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27.12.2012 10:18
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Philipp Arnold: "Zielrenditen von 5 bis 7 Prozent sollten drinnen sein"

Der Zertifikate-Experte der Raiffeisen Centrobank sieht Bonus-Lösungen auch 2013 vorne
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Börse Express: Was war für Sie der größte Trend im Bereich “Anlage-Zertifikate” im abgelaufenen Jahr?
Philipp Arnold: Bonus-Zertifikate mit tiefen Barrieren, wie die RCB-Produktserie „Bonus & Sicherheit, sind 2012 sehr gut gelaufen - sowohl was das abgesetzte Volumen als auch die Performance der Produkte betrifft.

BE: Was war für Sie der größte Trend im Bereich “Hebel-Zertifikate” im abgelaufenen Jahr?
Arnold: Neben den klassischen Hebelprodukten wie Optionsscheinen und Turbo-Zertifikaten erfreuen sich Faktor-Zertifikate immer größerer Beliebtheit. Das besondere Ausstattungsmerkmal – der konstante Faktor – ermöglicht die gehebelte Partizipation an der Wertentwicklung des zugrundeliegenden Basisinstruments ohne Knock-Out-Schwelle.

BE: Welcher Basiswert/Basiswerte konnte(n) im Jahr 2012 besonders auf sich aufmerksam machen?
Arnold: Als österreichischer Emittent ist der Heimatmarkt traditionell ein wichtiger Teil unserer Produktpalette - und zwar quer über alle Produkttypen von Hebel bis Garantie. Als Basiswerte unserer Bonus&Sicherheit-Serie waren ATX, DAX und Euro Stoxx 50 sehr gefragt. Im Rohstoffbereich waren Öl und Gold die meistgehandelten Underlyings.

BE: Was hat Sie 2012 bezogen auf den Zertifikatemarkt in Deutschland/Österreich besonders gefreut bzw. geärgert?
Arnold: Zertifikate werden immer mehr als fixer Portfoliobestandteil gesehen. Gerade im Spannungsfeld niedriger Zinsen und der nach wie vor spürbaren Unsicherheit an den Märkten können Zertifikate mit attraktiver Renditechance bei reduziertem Risiko punkten.

BE: Was war für Sie das Zertifikat des Jahres 2012 aus Ihrem eigenen Haus?
Arnold: Das im Februar emittierte DAX Bonus&Sicherheit (ISIN: AT0000A0T8C2 ) mit einer Barriere bei 1961 Punkten und einer Renditechance von 5,51 Prozent p.a. hat auch viele konservativere Anleger angesprochen. Die Performance gibt den Kunden Recht – plus 14 Prozent im Jahresverlauf und das bei einer so defensiven Ausstattung. Wirklich sehen lassen kann sich auch die Performance des RCB-Research Baskets (ISIN: AT0000A0MRB7) – mit plus 37% konnte unser Analyse-Team die Benchmark (bestehend aus ATX Prime, CECExt und RDX) sehr deutlich übertreffen.

BE: Welche Trends erwarten Sie im Anlage-Zertifikate-Bereich im Jahr 2013?
Arnold: Das Thema Sicherheit (oder zumindest Teilabsicherung) wird auch kommendes Jahr im Zertifikateangebot der RCB einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Zielrenditen von 5% bis 7% p.a. bei überschaubarem Risiko sollten beispielsweise mit Deep Bonus-Zertifikaten drinnen sein.

BE: Welche Trends erwarten Sie im Hebel-Zertifikate-Bereich im Jahr 2013?
Arnold: Aus Kundensicht zählt in diesem Bereich eine breite Marktabdeckung, laufende Pflege der Produktpalette und Top-Handelsqualität. Klar ist auch, dass der Hebelbereich von einer steigenden Vola profitieren würde.

BE: Die Volatilität wird 2013 ...
Arnold: ... zumindest zwischenzeitlich wieder von den aktuell sehr niedrigen Niveaus aus ansteigen. Wir werden jedoch keine so starken Ausschläge wie 08/09 oder 2011 sehen.

BE: Gold wird 2013 ...
Arnold: ... nach Meinung unserer Analysten im Jahreslauf Richtung 1900 US-Dollar steigen. Gründe: expansive Geldpolitik, Inflationssorgen, Zukäufe von Notenbanken der Schwellenländer, stärkere Nachfrage des privaten Konsums insbesondere aus China und Indien.

BE: Ich wünsche mir für 2013, dass ...
Arnold: ... noch mehr Anleger die vielfältigen Möglichkeiten von Zertifikaten entdecken und damit vor allem attraktive Renditen für ihre Portfolios erzielen.


Interview: Michael J. Plos
 
(mp)
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