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28.12.2012 18:42
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ATX gewinnt auf Jahressicht 27%

Erste Group mit +77% stärkster Jahresgewinner
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Die Wiener Börse hat das Börsenjahr 2012 am Freitag bei schwachem Volumen mit etwas tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 15,53 Punkte oder 0,64 Prozent auf 2401,21 Einheiten. Auch das europäische Umfeld schloss mit Abschlägen. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,56, DAX/Frankfurt -0,56, FTSE/London -0,48 und CAC-40/Paris -1,46%. Trotz der stetig präsenten Staatsschuldenproblematik in Europa und den USA hat der ATX für das Jahr 2012 eine insgesamt klar positive Bilanz vorzuweisen. Auf Jahressicht hat das heimische Börsenbarometer ein Plus von 26,94 Prozent einstreifen können. Die größten Zuschläge konnten Erste Group verbuchen, welche in Summe 76,85 Prozent zulegen konnten. Zudem konnten die Investoren heuer mit RHI (plus 64,90 Prozent), Raiffeisen (plus 56,77 Prozent) und Andritz (plus 51,45 Prozent) sehr gut verdienen.

Dagegen musste die Telekom Austria-Aktie in diesem Jahr mehr als ein Drittel ihres Werts (37,87 Prozent) abgeben und rangierte damit ganz unten auf der Kurstafel. Weiters waren die Papiere von Strabag (minus 7,62 Prozent) und Verbund (minus 9,52 Prozent) verstärkt auf den Verkaufslisten der Anleger zu finden.

Für das kommende Jahr erwarten Experten einen moderat positiven Trend für die Wiener Börse. Vor allem unter Renditegesichtspunkten infolge niedrigster Zinsen für Staatsanleihen sei Wien nach wie vor ein attraktiver Handelsplatz, hieß es. Allerdings wird die Schulden-Thematik mit all ihren noch ungelösten Problemen auch im kommenden Jahr ein marktbeherrschendes Thema bleiben - ein ruhiges Börsenjahr 2013 wird daher von Aktienexperten nicht erwartet.

Am letzten Handelstag des Jahres fiel die Bilanz für den ATX negativ aus. In einem nachrichtenarmen Umfeld richtete sich das Augenmerk der Anleger vor allem auf den US-Budgetstreit. US-Präsident Barack Obama startet heute einen erneuten Versuch, eine Einigung zwischen der Regierung und der Opposition zu erzielen. Gelingt dies nicht bis zum Silvesterabend, tritt die "Fiskalklippe" und mit ihr automatische Steuererhöhungen und massive Ausgabenkürzungen für die Amerikaner in Kraft. Dies könnte die US-Wirtschaft in die Rezession treiben und somit auch die globale Wirtschaft merklich belasten.

Grösster Kursverlierer waren zum Jahresausklang Strabag, die Titel sackten um 2,83 Prozent auf 20,43 Euro ab. Auch RHI (minus 2,54 Prozent) und Wienerberger (minus 1,31 Prozent) standen unter Druck.

Ein europäischer Branchenvergleich wies außerdem Bank- und Versicherungswerte als schwach aus. Die heimischen Sektoren-Vertreter schlossen jedoch ohne klare Richtung. Während Erste Group 1,25Prozent auf 24,03 Euro einbüßten, erhöhten sich Raiffeisen um moderate 0,25 Prozent auf 31,46 Euro. Ebenso legten Vienna Insurance Group 0,25 Prozent auf 40,38 Euro zu.

EVN gaben zum Wochenschluss 0,51 Prozent auf 11,82 Euro ab. Der niederösterreichische Energieversorger hat sein seit dem 6. Juni laufendes Aktienrückkaufprogramm bis voraussichtlich zum 31. August 2013 verlängert. Außerdem werden im Rahmen des Programms weitere bis zu einer Million Stück eigene Aktien der Gesellschaft erworben. Als Grund für das Programm wird die "Verbesserung von Angebot und Nachfrage für die Aktie der EVN AG an der Wiener Börse" angeführt, da die Aktie nach Meinung der EVN "unterbewertet ist".

    
 
(APA)
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Krol
62 Postings
seit 2014-12-07
> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 10:23:46


Der Kursrutsch war ja vorhersehbar, das Brexit hat da nur die Vorarbeiten geleistet es wird noch viel schlimmer kommen!

ATX weit unter 2000 wird die nahe Zukunft bringen, natürlich alles Einsteigerkurse..:-)

voitsberger
2198 Postings
seit 2007-11-21
>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 10:45:51



Natürlich Kaufkurse. Muss ja nicht der ATX sein. Aber den DAX kannst kaufen. Vielleicht planen die ja auch den Ausstieg. D-Mark back?

Anthean
11298 Postings
seit 2007-08-24
>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 14:30:19


Wer heute früh gekauft hat, hat mehr Gewinne gemacht, als an jedem anderen Tag in diesem Jahr.

voitsberger
2198 Postings
seit 2007-11-21
>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 14:52:51



Wenn die Amis die Nerven bewahren, dann könnte es noch ein Stück nach oben gehen. Schau ma mal!

Outperformance
53 Postings
seit 2016-02-18
>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 15:10:42


Ob -7% an einem Tag oder -7 % innerhalb von fünf Tagen, ist aber eigentlich auch schon egal. Der ATX kommt einfach nicht vom Fleck! Normal wären um die 3000 Punkte.

mdbaer
50 Postings
seit 2015-03-20
>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 11:11:53


Da wird auch unser neuer BK Hr. Kern langfristig nix ändern.
Der hält nix vom Kapitalmarkt!

Der übt sich weiter in linken Vermögenssteuerparolen und will das das reiche Österreich noch mehr Vermögenssteuern zahlt. Ob das langfristig wirklich das gelbe vom Ei ist?

Hauptsache er wird Parteiobmann und alle Genossen sind befriedigt.

Österreich bleibt auf der Strecke !!!

Wäre mal Zeit für einen neuen BK - Krexit!

Outperformance
53 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 14:33:11


Wenn, dann sollten sie sich besser bei der britischen Regierung beschweren. Vor nicht allzulanger Zeit sah die Situation in Wien ja doch noch bedeutend besser aus. Jetzt gibt es neben der Finanz-/Bankenkrise, Ölkrise, Syrienkrise, Russland-/Ukrainekrise eben auch noch die Brexitkrise. Ewig werden die Kurse aber wohl nicht so niedrig bleiben, auch wenn es momentan so ausschaut, als ob der ATX wieder in Richtung 1000 Punkte (1991) maschieren würde ;-)

Outperformance
53 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 14:59:57


Eine Reform der Wertpapier-KESt z.B. steuerliche Begünstigungen für Kleinanleger mit Behaltefrist, wäre aber mit Sicherheit ein intelligenter Schritt der Regierung um die Situation nicht noch zusätzlich zu verschärfen.

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:10:01


du meinst also das es die Kleinanleger waren? oder die das ausgleichen könnten?

Outperformance
53 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:24:04


Der "Crash" kommt natürlich vom Brexitvotum. Nachdem Wien ohnedies im Vergleich zu Frankfurt, Paris, London, New York etc. ein Schattendasein bei den Investoren fristet, sollte man wenigstens mit steuerlichen Maßnahmen für etwas mehr Attraktivität sorgen. Dazu kommt noch, dass Privatpersonen in Österreich die Börse weitgehenst meiden. Da die Regierung wohl kaum die Steuer für alle auf 20 % senken wird, wären Begünstigungen für Kleinanleger mit Behaltefrist jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung!

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:50:24


Schattendasein, wenns in Australien an Furz lassen kommt er auch bei uns raus

Privatpersonen meiden Börse, klar, weil sie angeschissen wurden

steuer auf 20% ? verstehe ich nicht

Outperformance
53 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 16:07:49


Wenn man wie Österreich nach der Finanzkrise auch noch die Werpapier KESt einführt und diese anschließend auch noch erhöht, ist es nicht verwunderlich, dass man die Investoren vor den Kopf stößt und diese woanders investieren. Vor der KESt gab es zumindestens eine Behaltefrist, nach der der Gewinn steuerfrei war. Daran anzunküpfen, wäre keine schleichte Idee.

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 16:46:16


das erste wie die Behaltefrist fiel war, ich habe alles verkauft

nicht nur aus Kurstechnischem Grund , wusste ich , brauch ich über nix mehr nachdenken, mit vielleicht oder so


mdbaer
50 Postings
seit 2015-03-20
>>>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 21:04:15


Bei der linksgesteuerten Regierung brauchen wir an so was nicht mal denken....

Die wollen die brutale Umverteilung zu den sozial Schwächeren!
Angefangen hat es mit der Pseudosteuerentlastung, für 2-3 Jahre.
Langfristig geht uns der Staat an die Substanz - Krexit!!!!




* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

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