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27.12.2012 18:33
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ATX legt halbes Prozent auf 2416,74 zu

Kursgewinne der Erste Group stützen
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Die Wiener Börse hat am Donnerstag bei schwachem Volumen mit freundlicher Tendenz geschlossen. Der ATX stieg 12,37 Punkte oder 0,51 Prozent auf 2.416,74 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 17 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2400 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,55, DAX/Frankfurt +0,25, FTSE/London +0,00 und CAC-40/Paris +0,59%.

Im Fokus standen am Berichtstag nach wie vor die US-Budgetverhandlungen. Vor dem Hintergrund der nicht unüblichen "Jahresend-Bewegungen", wie ein Wiener Händler formulierte, sei die Liquidität nicht gegeben. Viele Investoren ziehen sich zurück und bereits kleinste Schritte im US-Haushaltsstreit zwischen den Demokraten und den Republikanern könnten stärkere Kursschwankungen auslösen. Nachdem bis zum Mittagshandel noch die Hoffnungen der Investoren überwogen hatten, dämmte sich im Verlauf die Stimmung und damit die Risikofreude ein.

Auslöser für den allgemeinen Stimmungsumschwung seien die jüngsten Meldungen des demokratischen Mehrheitsführers im US-Senat Harry Reid gewesen, der an eine Unabwendbarkeit der sogenannten "Fiskalklippe" glaubt. Sollten Demokraten und Republikaner im Kongress bis Jahresende keine Einigung erreichen, treten Steuererhöhungen und automatische massive Ausgabenkürzungen in Kraft. Experten warnen vor einer dadurch ausgelösten US-Rezession und schweren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. US-Präsident Barack Obama hatte seinen Urlaub auf Hawaii abgebrochen um die Verhandlungen in dem erbittert geführten Haushaltsstreit wieder aufzunehmen.

An der Wiener Börse stützten insbesondere die klaren Kursgewinne der Erste Group. Bei gutem Volumen konnte die Bankaktie ein Plus von 3,12 Prozent auf 24,33 Euro verzeichnen und machte damit die zweiprozentigen Kursverluste vom Freitag vor den Feiertagen mehr als wett. Raiffeisen schlossen mit einem Aufschlag von 1,49 Prozent auf 31,38 Euro.

Analystenmeldungen rückten die Immofinanz -Aktie ins Blickfeld. Die Analysten von Rabo Securities haben ihr Anlagevotum für die Immo-Aktie von "Hold" auf "Reduce" gesenkt. Ihr Kursziel haben sie ebenso gekürzt, von 3,00 auf 2,90 Euro. Grund dafür sei, dass die Immofinanz ihr geplantes operatives Ergebnis von 600 Mio. Euro heuer nicht erreichen können wird, hieß es. Immofinanz schwächten sich um 1,23 Prozent auf 3,21 Euro ab.

In einem europaweit gut gesuchten Ölsektor drehten OMV bis zum Börsenschluss in die Gewinnzone und gingen um 0,25 Prozent auf 27,53 Euro höher aus dem Handel. Unter den weiteren Schwergewichten tendierten voestalpine unterdessen um 0,52 Prozent leichter bei 27,62 Euro. Andritz sanken 0,78 Prozent auf 48,99 Euro.

    
 
(APA)
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ATX hat derzeit viel zu verarbeiten2014-08-15 18:14:35
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AlaskaKid
462 Postings
seit 2013-10-18



stoneage40
956 Postings
seit 2009-12-03


Komische Reformen,..höhere KEST, Höhere Besteuerung des 13 und 14 Monatsgehaltes,....

stoneage40
956 Postings
seit 2009-12-03


Diese "Reformen" kommen mir in Österreich irgendwie bekannt vor

hobbyanalyse
2438 Postings
seit 2012-06-08


Nun, das wäre ein Grund mehr für die ATX-Unternehmen, die Dividenden zugunsten von Aktienrückkäufen zu stutzen.

AlaskaKid
462 Postings
seit 2013-10-18


@stoneage40

Das mit der höheren KeSt ( 35% ?) habe ich in letzter Zeit schon öfters aufgeschnappt - ich bin mir sicher dass diese "Reform" kommt.

Letztendlich kommen wieder neue Steuern bzw die Steuerbelastung des Otto Normalverbrauchers wird steigen ... für eine Steuerreform ist einfach nichts da ... die Wirtschaft befindet sich nun auch in Deutschland in der Rezession (Q3 wird auch negativ sein)

@hobbyanalyse

Rückgekauft wird ja nicht einmal wenn die Kurse unter dem halben BW liegen (ie Immofinanz) ... die RI ist auch fast auf dem level des halben BW.

Auf die Vorstandsetage hat so etwas nicht den geringsten Einfluß.

fischamend
3344 Postings
seit 2009-06-09


sehr gutes Kommentar von einem User Gerald im Kurier Forum, ganz der Meinung ::))

hobbyanalyse
2438 Postings
seit 2012-06-08


@AlaskaKid:

Bei der RBI wird es aber mE aus regulatorischen Gründen schwer gehen. Die haben einfach keinen Spielraum dafür. Bei der IIA sind wir natürlich einer Meinung.

Was die Steuererhöhung betrifft, so habe ich gelesen, dass es auf 30% gehen könnte, sich dagegen aber auch in der SPÖ-Basis (zurecht) Widerstand regt. Auszuschließen ist es allerdings nicht - bevor die Politik auf die wahnwitzige Idee kommt, sinnlose Ausgaben zu kürzen oder gar effizienter zu werden, ist es natürlich einfacher die Steuern zu erhöhen.

AlaskaKid
462 Postings
seit 2013-10-18


@hobby

wenns nur 30% Kest werden ist es nur halb so schlimm.

Schlimm ist jedenfalls die Ideenlosigkeit dieses Keuschnigg, wie wärs mit Reformen bei der Verwaltung ? ... oder ein Kürzen der Luxuspensionen (Stichwort Adolf Wala) .... warum bekommt ein pensionierter Nationalbankdirektor 30000 Euro Pension wobei er doch einen aktiven Bezug in der BEFAG hat ( 10.000 Euro).

Das System ist einfach krank ... da wird einem HAK-Maturanten das Geld in den Axxxx geschoben und 500.000 Landsleute haben keinen Job und leben defacto unter der Armutsgrenze.

Systembedingt ist Österreich schon ein "failed state" ... die Kurse an der Wiener Börse sind die Symptome.


Ja Banken können nicht so einfach ein Rückkaufprogramm auflegen.

Bei der IIA kommt höchstens im Q4 2015 ein (Mini-)Rückkaufprogramm ... die IIA bleibt wohl auf lange Zeit wohl noch unter 60% vom NAV ... wenn es in der Ostukraine weiter Krieg gibt - dann sehen wir noch oft Kurse unter 50% vom NAV.

hobbyanalyse
2438 Postings
seit 2012-06-08


Nun, man muss abwarten, ob sich die Rückkaufkultur mit Dr. Schumy ändert. Der kommt schließlich von einem Unternehmen, wo diese Vorgangsweise in der Vergangenheit kein Tabu war. Ansonsten seh` ich auch eher schwarz.

LASKler
5374 Postings
seit 2012-02-28


Jegliche Art von Steuererhöhungen wird SP & VP die nächste Wahl kosten - Reform heißt eigentlich etwas besser oder neu machen in ÖSTERREICH heißt es entweder Steuererhöhungen oder Leistungen Kürzung. Bezüglich Aktien Rückkauf - hat das jemals die Kurse langfristig gehoben?

AlaskaKid
462 Postings
seit 2013-10-18


http://kurier.at/meinung/ko...

Daß so eine Schnapsidee wie 30% KeSt nicht gleich im Keim erstickt wird kann schlimmes befürchten lassen


Bei der IIA hat man schon gesehen dass durch das Rückkaufprogramm 2012 der Kurs auf die 3,30 angehoben wurde ... wer weiß vielleicht wären wir sonst auf die 2,0 zurückgefallen - so stehen wir bei 3,0x Euro (IIA plus 1/20 buwog).


Steuerbezahler42
137 Postings
seit 2010-12-02


> Jegliche Art von Steuererhöhungen wird SP & VP die nächste Wahl kosten

Meine Stimme hat die ÖVP damit sicher verloren. Nicht das es was ändert... oder gute Alternativen gibt. Vielleicht doch FPÖ, troz der ganzen Xenophobie würden die sich vielleicht gar nicht so schlecht machen wenn sie mal wieder in der Regierung wären. ÖVP/FPÖ damals war eigentlich nicht so schlecht im Vergleich zu dem Debakel was wir jetzt haben.

LASKler
5374 Postings
seit 2012-02-28


Wenn ich an die letzte schwarz blaue Regierung denke (BUWOG verkaufs Skandal - Korruption usw.)



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

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