Kepler bestätigt nach den Halbjahreszahlen der
Immofinanz die Kaufempfehlung für die Aktie und nimmt kleinere Anpassungen bei den Gewinnschätzungen vor: Die Prognose für den Gewinn je Aktie 2012/13 sinkt um 8% auf 0,25 Euro, für 2013/14 hingegen wird sie um 1% auf 0,3 Euro angehoben.
"Die Immofinanz berichtete gute operative Ergebnisse für das Q2 2012/13", schreibt Analyst
Thomas Neuhold. "Der positive Ausblick bleibt bestehen, aber Projektverzögerungen hatten eine Absenkung der Guidance zur Folge".
Wie berichtet, geht das Unternehmen nicht länger davon aus, im laufenden Geschäftsjahr ein EBITDA von 600 Mio. Euro zu erreichen. Ausschlaggebend dafür sind vor allem Verzögerungen beim russischen Goodzone-Projekt.
"Unserer Meinung nach bietet die Aktie eine attraktive Kombination aus sich verbessernden Cashflows und einem signifikanten Potenzial bei der Ausweitung der Multiples", so Neuhold. Die Verzögerung bei Goodzone sei zwar leicht enttäuschend, und die operativen Kosten im Q2 lagen am oberen Ende der Erwartungen. "Die dem Geschäftsmodell zugrunde liegenden Trends sind aber nach wie vor solide und könnten sich in den kommenden Quartal weiter verbessern".
Das Kursziel für die Aktie wird mit 4,1 Euro angegeben. (red)