In der abgelaufenen Handelswoche gab es einige News, teilweise überraschende, seitens heimischer Börsenotierter. Im aktuellen Equity Weekly gibt es dazu die Einschätzungen der Erste Group-Analysten.
Zu der Intercell-Fusion meinen die Analysten: "Unserer Meinung nach sind die Bedingungen der Fusion günstig für Intercell-Aktionäre, was man auch an dem Anstieg des Intercell- Aktienkurses sehen konnte bzw. am deutlichen Rückgang der Vivalis-Aktie. Nach dem ersten Sprung hat sich Aufwärtspotenzial allerdings reduziert und wir erwarten bis zum Transaktions-Abschluss im Mai 2013 eher eine Seitwärtsbewegung - nicht weit entfernt von unserem Kursziel von EUR 2.0. Sobald mehr Information zur Verfügung stehen (voraussichtlich vor der geplanten Hauptversammlungen der Intercell und Vivalis Aktionäre (im Februar / März 2013)), planen wir ein Intercell Update mit den ersten Valneva Schätzungen vorzubereiten."
Zum conwert-Deal: "Die Transaktion gefällt uns strategisch sehr gut, vor allem der Kaufpreis bezogen auf den Quadratmeter ist sehr günstig. KWG bilanziert auch sehr profitabel, insofern ist die Übernahme des Vorstandssprechers der KWG in den conwert Vorstand sicher eine sinnvolle Maßnahme. Dass für den Kauf auch ein Großteil eigene Aktien verwendet werden, macht zusätzlich Sinn. Der bevorstehende Aktienrückkauf wird wohl den Kurs deutlich positiv beeinflussen. Wir sehen die Transaktion in Summe klar positiv für conwert und erwarten, dass die Aktie wohl in Bälde in den zweistelligen Bereich vorstoßen wird. Unser Kursziel von EUR 9,6 werden wir in Folge dieser Transaktion sicher erhöhen müssen."
Zum Verkauf der Ukraine-Tochter der Erste Group: "Auf Grund dieser Verkaufsvereinbarung wird es in der Gewinn- und Verlustrechnung des vierten Quartals 2012 zu einer Buchung (Fair Value-Bewertung) von ca. -71 Mio. Euros nach Steuern kommen (vor Steuern: ca. -94 Mio. Euro). Nach Abschluss der Transaktion wird der negative Währungseffekt (EUR/UAH) in Zusammenhang mit Kapital und Firmenwerten im Ausmaß von 80,4 Mio. Euros (per 30. September 2012), der im Eigenkapital bereits berücksichtigt ist, gegen die GuV gebucht werden. Diese technische Buchung wird sich daher nicht auf die Kapitalposition der Erste Group auswirken. Die Erste Bank Ukraine beschäftigt 1.536 Mitarbeiter und verfügte per 30. September 2012 über eine Bilanzsumme von 758 Mio. Euros."
Zu Strabag heisst es: "Für das vierte Quartal 2012 einzeln betrachtet erwarten wir vergleichsweise gute Ergebnisse, da viele projektbezogene Rückstellungen, welche häufig im vierten Quartal gebucht werden, heuer schon im zweiten Quartal berücksichtigt wurden. Außerdem sind positive Nachtragszahlungen für bereits geleistete Arbeiten nicht unwahrscheinlich. Davon abgesehen bleibt das Umfeld für die Bauwirtschaft vorerst weiterhin sehr schwierig. Auch das laufende Aktienrückkaufprogramm, welches die Aktie seit Sommer 2011 unterstützt, ist schon sehr weit fortgeschritten – 9,6% von möglichen 10% der Aktien wurden bereits zurückgekauft."
Zu den Immofinanz-Zahlen heisst es: "Wir denken, dass der gesenkte Ausblick nach der starken Rally der letzten Monate dem Kursverlauf einen Dämpfer versetzt hat. Unsere Schätzungen sowie Konsensus-Schätzungen lagen aber bereits zuvor deutlich unter der EUR 600 Mio. Guidance, sodass die Absenkung nicht wirklich die große Überraschung darstellen sollte. Für die Dividende maßgeblich ist die Cashflow-Entwicklung, die nach wie vor zufrieden läuft. Die Dividendenziele von EUR 0,15 für heuer und die Anhebung auf EUR 0,20 nächstes Jahr wurden bestätigt. Auf der positiven Seite, kann die Immofinanz nun wieder ihr Aktienrückkaufprogramm fortsetzen, nachdem der Kurs wieder unter das neue Limit von EUR 3,33 gefallen ist. Wir werden unsere Schätzungen und aktuelles Kursziel von EUR 3,40 überarbeiten, sehen beim EBITDA aber nicht allzu großen Änderungsbedarf, da wir uns mit rund EUR 530 Mio. im Rahmen der Guidance bewegen."
Die voestalpine-Wachstumsstrategie kommentieren die Analysten so: "Die Guidance einer EBIT-Marge von rund 9% entspricht sehr genau unseren Detailschätzungen bis 2018, während das erwartete Umsatzwachstum deutlich höher ausfällt. Dies liegt überwiegend daran, dass wir in unsere Schätzungen prinzipiell keine noch nicht bekanntgegebenen Akquisitionen einplanen. Auch die übrigen Eckpunkte der Strategie sind nicht überraschend und bedeuten grundsätzlich eine Fortsetzung des erfolgreichen Weges der vergangenen Jahre. Die geplante Direktreduktionsanlage in den USA würde in letzter Konsequenz die Vorteile von billigem US-Schiefergas nutzen und wäre zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise eine ideale Plattform für eine Stahlproduktion in den USA. Die voestalpine befindet sich unserer Ansicht weiterhin auf dem richtigen Weg und beweist dies auch Quartal für Quartal mit den präsentierten Zahlen, vor allem im Vergleich zur Konkurrenz. Wir bleiben auch beim derzeitigen Kurs weiterhin bei unserer Kaufempfehlung.
VX:E: SUSPENSION ICLL
DER HANDEL IN NACHSTEHENDEN INSTRUMENTEN IST BIS EINSCHLIESSLICH 27.05.2013 AUSGESETZT:
THE FOLLOWING INSTRUMENTS ARE SUSPENDED FROM TRADING UNTIL 27.05.2013:
AT0000612601 / INTERCELL AG
BITTE BEACHTEN SIE, DASS DIE ORDERS FUER ERLOSCHEN ERKLAERT WURDEN.
PLEASE CONSIDER THAT ALL ORDERS ARE DECLARED CANCELLED
Der Handel mit Stammaktien der Intercell AG wird von Mittwoch, den 22. Mai 2013 bis einschließlich Montag, den 27. Mai 2013 ausgesetzt.
Name Stammaktie der Intercell AG
Datum Mittwoch, 22.05.2013
ISIN AT0000612601
Kürzel ICLL
Ab nächsten Dienstag sollen Valneva Aktien gehandelt werden können.
Der letzte Kurs der Intercell Aktie war 1.73 (x 40 : 13) was einem Valneva Kurs von 5,32 entspricht (Vivalis Kurs wird automatisch zum Valneva Kurs).
Ist der Valneva Kurs am nächsten Dienstag > 5,32 wäre es günstiger gewesen vor der Fusion Intercell Aktien zu kaufen.
Nochmal zu den Vorzugsaktien, weil da sehr viel Blödsinn geschrieben wird.
Die Vorzüge sind frei handelbar, sie können also direkt zu Geld gemacht werden, man muss nicht warten bis zum Erfolg oder Mißerfolg von Pseudomonas. Sie sind nochmal ein Aufgeld für Intercell Aktionäre.
Fazit:
5,32 minus Preis der Vorzüge sind zu vergleichen mit dem ersten Valneva Kurs, der zur Zeit bei 5,66 liegt. Bliebe das so, hätten Intercell Aktionäre eine Kursplus von 0,34 pro Valneva Aktie, zusätzlich noch den Verkaufspreis der Vorzüge.
"Die Vorzüge sind frei handelbar, sie können also direkt zu Geld gemacht werden, man muss nicht warten bis zum Erfolg oder Mißerfolg von Pseudomonas. Sie sind nochmal ein Aufgeld für Intercell Aktionäre. "
Tut leid, aber dass habe ich anders verstanden!!!!!
steht im merger drinnen, dass du automatisch 13 stamm und 13 vorzüge bekommst... und nachdem diese vorzüge frei gehandelt werden, werden sie wohl nicht 0,00 wert sein...
Die 13 Vorzüge sind erst dann handelbar, wenn sich der Erfolg von Pseudomonas einstellt, wenn nicht, dann sind sie wertlos, so habe ich es verstanden, würde mich natürlich freuen, wenn es anders wäre. Wenn ja, dann bitte um genaue Info!!!
@vesuv
"Jede Vorzugsaktie wird im Falle der Marktzulassung von Intercells Pseudomonas-Impfstoff in den USA oder in Europa in 0,4810 neue Valneva Aktien gewandelt. Dies würde zur Ausgabe von ungefähr 8,6 Mio. neuen Valneva Stammaktien führen. Die Vorzugsaktien werden nicht börsenotiert aber frei übertragbar sein."
"Der Handel mit Valneva-Vorzugsaktien (ISIN FR0011472943) wird ab 28. Mai 2013 im unregulierten Dritten Markt der Wiener Börse unter dem Ticker-Symbol "VLAP" möglich sein. "
und hier nochmals sogar von der offiziellen presseaussendung...
Intercell-Aktionäre erhalten am erwarteten Abschlussstichtag 28. Mai 2013 für je 40 Intercell-Aktien (ISIN AT0000612601), die sie besitzen, 13 neue Stammaktien und 13 neue Vorzugsaktien von Valneva. Der Umtausch der Aktien erfolgt automatisch und ohne Kosten für Aktionäre. Aktienspitzen von weniger als einer neuen Valneva-Aktie werden über die Börse verkauft und die Erlöse werden den jeweiligen Aktionären spesenfrei in bar gutgeschrieben. Vivalis-Aktien (ISIN FR0004056851) sind vom Umtausch nicht betroffen und bestehen weiter, jedoch mit neuem Namen Valneva. Die Valneva-Aktien werden sowohl an der NYSE Euronext Paris als auch der Wiener Börse gehandelt.
Intercell-Aktien werden mit Marktschluss des 21. Mai 2013 vom Handel an der Wiener Börse ausgesetzt, um die Abwicklung aller Orders vor dem Umtausch in Stammaktien und Vorzugsaktien von Valneva zu ermöglichen. Die Valneva-Stammaktien (ISIN FR0004056851) werden ab 28. Mai 2013 im Prime Markt-Segment der Wiener Börse unter dem Ticker-Symbol "VLA" und weiter im geregelten Markt der NYSE Euronext Paris unter dem Ticker-Symbol "VLS.PA" notieren. Die Valneva-Vorzugsaktien (ISIN FR0011472943) werden ab 28. Mai 2013 im geregelten Markt des NYSE Euronext Paris unter dem Ticker-Symbol "VLSpr.PA" und im unregulierten Dritten Markt der Wiener Börse unter dem Ticker-Symbol "VLAP" gehandelt werden.
Zusätzlich zur Notierung der Valneva Stammaktien an der NYSE Euronext Paris und der Wiener Börse, haben Vivalis und Intercell entschieden, nach Abschluss des Mergers auch die Notierung der Vorzugsaktien am Euronext Paris zu beantragen.
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EANS-News: Intercell AG / Intercell und Vivalis geben Update über Fortschritte des beabsichtigen Mergers
EANS-News: Intercell AG / Intercell und Vivalis geben Update über Fortschritte des beabsichtigen Mergers
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Wien (euro adhoc) - Nantes (Frankreich) und Wien (Österreich), 28. Jänner 2013 - Am 16. Dezember 2012 haben Vivalis SA ("Vivalis") und Intercell AG ("Intercell") die Absicht zur Verschmelzung und zur Bildung von Valneva SE ("Valneva") bekanntgegeben. Der Merger schreitet gemäß des Zeitplans, der zum Zeitpunkt der Bekanntgabe kommuniziert wurde, gut voran:
* Das französische Merger-Dokument (Document E) wurde von der französischen Finanzaufsichtsbehörde (Autorité des marchés financiers - AMF) am 23. Jänner 2013 registriert
* Alle maßgeblichen Merger-Dokumente wurden auf den Websites von Intercell und Vivalis bereitgestellt
* Die Hauptversammlungen von Intercell und Vivalis wurden einberufen und werden jeweils am 27. Februar 2013 und am 4. März 2013 stattfinden
* Der Abschluss des Mergers wird für Mai 2013 erwartet, wonach Valneva beabsichtigt, vorbehaltlich behördlicher Genehmigung, eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 40 Mio. durchzuführen
Darüber hinaus haben Vivalis und Intercell die vorgesehene Verwaltungsstruktur von Valneva, durch Einigung auf die folgende anfängliche Zusammensetzung des Aufsichtsrats, finalisiert:
* Frédéric Grimaud (Vorsitzender), Alain Munoz und Michel Gréco wurden von Vivalis vorgeschlagen
* Prof. Alexander von Gabain, James Sulat und Prof. Hans Wigzell wurden von Intercell vorgeschlagen
* Anne-Marie Graffin wurde vom Fonds Stratégique d'Investissement ("FSI") vorgeschlagen und soll nach Abschluss der geplanten Kapitalerhöhung nominiert werden
Zusätzlich zur Notierung der Valneva Stammaktien an der NYSE Euronext Paris und der Wiener Börse, haben Vivalis und Intercell entschieden, nach Abschluss des Mergers auch die Notierung der Vorzugsaktien am Euronext Paris zu beantragen.
Thomas Lingelbach, zukünftiger President und Chief Executive Officer von Valneva, und Franck Grimaud, zukünftiger President und Chief Business Officer kommentieren: "Wir sind äußerst zufrieden mit dem erreichten Fortschritt im Zusammenhang mit dem Merger und bewegen uns gemäß unseres Zeitplans vorwärts. Wir erwarten den Abschluss des Mergers im Mai und sind bereit für die nächste Phase und sehen dieser enthusiastisch entgegen."
Tatsächlich hatte Intercell zu Beginn vor, dass die Vorzugsaktien nicht börsenotiert aber frei übertragbar sein sollen."
Das wurde auf Anregung/Intervention des Kapitalmarktes aber nachträglich geändert und in der obigen Pressemitteilung erstmals öffentlich verkündet.
Die Argumentation der Kapitalmärkte war, dass diese Regelung die Vorzugsaktien deutlich aufwertet.
* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.