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23.12.2012 08:34
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Gute Fusions-Bedingungen bei Intercell, sinnvoller conwert-Deal, Dämpfer bei Immofinanz, voest auf richtigem Weg....

Kommentare der Erste Group zu den dieswöchigen Unternehmens-News

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In der abgelaufenen Handelswoche gab es einige News, teilweise überraschende, seitens heimischer Börsenotierter. Im aktuellen Equity Weekly gibt es dazu die Einschätzungen der Erste Group-Analysten.

Zu der Intercell-Fusion meinen die Analysten: "Unserer Meinung nach sind die Bedingungen der Fusion günstig für Intercell-Aktionäre, was man auch an dem Anstieg des Intercell- Aktienkurses sehen konnte bzw. am deutlichen Rückgang der Vivalis-Aktie. Nach dem ersten Sprung hat sich Aufwärtspotenzial allerdings reduziert und wir erwarten bis zum Transaktions-Abschluss im Mai 2013 eher eine Seitwärtsbewegung - nicht weit entfernt von unserem Kursziel von EUR 2.0. Sobald mehr Information zur Verfügung stehen (voraussichtlich vor der geplanten Hauptversammlungen der Intercell und Vivalis Aktionäre (im Februar / März 2013)), planen wir ein Intercell Update mit den ersten Valneva Schätzungen vorzubereiten."

Zum conwert-Deal: "Die Transaktion gefällt uns strategisch sehr gut, vor allem der Kaufpreis bezogen auf den Quadratmeter ist sehr günstig. KWG bilanziert auch sehr profitabel, insofern ist die Übernahme des Vorstandssprechers der KWG in den conwert Vorstand sicher eine sinnvolle Maßnahme. Dass für den Kauf auch ein Großteil eigene Aktien verwendet werden, macht zusätzlich Sinn. Der bevorstehende Aktienrückkauf wird wohl den Kurs deutlich positiv beeinflussen. Wir sehen die Transaktion in Summe klar positiv für conwert und erwarten, dass die Aktie wohl in Bälde in den zweistelligen Bereich vorstoßen wird. Unser Kursziel von EUR 9,6 werden wir in Folge dieser Transaktion sicher erhöhen müssen."

Zum Verkauf der Ukraine-Tochter der Erste Group: "Auf Grund dieser Verkaufsvereinbarung wird es in der Gewinn- und Verlustrechnung des vierten Quartals 2012 zu einer Buchung (Fair Value-Bewertung) von ca. -71 Mio. Euros nach Steuern kommen (vor Steuern: ca. -94 Mio. Euro). Nach Abschluss der Transaktion wird der negative Währungseffekt (EUR/UAH) in Zusammenhang mit Kapital und Firmenwerten im Ausmaß von 80,4 Mio. Euros (per 30. September 2012), der im Eigenkapital bereits berücksichtigt ist, gegen die GuV gebucht werden. Diese technische Buchung wird sich daher nicht auf die Kapitalposition der Erste Group auswirken. Die Erste Bank Ukraine beschäftigt 1.536 Mitarbeiter und verfügte per 30. September 2012 über eine Bilanzsumme von 758 Mio. Euros."

Zu Strabag heisst es: "Für das vierte Quartal 2012 einzeln betrachtet erwarten wir vergleichsweise gute Ergebnisse, da viele projektbezogene Rückstellungen, welche häufig im vierten Quartal gebucht werden, heuer schon im zweiten Quartal berücksichtigt wurden. Außerdem sind positive Nachtragszahlungen für bereits geleistete Arbeiten nicht unwahrscheinlich. Davon abgesehen bleibt das Umfeld für die Bauwirtschaft vorerst weiterhin sehr schwierig. Auch das laufende Aktienrückkaufprogramm, welches die Aktie seit Sommer 2011 unterstützt, ist schon sehr weit fortgeschritten – 9,6% von möglichen 10% der Aktien wurden bereits zurückgekauft."

Zu den Immofinanz-Zahlen heisst es: "Wir denken, dass der gesenkte Ausblick nach der starken Rally der letzten Monate dem Kursverlauf einen Dämpfer versetzt hat. Unsere Schätzungen sowie Konsensus-Schätzungen lagen aber bereits zuvor deutlich unter der EUR 600 Mio. Guidance, sodass die Absenkung nicht wirklich die große Überraschung darstellen sollte. Für die Dividende maßgeblich ist die Cashflow-Entwicklung, die nach wie vor zufrieden läuft. Die Dividendenziele von EUR 0,15 für heuer und die Anhebung auf EUR 0,20 nächstes Jahr wurden bestätigt. Auf der positiven Seite, kann die Immofinanz nun wieder ihr Aktienrückkaufprogramm fortsetzen, nachdem der Kurs wieder unter das neue Limit von EUR 3,33 gefallen ist. Wir werden unsere Schätzungen und aktuelles Kursziel von EUR 3,40 überarbeiten, sehen beim EBITDA aber nicht allzu großen Änderungsbedarf, da wir uns mit rund EUR 530 Mio. im Rahmen der Guidance bewegen."

Die voestalpine-Wachstumsstrategie kommentieren die Analysten so: "Die Guidance einer EBIT-Marge von rund 9% entspricht sehr genau unseren Detailschätzungen bis 2018, während das erwartete Umsatzwachstum deutlich höher ausfällt. Dies liegt überwiegend daran, dass wir in unsere Schätzungen prinzipiell keine noch nicht bekanntgegebenen Akquisitionen einplanen. Auch die übrigen Eckpunkte der Strategie sind nicht überraschend und bedeuten grundsätzlich eine Fortsetzung des erfolgreichen Weges der vergangenen Jahre. Die geplante Direktreduktionsanlage in den USA würde in letzter Konsequenz die Vorteile von billigem US-Schiefergas nutzen und wäre zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise eine ideale Plattform für eine Stahlproduktion in den USA. Die voestalpine befindet sich unserer Ansicht weiterhin auf dem richtigen Weg und beweist dies auch Quartal für Quartal mit den präsentierten Zahlen, vor allem im Vergleich zur Konkurrenz. Wir bleiben auch beim derzeitigen Kurs weiterhin bei unserer Kaufempfehlung.
 

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