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20.12.2012 18:45
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Immofinanz - Kepler bleibt beim Buy

Leichte Anpassungen bei den Gewinnschätzungen
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Kepler bestätigt nach den Halbjahreszahlen der Immofinanz die Kaufempfehlung für die Aktie und nimmt kleinere Anpassungen bei den Gewinnschätzungen vor: Die Prognose für den Gewinn je Aktie 2012/13 sinkt um 8% auf 0,25 Euro, für 2013/14 hingegen wird sie um 1% auf 0,3 Euro angehoben.

"Die Immofinanz berichtete gute operative Ergebnisse für das Q2 2012/13", schreibt Analyst Thomas Neuhold. "Der positive Ausblick bleibt bestehen, aber Projektverzögerungen hatten eine Absenkung der Guidance zur Folge".

Wie berichtet, geht das Unternehmen nicht länger davon aus, im laufenden Geschäftsjahr ein EBITDA von 600 Mio. Euro zu erreichen. Ausschlaggebend dafür sind vor allem Verzögerungen beim russischen Goodzone-Projekt.

"Unserer Meinung nach bietet die Aktie eine attraktive Kombination aus sich verbessernden Cashflows und einem signifikanten Potenzial bei der Ausweitung der Multiples", so Neuhold. Die Verzögerung bei Goodzone sei zwar leicht enttäuschend, und die operativen Kosten im Q2 lagen am oberen Ende der Erwartungen. "Die dem Geschäftsmodell zugrunde liegenden Trends sind aber nach wie vor solide und könnten sich in den kommenden Quartal weiter verbessern".

Das Kursziel für die Aktie wird mit 4,1 Euro angegeben. (red)
 

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KursDiver
Zehetner schmettert Offert ab2015-02-25 12:09:00
228 Postings

seit 2007-08-20

In einer Stellungnahme am Mittwoch-Vormittag untersrich Eduard Zehetner, dass das Offert seiner Ansicht nach in keiner Weise den Wert der Immofinanz widerspiegle. Sein Argument: Der russische Investor Mints sei auch bei der CA Immo eingestiegen und habe damals einen Preis von rund 85 Prozent des Net Asset Value der CA Immo gezahlt. Umgelegt auf die Immofinanz (NAV, siehe oben, bei 4,48 Euro) würde dies laut Zehetners Rechnung einen Wert von 3,81 Euro ergeben. Zehetner selbst hält demnach Offerte von unter vier Euro je Aktie für wenig realistisch.

Außerdem macht sich der Immofinanz-Chef seine eigenen Gedanken zum Vorstoß der Russen in Österreich. Jede vierte Immobilie der Immofinanz liegt in Russland und es könne durchaus sein, dass sich die Lage dort und an der Peripherie in naher Zukunft deutlich verbessern könnte. Der russische Investor könnte also durchaus auf einen Informationsvorsprung bauen, den er nun versilbern möchte.

Um 2,51 Euro jedenfalls werden CA Immo und Mints die Immofinanz-Aktie wohl nicht bekommen. Am Mittwoch zog das Immofinanz-Papier gleich zu Handelsbeginn um 7,6 Prozent auf 2,70 Euro an. Wenig später waren die Zugewinne bereits zweistellig, 2,82 Euro standen um 9.16 Uhr auf dem Kurszettel. Bis 10 Uhr wurden vier Millionen Aktien gehandelt, mehr als am gesamten Mittwoch.

Mit Immofinanz setzt Mints nun auf ein anderes Pferd: Der Konzern besitzt mehrere große Einkaufszentren im Umland von Moskau. Zuletzt hatte der Firma der massive Verfall des Rubel zu schaffen gemacht. Im ersten Halbjahr 2014/15 (bis Ende Oktober) verbuchte sie einen Nettoverlust von 30 Millionen Euro. Und auch in den kommenden Quartalen könnte der Rubel-Verfall die Gewinne "deutlicher als bislang" schmälern, hatte Immofinanz im Dezember gewarnt. Russland ist der mit Abstand wichtigste Einzelmarkt des Konzerns. Dort senkt Immofinanz die Mieten in ihren Einkaufszentren, um ihren Kunden - großen Einzelhandelskonzernen - angesichts der Währungskrise entgegenzukommen. Neben Russland besitzt Immofinanz auch Immobilien in Deutschland, Österreich und Osteuropa.

Mints' zypriotische O1 Group hat sich erst kürzlich bei der CA Immo eingekauft und hält nun 26 Prozent an dem Unternehmen. Laut Immofinanz-Chef Zehetner hat der Oligarch das "große Ganze" im Auge - eine Fusion der Unternehmen zu einem Immobilien-Schwergewicht. Zehetner schließt nicht aus, dass es auch bei der S Immo zu einem Eigentümerwechsel könnte.

S Immo ist das kleinste der börsenotierten österreichischen Immobilienunternehmen. Die Aktie hat seit Jahresbeginn um 43,4 Prozent zulegt, was wohl auf Übernahmephantasien zurückzuführen ist. Der Börsewert des Unternehmens liegt nun bei 592 Millionen Euro.

Quelle : Wirtschaftsblatt



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