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23.12.2012 08:00
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"Die Preise von Immobilien sind in den letzten Jahren so stark gestiegen, dass sie aus Anlegersicht viel von ihrem Reiz verloren"

Kommentar von Roland Zauner, Fondsmanager bei Kepler, zu den Aktienmärkten.
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Die Schuldenkrise bleibt das beherrschende Thema in Europa. Gegen die Widerstände der reicheren Länder bewegen wir uns seit Beginn der Krise langsam aber doch in Richtung einer Transferunion. Griechenland hat die privaten Gläubiger 2012 bereits zweimal zur Ader gelassen. Ein Schuldenschnitt für die öffentlichen Kreditgeber erscheint vor den deutschen Wahlen im Herbst politisch schwer durchsetzbar, ist aber sicher nicht endgültig vom Tisch.

In den USA wird spannend, zu welchem Kompromiss Demokraten und Republikaner finden, um die „Fiskalklippe“ zu umschiffen. Ohne Einigung würde das Wirtschaftswachstum in den USA durch höhere Steuern und automatische Ausgabenkürzungen spürbar belastet. Entsprechend negative Auswirkungen auf die Aktienbörsen wären zu erwarten. In China sollte eine weiche Landung der Wirtschaft gelingen. Die Zentral-Regierung hat im Gegensatz zu den USA und Europa noch wesentlich mehr Spielraum für stimulierende Maßnahmen. Trotz der bekannten Problemherde zeigten die Aktienkurse 2012 nach oben. Selbst wenn viele Herausforderungen bestehen bleiben, muss das auch 2013 nicht per se negativ für die Kursentwicklung von Aktien sein.

Ein wirklich risikoloses Investment gibt es derzeit nicht. Bei sehr konservativen Anlageformen, wo der nominelle Kapitalerhalt gegeben ist, deckt der Zinssatz kaum Inflation und Steuern ab. Die Preise von Immobilien sind in den letzten Jahren so stark gestiegen, dass sie aus Anlegersicht viel von ihrem Reiz verloren haben. In diesem Umfeld erscheint die Beteiligung an gesunden Unternehmen, sei es über Anleihen oder Aktien vergleichsweise attraktiv. Bei einem ausreichend langen Anlagehorizont sollten diese daher – breit gestreut über mehrere Regionen und Sektoren – in einem ausgewogenen Portfolio auf keinen Fall fehlen
 
red
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