Die deshalb weil die EBS in der EA einen Abgabedruck und am Vormittag gegen den allgemeinen Markt und auch der RBI 3 % hinten nach hinkte.
Den ganzen Tag erholte sich die Aktie kaum obwohl die Leitindices (nicht mal überraschend) ihre Tausender durchbrachen und hohe neue ATH die Folge waren.
Jetzt weiß man was die Ursache war. Das Gerücht von hohen Verlusten ließ heute schon die ersten Insider ihr Invest verkürzen oder ganz abgeben. Still und leise. Die ad hoc Katze wurde erst nach HS aus dem Sack gelassen. Wieder einmal ein Schlag ins Gesicht für kleine Investoren die laut Artikel morgen mit der allgemeinen Abgabewelle rechnen müssen.
Trotz so schönem Börsewetter wird die EBS also noch tiefer fallen, die Investierten bei der RBI stellen sich vorerst mal taub als ginge das sie nicht an und kauften sogar zu, wie es sich gehört.
Der ERSTE-CEO sprach heute (als Ursache) von den retail Fremdwährungskrediten. Die ungarische Regierung sprach aber nicht von 700 Millionen, die EBS sollte es sogar schwächer treffen als die RBI, lediglich um die 60 Millionen. Der CEO beruhigt aber, dass 2015 - respektive 2016 - wieder mehr Gewinn oder mit anderen Worten weniger Verlust eingefahren werden würde. Ein Trost für Bankenliebhaber.

Wie sich das für die RBI auswirken wird weiß niemand, vielleicht steigt sie sogar weiter
aus (Schaden) freude.
Finger weg von Banken also - lernen wir daraus.

LASKler
5212 Postings
seit 2012-02-28


RBI schreibt jo in Ungarn ein paar Millionen :-[ ab, aber ein Fragezeichen steht hinter UKRAINE

LASKler
5212 Postings
seit 2012-02-28


190€ Millionen soll RBI in Ungarn abschreiben müssen. http://mobil.derstandard.at/2000002661...

LASKler
5212 Postings
seit 2012-02-28


RBI schreibt jo in Ungarn ein paar Millionen :-[ ab, aber ein Fragezeichen steht hinter UKRAINE

mosias hj
552 Postings
seit 2010-05-26


So ich habe bei 21,9 eine Kauforder stehen, mal schauen ob die heute ausgelöst wird.

mosias hj
552 Postings
seit 2010-05-26


Ui, gerade ausgelöst.

fischamend
3139 Postings
seit 2009-06-09


Dax und Dow +1% und die Jugo Bank fast am tief geschloßen, das kann nichts gutes bedeuten.
ich glaube fast das sie sich positioniert um auf die 20 zu fallen.



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