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21.12.2012 18:16
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ATX vor Weihnachts-Feiertagen im Minus

US-Haushaltsstreit und "Hexensabbat" im Fokus
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Die Wiener Börse hat sich am Freitag bei hohem Volumen mit etwas leichterer Tendenz ins Wochenende verabschiedet. Der heimische Leitindex ATX fiel gegenüber dem Donnerstag-Schluss (2411,77) um 7,4 Punkte oder 0,31 Prozent auf 2404,37 Zähler. Der ATX fiel am Freitag bei hohem Volumen um 7,4 Punkte oder 0,31 Prozent auf 2.404,37 Einheiten. Der nächste Handelstag findet erst wieder am Donnerstag, den 27. Dezember 2012 statt. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund vier Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.400 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -1,16, DAX/Frankfurt -0,37, FTSE/London -0,30 und CAC-40/Paris -0,2%.

Auch das europäische Umfeld schloss überwiegend mit Abschlägen. Eingetrübt wurde die Stimmung von den Sorgen um den US-Budgetstreit. Die Gespräche zwischen Regierung und Kongress drohen zu scheitern, nachdem es dem republikanischen Verhandlungsführer John Boehner am Donnerstag nicht gelungen war, eine Mehrheit des Repräsentantenhauses hinter seinen Kompromissvorschlag zu bringen.

In den Fokus rückte zu Mittag zudem der große Verfall an den Terminmärkten, dem sogenannten "Hexensabbat". Bei hohen Umsätzen konnte der ATX im Zuge dessen sein Minus stark eingrenzen. Nachdem er sich zuvor noch mit einem Abschlag von über eineinhalb Prozent präsentiert hatte, konnte er im Anschluss an die Verfallsperiode mehr als ein Prozent wieder gutmachen. Auch in einigen Einzelwerten kam es während der Verfallsperiode zu deutlichen Kursbewegungen. So konnten Erste Group und voestalpine bei hohen Volumina ihre Kursverluste klar reduzieren. Überdies war die Schuldenkrise in Europa wieder ein Thema. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Bonität für Zypern um zwei Stufen auf CCC+ gesenkt.

An der Spitze der Kursliste schlossen Strabag mit plus 5,72 Prozent auf 21,35 Euro. Der Baukonzern hat sich bei einem Bankenkonsortium - darunter Deutsche Bank und BayernLB - einen syndizierten Barkredit über 400 Mio. Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren organisiert. Die langfristige Kreditzusage sichere dem Konzern seine "komfortable Liquiditätsposition" ab. Im Plus notierten auch conwert, die Papiere legten 0,58 Prozent auf 9,53 Euro zu. Der Wohnimmobilien-Konzern übernimmt 60 Prozent an der deutschen Kommunale Wohnen AG (KWG) und erwirbt damit Assets im Volumen von rund 260 Mio. Euro. Durch den Erwerb erweitert das Unternehmen sein bisheriges Deutschlandportfolio um etwa 66 Prozent. Ein Übernahmeangebot für die KWG wolle man jedoch nicht legen, hieß es vonseiten der conwert.

Federn lassen mussten indessen Bankwerte. Erste Group sackten um 2,08 Prozent auf 23,60 Euro ab und Raiffeisen büßten bis Handelsschluss klare 1,42 Prozent auf 30,92 Euro ein.  Immofinanz knüpften an ihre gestrigen Kursverluste an und fielen erneut um 0,40 Prozent, nachdem die Papiere am Vortag massiv unter die Räder gekommen waren. Nach einer Ergebniswarnung im Rahmen der Vorlage der Halbjahresbilanz rutschten die Papiere am Donnerstag um gut viereinhalb Prozent ab.Das Tageshoch erreichte der ATX um 13.30 Uhr mit 2411,64 Zählern. Das Tagestief lag um 12 Uhr bei 2372,01 Zählern. Im prime market zeigten sich am Ende der Sitzung 21 Titel mit höheren Kursen, 16 mit tieferen und einer unverändert. Gehandelt wurden im prime market 17.664.221 (Vortag: 9.643.250) Stück Aktien (Einfachzählung). Umsatzstärkste Aktie war Erste Group mit 2.183.087 Stück Aktien. Wertmässig kam heute ein Umsatz im prime market (Doppelzählung) von 460,268 (179,411) Mio. Euro zu Stande, wovon 103,09 Mio. Euro allein auf Erste Group entfielen.

    
 
(APA)
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garein
717 Postings
seit 2007-08-06
> Analysten2015-07-29 15:30:02


Wie man weiß kommt das Wort von "Anal" und "List". Sie sind die eunuchen der Wirtschaft, denn sie wissen wie's geht. Theoretisch.
Wären sie so gut, wie sie sagen, könnten sie ja ihre eigenen Gewinne voraussagen und jeder dieser zampanos wäre Milliardär.
In Wahrheit muss sich jeder selbst ein Bild machen. Die Aussagen der Analysten sagen nämlich nur, ob ihr jeweiliger Arbeitgeber selbst in der "analysierten" Aktie long oder short ist. Sonst gar nichts.
diese Leute glauben darüber hinaus auch, irgendwas beeinflussen zu können. Ab und an treffen sie natürlich auf einen CEO, der wegen seiner Aktienkurs-abhängigen Boni in Millionenhöhe bei ihnen Speichel leckt und deren Ideen umsetzt oder umgekehrt benutzt er das Sprachrohr dieser Gesellen, um seine eigenen Ideen zu untermauern.
Das ist Alles, was an den Anal-ysten dran ist.

vaudreuil
122 Postings
seit 2014-10-09
>> Analysten2015-07-29 22:27:00


Ich gebe dir ja hundertprozentig recht.
Würde aber trotzdem gerne wissen,
welche spezielle Analyse dich
zu dieser Stellungnahme bewogen hat.

Sibelius
243 Postings
seit 2014-10-03
>> Analysten2015-07-29 22:34:06


Die ganzen Analysen sind schon deshalb wertlos, weil sich keiner auf einen Zeitpunkt festlegt. Ich würde da erst ein Ohrwaschl rühren, wenn da mal dazu stehen würde - Aktie Xyz in 4 Wochen auf Kurs xx,xx. Sonst volle Zustimmung.



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