Der Einkaufsmanager-Index stieg im Dezember zum Vormonat um 0,7 auf 47,2 Punkte, wie das Markit-Institut am Freitag zu ihren endgültigen Umfragedaten mitteilte. Dies ist der beste Wert binnen neun Monaten. Dennoch verharrte das Barometer, das Industrie und Servicesektor zusammenfasst, zum elften Mal in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.
"Die Einkaufsmanager-Daten nähren die Hoffnung, dass sich die Eurozone aus der Rezession herauskämpft", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. Sowohl die Industrieproduktion als auch die Geschäftstätigkeit im Servicesektor blieben im Dezember rückläufig. Das Barometer für den Dienstleistungssektor stieg auf 47,8 von 46,7 Punkten im November. Damit fielen die Geschäftseinbußen immerhin schwächer aus als in den zurückliegenden vier Monaten.
Deutschland schwenkte im Dezember wieder auf Wachstum ein. Hier wurde der Rückgang der Industrieproduktion von gut laufenden Geschäften im Servicesektor überkompensiert. Irland vermeldete kräftiges Wachstum. In Frankreich, Italien und Spanien verlangsamte sich der jeweilige Abwärtstrend immerhin.
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