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28.12.2012 12:48
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SW Umwelttechnik: Wolschners lösen Syndikatsvertrag auf

Familie und Stiftung beenden Vereinbarung mit Jahresende
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Der Syndikatsvertrag zwischen den Syndikatspartnern aus der Familie Wolschner mit der Wolschner Privatstiftung wird mit Wirkung per 31.12.2012 aufgelöst.

Im bisherigen Syndikatsvertrag haben sich die Familienmitglieder verpflichtet, das ihnen als Aktionäre jeweils zustehende Stimmrecht in der Hauptversammlung für die direkt gehaltenen 40.000 Stück Aktien nach den Weisungen der Wolschner Privatstiftung auszuüben, die ihrerseits mit den von ihr gehaltenen 290.000 Stück Aktien der insgesamt 659.999 Stück Aktien der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG eine kontrollierende Beteiligung hält.

Diese Stimmrechtsbindung wird jetzt, ohne Änderung der Anzahl der von der Familie Wolschner und der Privatstiftung Wolschner gehaltenen Aktien, aufgehoben. Die Wolschner Privatstiftung hält mit den 290.000 Stück Aktien oder 43,94% der Stimmrechte entsprechend § 22 ÜbG weiterhin die kontrollierende Beteiligung an der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG so dass es durch die Auflösung des Syndikats zu keiner Änderung der Kontrolle kommt.
 

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cicero3
SW Umwelttechnik & Hirsch Servo2016-12-04 06:40:17
82 Postings

seit 2015-12-01

Die beiden Unternehmen Hirsch Servo und SW Umwelttechnik haben viele Gemeinsamkeiten. Börsengang 1997; Aggressive Ostexpansion in den boomenden frühen 2000er Jahren; Mit dem Einbruch der dortigen Wirtschaften ab 2008 kam der finanzielle Niedergang. Hohe Schulden und desaströse Bilanzen waren geblieben.

Beide Unternehmen konnten sich aber auf unterschiedliche Weise wieder neu aufstellen.
Während SWUT eine langfristige Tilgungsvereinbarung mit günstigen Zinssätzen mit den finanzierenden Banken abschloss, warf bei HIS der Unternehmensgründer das Handtuch und verkaufte seine Mehrheitsanteile an eine österreichische Unternehmensgruppe.

Gleichzeitig mit der Übernahme des Aktienkapitals wurde HIS auch bilanziell auf neue Beine gestellt. Einerseits wurde bei den Banken ein Schuldenverzicht erreicht und andererseits wurden neue Geldmittel als Eigenkapital eingebracht.
Diese Maßnahmen hatten zur Folge, dass HIS heute ein Eigenkapital (EK-Quote von 47%) von 37 Mio Euro aufweist.
Auch ertragsseitig hat sich eine Menge getan. Der jüngste Halbjahresbericht weist ein Nettoergebnis von 4,4 Mio Euro aus. Begründet wird dieser kräftige Anstieg mit den gestiegenen Umsätzen (von 43 auf 50 Mio) und der Steigerung der Roherträge. Außer einem positiven Steuereffekt von 0,5 Mio wurde dieses Ergebnis offenbar ohne weitere Sondereffekte rein aus dem laufenden Geschäft erzielt.
Auf das Gesamtjahr hochgerechnet darf man für das laufende Geschäftsjahr daher mit einem Nettoergebnis von 6-7 Mio rechnen, was beim aktuellen Marktwert von 15 Mio ein KGV von 2-3 bedeuten würde. Die Aktie bleibt also trotz des gestiegenen Preises ein klarer Kauf.

Bei SWUT wird sich - ohne weitere Eigenkapital-Fördernde Maßnahmen - die Gesundung wohl weitaus langsamer vollziehen. Hier ist ein Eigentümerwechsel wohl kein Thema. Das Familienunternehmen hat ja bereits eine über 100-Jährige Geschichte vorzuweisen.
Als Aktionär des Unternehmens kann man damit rechnen, dass die Unternehmenswertsteigerung mit den Gewinnen die das Unternehmen zukünftig erwirtschaften wird - erfolgen wird. Bei einem aktuell lächerlich erscheinenden Marktwert von 4 Mio kann man damit rechnen, dass mit jeder Million Gewinn den das Unternehmen zukünftig erwirtschaften wird, auch der Marktwert diese Buchwertsteigerung nachvollzieht. Meiner Ansicht nach ist das Unternehmen mit der aktuellen Struktur in der Lage auch einen Gewinn von 2 Mio aus dem laufenden Geschäft zu erwirtschaften. Bereits im nächsten Geschäftsjahr könnte es so weit sein.
Zusätzliche Trigger für die Aktie könnten der Vollzug des Verkaufes der nicht betriebsnotwendigen Grundstücke oder eine bilanzielle Aufwertung im Zusammenhang mit den im Unternehmen schlummernden massiven stillen Reserven, sein.

Die aktuelle Börsenbewertung der beiden Unternehmen lässt auf jeden Fall den Schluss zu, dass der 3. Markt der Wiener Börse fast völlig unbeachtet von der Öffentlichkeit sein Dasein fristet. Fakt ist, dass Osteuropa wirtschaftlich wieder stark im Kommen ist und Bauunternehmen wie die Strabag oder Porr dies auch in ihren Aktienkursen zeigen.

LASKler
9005 Postings
seit 2012-02-28
> SW Umwelttechnik & Hirsch Servo2016-12-04 13:09:14


Zu HIS - wenn ein neuer Investor eingestiegen ist & Kapital zu schiesst - jetzt gut läuft - an der Börse günstig Bewertet ist --> da würde ich als Investor die Geselscvhaft ganz übernehmen i.f. Deliesten ;-)


Die Gefahr ist durch die Fam. Struktur bzw. Vergangenheit bei der SWUT nicht zu erwarten. SWUT ist auf einen guten weg - aber trotzdem ist die Aktie Hochstes Risiko - einmal eine Banken Rate nicht rechtzeitig bedient & zerschlagung möglich.
Aber gehe davon aus das der CEO & Aufsichtsrat der ein großteil von SWUT besitzt schon wissen was sie tun.

LASKler
9005 Postings
seit 2012-02-28
>> SW Umwelttechnik & Hirsch Servo2016-12-09 17:57:11


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