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03.01.2013 09:55
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Telekom Austria denkt über 800 Millionen Euro Hybrid-Anleihe nach

In einem Interview mit der Zeitschrift "News" denkt Telekom Austria-Aufsichtsratsvorsitzender Rudolf Kemler über Finanzierungsmöglichkeiten diverser zukünftiger Investitionen nach

ÖIAG-Chef und Telekom Austria-Aufsichtsratsvorsitzender Rudolf Kemler
© APA/HP
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"Für solche Investitionen hat die Telekom Austria zur Zeit keine finanziellen Möglichkeiten. So etwas lässt sich nicht aus der Liquidität bezahlen", zitiert Reuters ÖIAG-Chef und Aufsichtsratsvorsitzenden der Telekom Austria, Rudolf Kemler. Um für zukünftige Frequenz-Auktionen sowie die Verlängerung bestehender Frequenzen finanziell entsprechend ausgestattet zu sein, soll auch eine 800 Millionen Euro-Hybridanleihe in nähere Überlegungen einbezogen werden, so Kemler.

bloomberg/Reuters
 

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hobbyanalyse
Telekom-Halbjahresbilanz als abschreckendes Beispiel2014-08-13 11:16:46
2550 Postings

seit 2012-06-08

Die Gesamteigenkapitalquote liegt jetzt bei 15,9%, die um die Hybridanleihe bereinigte Aktionärs-Eigenkapitalquote, welche schließlich auch für die Republik von Bedeutung sein dürfte, liegt bei beschämenden 7,8%. Damit ist das Aktionärseigenkapital in diesem mustergültig geführten Unternehmen von knapp 3 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf beachtliche 567 Millionen Euro zusammengegangen - bei fast gleichbleibender Bilanzsumme. Immerhin stehen aber noch immer knapp 1,2 Milliarden Euro Firmenwerte in der Bilanz.

Das EBIT reicht derzeit knapp 2 fach zur Deckung der Zinsaufwendungen aus. Wenn man sich anschaut, dass 1,1 Milliarden kurzfristige Aktiva vorhanden sind, allerdings mittlerweile 1,9 Milliarden kurzfristige Verbindlichkeiten zu Buche stehen, braucht man kein Prophet sein, um eine nicht unwesentliche Finanzierungslücke binnen Jahresfrist zu erkennen - aus dem Cashflow wird man diese Lücke augenscheinlich nicht stopfen.

Ergo kann man entweder in bisheriger Manier noch mehr Schulden aufnehmen, sagen wir 1,5 Milliarden. Dann steigt der Zinsaufwand nocheinmal um 50 oder 60 Millionen Euro im Jahr, zusammen mit dem Hybridkapitalzins bleibt den Aktionären (und somit der Republik) dann gerade noch ein feuchter Händedruck übrig. Das einzige was dann noch bliebe wäre das Risiko ob wenigstens der restliche goodwill werthaltig und somit das Eigenkapital zumindest positiv bleibt. Die andere Mögichkeit wäre dann noch die angeblich nicht notwendige Kapitalerhöhung.

Wenn man sich dann noch den Verbund anschaut, der auf dem besten Weg zu einem ähnlichen Szenario ist, wo der Chef - kaum fällt der Regen auf die alten, aber noch nicht bereinigten Baustellen - schon wieder über Zukäufe nachdenkt, stellt man sich als rational denkender Mensch schon die Frage, warum der Staat überhaupt noch auf Unternehmen operativen Einfluss nehmen möchte.



Anthean
10121 Postings
seit 2007-08-24


Möglicherweise weil es im Interesse des Staates ist, bei wichtigen Infrastrukurunternehmen ein Mitspracherecht zu haben ?

Wie man dieses Interesse allerdings organisiert, ist eine andere Frage ;)
zB Ob eine AG in diesem Bereichen eine geeignete Form ist.

voitsberger
1897 Postings
seit 2007-11-21


man sieht hier sehr schön wohin staatlicher einfluß führt. gegen die wand. allerdings nur für die aktionäre. aber nur für die kleinen. dem staat ist das doch vollkommen egal. die bures hat allein eine milliarde rausgezogen ohne dass sich in ösistan irgendjemand aufregt. nur mal so zum mitdenken: diese bures ist gelernte zahnarztassistentin und greift eine milliarde euro ab. wozu? um die eigene klientel ruhig zu stellen. öbb, orf, ögb, ak, etc.
ich frage mich wirklich ob das bei uns niemand kapiert.

dass mit der mobitel ein herr schlaff(rot) und ein herr taus(schwarz) aberwitztig verdient haben, sollte man auch wissen. (ein paar blaue waren auch dabei, aber für die gabs nur brosamen)

fazit: die österr. politiker sind durch die bank ein korrupter haufen ohne jeden funken an anstand.

Anthean
10121 Postings
seit 2007-08-24


Und wie fällt Dein Fazit über die Vorstandsvorsitzenden der öst. Aktiengesellschaften aus ? ;)

hobbyanalyse
2550 Postings
seit 2012-06-08


"Möglicherweise weil es im Interesse des Staates ist, bei wichtigen Infrastrukurunternehmen ein Mitspracherecht zu haben ?"

Nun lässt sich aber darüber diskutieren, was ein "wichtiges Infrastrukturunternehmen" ist und ob es Sinn macht, diesen Einfluss wahrzunehmen bei jenen Unternehmen, die zusätzlich noch einem freien Wettbewerb ausgesetzt sind - so wie es eben bei der Telekom und auch beim Verbund der Fall ist. Wenn ich nämlich ein Unternehmen, das einem intensiven Wettbewerb ausgesetzt ist, in Verstaatlichtenmanier bewirtschafte, schade ich mir selbst.

Ich glaube aber, dass wir beide nicht über den Umfang der Privatisierungsbestrebungen reden brauchen, weil wir wahrscheinlich weit auseinander liegen :-)

Anthean
10121 Postings
seit 2007-08-24


@ hobby: Ja, ich fürchte da kommen wir auf keinen grünen Zweig ;) Wenn ich mir zb UK anschaue dann wird mir da eher schlecht, da bin ich froh daß wir nicht alles privatisieren, uch wenns vlt momentan ein paar Euros mehr kostet.

@ Voitsberger: Stimmt, solche Skandale wie Worldcom oder die ganzen Ereignisse rund um 2008 schaffen Beamte wirklich nicht. Oder MEL/MAI/MIP etc, da brauchts schon ein ausgefinkeltes Hirn, um so viel Schaden anzurichten. Da ist mein Ösi-Hirn sicher zu klein dafür ;))

LASKler
5716 Postings
seit 2012-02-28


lol

big_mac
7912 Postings
seit 2008-08-03


Beamte haben in Österreich die HAA geschafft, in Deutschland die ganzen Landesbanken, und in den USA waren Fannie und Freddie ja auch staatlich lizensierte und garantierte Unternehmen, die lange Zeit auch im Eigentum des Staates waren, genauso wie Depfa bei der Hypo Real Estate in D oder die Kommunalkredit in Österreich.

Wenn es richtig hart gegen die Wand gehen soll brauchst den Staat dazu - bei Privaten fragt irgendwann einer nach der Bonität.

LASKler
5716 Postings
seit 2012-02-28


Bei Staatlichen Pleite Firmen steht immer profitierente Parteien

LASKler
5716 Postings
seit 2012-02-28


Jetzt übernehmen die Mexikaner das Ruder & Hand aufs Herz - kann ja nicht schlimmer werden. Alles Abschreiben & neu beginnen (KE). Syndikat 75% 25%Streubesitz

voitsberger
1897 Postings
seit 2007-11-21


es gibt schlicht nichts auf diesem gesamten planeten was beamte besser können als private. aber ein ösi wird das nie behirnen.

LASKler
5716 Postings
seit 2012-02-28


Nicht ganz richtig - aber wie soll man das Beamten Heer loswerden, dass Jahrzehnte Aufgebaut wurde.

LASKler
5716 Postings
seit 2012-02-28


Nicht ganz richtig - aber wie soll man das Beamten Heer loswerden, dass Jahrzehnte Aufgebaut wurde.

LASKler
5716 Postings
seit 2012-02-28


Nicht ganz richtig - aber wie soll man das Beamten Heer loswerden, dass Jahrzehnte Aufgebaut wurde.

voitsberger
1897 Postings
seit 2007-11-21


@anthean

die diskussion hatten wir schon mal. wie ich lese hat sich das brett vorm kopf keinen millimeter weiterbewegt. aber passt schon so. in ösistan lebt sichs damit eh recht kommod.

Anthean
10121 Postings
seit 2007-08-24


Gleichfalls ! :)

voitsberger
1897 Postings
seit 2007-11-21


@anthean

heuer doch bei der krone an. beim polemisieren gegen den freihandel suchen die eh noch ständig leute. aber pass auf, dass du nicht an einem chlorhendl dastickst:-)

hobbyanalyse
2550 Postings
seit 2012-06-08


voitsberger,
spar dir deine Seitenhiebe gegen Anthean, der einer der ganz, ganz, ganz wenigen hier ist, die hier mit Sachargumenten eine Diskussion führen.

big_mac
7912 Postings
seit 2008-08-03


^Laskler, das geht am einfachsten durch Konkurs.

Phronesis
5688 Postings
seit 2009-01-09


Konkurs bei der Telekom?
Ja, das sollte man dann den Aktionären erklären können - und all den anderen Gläubigern.

LASKler
5716 Postings
seit 2012-02-28


ÖSTERREICH Zeitung (print) schreibt das sich unser Ex FM K H Grasser sich einen Golf Urlaub von der TKA zahlen hat lassen. Bei der schwarz - blaue Regierung waren die Staats Unternehmen die größten Selbstbedienungs Läden für die genannten Farben, um genauer zu sein - mehr als sonst.



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