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07.01.2013 07:09
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Schienenkartell rund um voestalpine soll Verkehrsbetriebe in Deutschland geschädigt haben

voestalpine legte Machenschaften offen

© voestalpine
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In weit über 100 Fällen sollen kommunale Verkehrsbetriebe in Deutschland einem Zeitungsbericht zufolge in den vergangenen drei Jahrzehnten von einem Schienenkartell um den Stahlkonzern ThyssenKrupp betrogen worden sein. Das berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe) unter Berufung auf Ermittlungsunterlagen des Bundeskartellamtes, dem der österreichische Stahlkonzern voestalpine das Kartell offengelegt und zahlreiche Details genannt habe.

Demnach sind zahlreiche Nahverkehrsgesellschaften von dem Kartell zu überhöhten Preisen mit Schienen und Weichen etwa für Straßenbahnprojekte beliefert worden. Genannt werden Berlin, München, Bremen, Essen, Düsseldorf, Rostock, Schwerin, Magdeburg, Halle, Leipzig, Erfurt, Jena und Gotha.

Die Stadtwerke München (SWM) erklärten auf Anfrage der "Süddeutschen Zeitung", kommunale Verkehrsbetriebe seien "immer wieder Opfer von wettbewerbswidrigen Absprachen" gewesen. Um das zu viel gezahlte Geld zurückzubekommen, haben die SWM dem Bericht zufolge Kontakt zu den Ermittlungsbehörden aufgenommen. Auch die übrigen Stadtbetriebe wollten ihren Schaden erstattet haben. Die kommunalen Verkehrsbetriebe stimmten sich dabei im Rahmen des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ab.

Die Deutsche Bahn hatte Ende vergangenen Jahres Klage gegen ThyssenKrupp und andere Schienenhersteller wegen illegaler Preisabsprachen eingereicht. Darin fordert das bundeseigene Unternehmen Schadensersatz in Millionenhöhe.
 
(APA/AFP)
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kleist19
http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/europa/4914595/Stahlmarkt-macht-Thyssenkrupp-zu-schaffen-Hiesinger_Lage?_vl_backlink=/home/index.do2016-01-29 16:29:43
389 Postings

seit 2009-10-18

Sollten die CO2 Bestimmungen nicht ein Turbo für die VÖEST bedeuten?

Durch die zukünftige Pellets Produktion in Texas dürften nicht nur Energieersparnisse sondern auch Geringere CO2 Werte einen Wettbewerbsvorteil dringen


red_devil11
104 Postings
seit 2014-12-01


Hebt sich wohl durch die Unsicherheit der Hochofen Entscheidung 2020 wieder auf. Grundsätzlich hat die Voest aber gegenüber den klassischen Stahlerzeugern immer einen Wettbewerbsvorteil, weil sie ja immer mehr zum Technologiekonzern wird.

Die Frage ist ja eher, wie es mit der Voest jetzt weiter geht. Konsolidiert sich der Kurs auf tiefem Niveau, oder sehen wir bei einer globalen Erholung auch bald wieder die 30?

Plan B
11 Postings
seit 2002-11-18


Wohl schon.

Der Haupteffekt sollte jedoch durch die billigere Energie (Gas) für die Produktion des Eisenerzschwamms in den USA erzielt werden. Was mir nicht klar ist: Jetzt ist die Energie auch bei uns weitaus preiswerter - und der Dollar gestiegen. Lohnt das Projekt (das in Zeiten von 1,50 Dollar zum Euro und zu Ölpreisen von 120 Dollar geplant wurde) bei Dollar-Euro-Parität und den derzeitigen Energiekosten noch so stark wie einst gedacht ?

kleist19
389 Postings
seit 2009-10-18


Das wird mMn bei höheren CO2 Abgaben wieder leicht wettgemacht

Und die Energiepreise müssen auch wieder steigen um Russland und anderen Ländern das Überleben zu ermöglichen

Plan B
11 Postings
seit 2002-11-18


Ich weiss wie sehr die Wahrheit eine Tochter der Zeit ist, wenn es um die Energiepreise geht. Von wegen Peak Oil und so... Aber ganz im Ernst: Derzeit ist doch (siehe Ölfutures für 2018, 2019) eigentlich undenkbar, dass der Ölpreis mittelfristig wieder über 50/60 steigt. Und selbst wenn er das täte, wäre mit dem erneuten Einstieg der US-Fracker damit ein Deckel drauf...

Plan B
11 Postings
seit 2002-11-18


Ich bin übrigens nicht ganz sicher, ob die ganze CO2-Debatte nicht ein wenig akademisch ist. Eder malt Schreckensszenarien an die Wand. Bislang (seit 2008) schlugen die Zertifikate mit jährlichen Kosten von 2,5 bis 8 Millionen Euro jährlich zu buche. Absolute Peanuts.

kleist19
389 Postings
seit 2009-10-18


ja deshalb wundert es mich, dass die VOEST bei jeder dieser Schreckenszenarios fällt. Eder spricht über die Stahlbranche im allgemeinen Sinn und die VÖEST fällt, obwohl vieler seiner Argumente nicht die VOEST im gleichem Ausmass treffen wie die allgemeie Stahlbranche, deren Sprecher er ist.

red_devil11
104 Postings
seit 2014-12-01


Mich würde eure Einschätzung interessieren, wie es mit der Voest weitergeht?

Abgesehen davon, dass die Zahlen natürlich wieder alles umwerfen können, sehen wir bei 23 einen Boden?

Wird es bald wieder stark bergauf gehen, oder werden wir die 2 jetzt noch länger sehen?

Antidot1
16 Postings
seit 2014-11-27


Ich gehe davon aus, dass wir zum Jahresende nicht über 30 stehen, jedoch knapp - 29 - darunter stehen.
Voest ist ein erstklassiges Unternehmen.

red_devil11
104 Postings
seit 2014-12-01


Ich bin ja grundsätzlich auch ein Voest Fan, aber bei der momentanen Lage bin ich mir nicht sicher, ob es dank Branche wieder so aufwärts gehen wird.

Naja, mal die Zahlen abwarten.

Sibelius
339 Postings
seit 2014-10-03


Ich würde mal ganz entspannt sein - solange mir das Börse-Spielgeld nicht wirklich abgeht. Zur Zeit dreht sich die Spirale einfach von selbst rasant bergab. Ich hatte das eigentlich schon viel früher erwartet. Und solange man nachkaufen kann (genügend Spielgeld am Konto), ist das doch eine Super Chance um nachzukaufen - irgendwann geht es wieder bergauf. Da ist es wohl egal, wo man investiert (ist). Es sollte halt ein gesundes Unternehmen sein. Und da ist die Voest wohl nicht so schlecht. Bei der OMV, Raiffeisen, Telecom, etc. hätte ich da wirklich Bauchweh.



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