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07.01.2013 07:00
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Ab nun mischt die Mikrofront wieder mit

Termine der Woche - Alcoa startet die Berichtssaison - Agrana als First-Mover in Österreich

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16,32 Billionen US-Dollar sind es laut http://www.usdebtclock.org/ - bei 16,4 ist bekanntermaßen (vorerst) Schluss. Rund um die noch anzuhebende US-Schuldenobergrenze wird es sicher immer wieder zum Anstieg der Volatilität kommen - immerhin reicht die Range der Möglichkeiten bis hin zur Zahlungsunfähigkeit der mit Abstand grössten Volkswirtschaft der Erde.

Dazu kommt, dass bei einem genaueren Blick auf den durch den zwischen Republikanern und Demokraten erzielten Konsens, was zur gefeierter Umschiffung des Fiskalkliffs führte, die Unsicherheiten eigentlich anhalten und der US-Konjunktur damit ein holpriger Start ins neue Jahr droht. Denn während etwa bei der Erhöhung der Lohnsteuer eine dauerhafte Einigung gefunden wurde, wurden die Ausgabenkürzungen lediglich für einen Zeitraum von 2 Monaten ausgesetzt: Der Verhandlungsmarathon geht also lediglich in die nächste Runde ... und wird dann auch noch mit der notwendigen Anhebung des Schuldenlimits verknüpft werden.

Echte Ablenkung in dieser Frage von Seiten der Makrofront ist nicht zu erwarten: Weder BoE noch EZB werden bei ihren nächstwöchigen Sitzungen irgendetwas unternehmen bzw. antasten, sonst gibt’s gerade noch das Sentix-Investorvertrauen der Eurozone für Jänner - das war’s dann aber auch. Zeit somit, sich der Mikrofront zu widmen, die auch gleich mit dem ersten Highlight des Jahres aufwartet: Alcoa läutet die Berichtssaison zum Q4 ein; für die Amag ist das immer ein gewisser Unsicherheitsfaktor, da die Amis mit ihrem deutlich zyklischeren Geschäftsmodell eine große Schwankungsbreite bei den Ergebnissen aufweisen (einen technischen Blick auf die Amag gibt es unter http://bit.ly/10XLomM : Überraschungen sind da in die eine wie auch andere Richtung jederzeit möglich. Wenigstens soll der Konkurrenz diesmal die Verlustzone verlassen haben. Unter anderem Kostensenkungsprogramme sollen laut Bloomberg-Konsens dazu geführt haben, dass das Ergebnis unterm Strich von minus 165 auf plus 61 Millionen drehen wird. In Summe des S&P-500-Index erwarten Analysten ein aktiengewichtetes Gewinnwachstum im Q4 von 3,1% - 4,6 waren es im Q3, im Q1 des neuen Jahres werden 1,5% erwartet. Das ist dann aber auch bereits die erreichte Talsohle - im Gesamtjahr haben die Kapitalmarktauguren 8,8% stehen. 9,4 sind es übrigens für den Stoxx 600-Index. Gegenüber der derzeit absehbaren 0,66% für 2012 ist das ein Sprung nach oben, beim S&P liegt der Vergleichswert hingegen bei 4,5%, womit wir nur noch ein Hupferl haben ...

Oberhalb liegen auch die Vergleichswerte für Agrana, wenn wir uns die Schätzungen zum diesigen Q3 ansehen, zumindest teilweise: Den Umsatz sieht der Bloomberg-Konsens noch bei 731 Mio. Euro und damit beinahe 10% über dem Vorjahresniveau, der Betriebsgewinn hingegen wird mit 64 Mio. erwartet, was ein Rückgang von 20% wäre. Montag, 7. Jänner Konjunktur Europa Eurozone Sentix-Investorvertr. Jän. Eurozone PPI Nov. Rumänien Zinsentscheid Grossbritannien Kfz-Zulassungen Dez. Konjunktur Sonstige Japan Geldbasis Dez. Dienstag, 8. Jänner Unternehmen USA Monsanto, Apollo Group, Alcoa Konjunktur Europa Ungarn Ind.Produktion Nov. Rumänien EH-Umsatz Nov. Schweden Minutes der Riksbank Italien Arbeitslosenquote Nov. Euroraum Verbr.Vertr. Dez.* Euroraum EH-Umsatz Nov. Euroraum Arbeitslosenquote Nov. Euroraum Konj.Klimaindikator Dez. Deutschland Auftragseing. Industrie Nov. Konjunktur USA Konsumentenkredite Nov. Mittwoch, 9. Jänner Unternehmen Österreich UIAG Q4 Unternehmen USA Constellation Brands Konjunktur Europa Ungarn Handelsbilanz Nov. Tschechien VPI Dez. Dänemark Leistungsbilanz Nov. Rumänien BIP Q3* Grossbritannien Handelsbilanz Nov Deutschland Ind. Produktion Nov. Griechenland Ind. Produktion Nov. Konjunktur USA MBS Hypothekenanträge Donnerstag, 10. Jänner Unternehmen Österreich Agrana Q3 Unternehmen Europa Südzucker Konjunktur Europa Frankreich BOF-Geschäftsklima Dez. Frankreich VPI Dez. Dänemark VPI Dez. Schweden VPI Dez. Niederlande VPI Dez. Grossbritannien BoE-Zinsentscheid Eurozone EZB-Zinsentscheid Griechenland VPI Dez. Konjunktur USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Konjunktur Sonstige Japan Devisenreserven Dez. Freitag, 11. Jänner Unternehmen USA Wells Fargo Konjunktur Europa Frankreich Leistungsbilanz Nov. Spanien Ind. Produktion Nov. Niederlande Ind.Produktion Nov. Grossbritannien Ind.Produktion Nov. Polen VPI Dez. Konjunktur USA Handelsbilanz Nov. Monatl. Haushaltssaldo Dez. Konjunktur Sonstige Japan Leistungsbilanz Nov. China VPI Dez. *Folgeschätzung, Quelle: Wr. Börse, BE, Bloomberg
 
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Krol
62 Postings
seit 2014-12-07
> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 10:23:46


Der Kursrutsch war ja vorhersehbar, das Brexit hat da nur die Vorarbeiten geleistet es wird noch viel schlimmer kommen!

ATX weit unter 2000 wird die nahe Zukunft bringen, natürlich alles Einsteigerkurse..:-)

voitsberger
2221 Postings
seit 2007-11-21
>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 10:45:51



Natürlich Kaufkurse. Muss ja nicht der ATX sein. Aber den DAX kannst kaufen. Vielleicht planen die ja auch den Ausstieg. D-Mark back?

Anthean
11299 Postings
seit 2007-08-24
>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 14:30:19


Wer heute früh gekauft hat, hat mehr Gewinne gemacht, als an jedem anderen Tag in diesem Jahr.

voitsberger
2221 Postings
seit 2007-11-21
>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 14:52:51



Wenn die Amis die Nerven bewahren, dann könnte es noch ein Stück nach oben gehen. Schau ma mal!

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 15:10:42


Ob -7% an einem Tag oder -7 % innerhalb von fünf Tagen, ist aber eigentlich auch schon egal. Der ATX kommt einfach nicht vom Fleck! Normal wären um die 3000 Punkte.

mdbaer
55 Postings
seit 2015-03-20
>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 11:11:53


Da wird auch unser neuer BK Hr. Kern langfristig nix ändern.
Der hält nix vom Kapitalmarkt!

Der übt sich weiter in linken Vermögenssteuerparolen und will das das reiche Österreich noch mehr Vermögenssteuern zahlt. Ob das langfristig wirklich das gelbe vom Ei ist?

Hauptsache er wird Parteiobmann und alle Genossen sind befriedigt.

Österreich bleibt auf der Strecke !!!

Wäre mal Zeit für einen neuen BK - Krexit!

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 14:33:11


Wenn, dann sollten sie sich besser bei der britischen Regierung beschweren. Vor nicht allzulanger Zeit sah die Situation in Wien ja doch noch bedeutend besser aus. Jetzt gibt es neben der Finanz-/Bankenkrise, Ölkrise, Syrienkrise, Russland-/Ukrainekrise eben auch noch die Brexitkrise. Ewig werden die Kurse aber wohl nicht so niedrig bleiben, auch wenn es momentan so ausschaut, als ob der ATX wieder in Richtung 1000 Punkte (1991) maschieren würde ;-)

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 14:59:57


Eine Reform der Wertpapier-KESt z.B. steuerliche Begünstigungen für Kleinanleger mit Behaltefrist, wäre aber mit Sicherheit ein intelligenter Schritt der Regierung um die Situation nicht noch zusätzlich zu verschärfen.

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:10:01


du meinst also das es die Kleinanleger waren? oder die das ausgleichen könnten?

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:24:04


Der "Crash" kommt natürlich vom Brexitvotum. Nachdem Wien ohnedies im Vergleich zu Frankfurt, Paris, London, New York etc. ein Schattendasein bei den Investoren fristet, sollte man wenigstens mit steuerlichen Maßnahmen für etwas mehr Attraktivität sorgen. Dazu kommt noch, dass Privatpersonen in Österreich die Börse weitgehenst meiden. Da die Regierung wohl kaum die Steuer für alle auf 20 % senken wird, wären Begünstigungen für Kleinanleger mit Behaltefrist jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung!

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:50:24


Schattendasein, wenns in Australien an Furz lassen kommt er auch bei uns raus

Privatpersonen meiden Börse, klar, weil sie angeschissen wurden

steuer auf 20% ? verstehe ich nicht

Outperformance
71 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 16:07:49


Wenn man wie Österreich nach der Finanzkrise auch noch die Werpapier KESt einführt und diese anschließend auch noch erhöht, ist es nicht verwunderlich, dass man die Investoren vor den Kopf stößt und diese woanders investieren. Vor der KESt gab es zumindestens eine Behaltefrist, nach der der Gewinn steuerfrei war. Daran anzunküpfen, wäre keine schleichte Idee.

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 16:46:16


das erste wie die Behaltefrist fiel war, ich habe alles verkauft

nicht nur aus Kurstechnischem Grund , wusste ich , brauch ich über nix mehr nachdenken, mit vielleicht oder so


mdbaer
55 Postings
seit 2015-03-20
>>>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 21:04:15


Bei der linksgesteuerten Regierung brauchen wir an so was nicht mal denken....

Die wollen die brutale Umverteilung zu den sozial Schwächeren!
Angefangen hat es mit der Pseudosteuerentlastung, für 2-3 Jahre.
Langfristig geht uns der Staat an die Substanz - Krexit!!!!




* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

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