„Es ist ein vernünftiges Ergebnis. Einzig bei den Entwicklungsprojekten hätten wir uns mehr erwartet“, zieht Immofinanz-CEO Eduard Zehetner seine Bilanz für das erste Halbjahr. Anleger sahen das wohl anders: Die Aktie rutschte im Tagesverlauf rund fünf Prozent nach unten. Grund: Das avisierte EBITDA von 600 Millionen Euro werde heuer doch nicht erreicht werden. Abgesehen vom getrübten makroökonomischen Umfeld erfolgt der Baufortschritt beim Shopping Center Development GoodZone in Moskau bisher nicht plangemäß, so die Immofinanz.
Nach den ersten beiden Quartalen liegt das EBITDA bei 249,96 Millionen Euro – 7,5 Prozent unter dem Vorjahr. Das ehrgeizige Ziel von 600 Millionen Euro hätte einen Zuwachs im Vergleich zum Geschäftsjahr 2011/12 von rund 25 Prozent bedeutet – das scheint in weite Ferne gerückt. Zehetner rechnet jetzt noch mit einem Plus von rund zehn Prozent, das hieße, dass das EBITDA dann von 478,6 auf 526,4 Millionen Euro steigen müsste.
Die Analysten sind aber auch diesbezüglich noch skeptisch. Christoph Thurnberger von der RCB rechnet in seiner heute veröffentlichten Analyse mit einem EBITDA von 519,4 Millionen Euro. Er stuft die Aktie von „Buy“ auf „Hold“ und sieht das Kursziel bei 3,4 Euro. Dass das EBITDA-Ziel nicht erreicht wird, ist für ihn aber nicht das große Problem, zumal darin auch die nicht cash-wirksamen Aufwertungen von Development-Projekten enthalten sind. Allerdings: „Um eine noch größere Enttäuschung zu vermeiden, muss die Immofinanz in den verbleibenden Monaten des Geschäftsjahres substantielle Immobilienverkäufe zeigen“, schreibt er. Das Ziel, Erträge aus Immobilienverkäufen von 60 Millionen Euro zu erreichen, wird eine Herausforderung: Im ersten Halbjahr stehen gerade 20,6 Millionen Euro zu Buche. Und auch das Ziel, die administrativen Kosten auf 100 Millionen Euro zu begrenzen, wird schwer: So wie es bisher aussieht, wird eher der Wert des Vorjahres (140 Millionen Euro) erreicht werden.
Alles in allem blieb die Immofinanz aber im Halbjahr über den Erwartungen der Analysten. Vor allem erfreulich: die Entwicklung der Mieterlöse (326,7 Millionen Euro, plus 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). (sl)
Meinen Sie wirklich, dass Deals in Osteuropa, vor allem mit Immobilien, interessant sind? Habe schon Grauensgeschichten von Immobilien gehört, die nun leer stehen und beim Bau ein Vermögen gekostet haben.
1. Buwog IPO sollte mindestens 1:10 Gratisaktien für die Altaktionäre bringen, um diese Aktionärs-Basis auch auf die Buwog zu übertragen.
2.Der Investitionsschwerpunkt Osten ist nicht die freie Wahl sondern das Erbe, der alten Gestion, da wäre noch ordentlich Potential zu optimieren.
3. Wollen wir wirklich, das der Aktienkurs sich erholt und mit einer Prämie notiert, dann muß sie aus der lamoynaten Phase raus :
4. Stellen wir und vor, die Immofinanz wäre DYNAMISCH, sie teilt mit:
"Marketingabkommen mit z.B. Red Bull, ... ..auf allen Häusern weltweit machen wir Werbung, Red Bull Name wird für.......
Oder Immofinanz kauft Anteil und restrukturiert z.B. IVG..oder Inmobliaria Colonial.
5. Oder auch nur, die Immofinanz informiert sogar Bloomberg oder Reuters ( wer sind die ?) was sie ist, und PLANT!! zeigt ihre aktuellen Kennzahlen auf der IR Homepage ohne zu suchen, so aufbereitet, wie das international üblich ist.
Zu guter Letzt, die Krone der Information eine Guidance
Wie immer Glück auf !
@nurmut
Weil ich wieder einmal von dir was lese und du im Forum bist:
Schon vor langer Zeit haben wir über den Nachteil der Optis gegenüber den Zertis gesprochen.
Hier zwei Optis, welche keine "Vorläufer" sind, kriegt man zum Realpreis und laufen bis 1/2014.
AT0000A0VUP2 und AT0000A0VUQ0, welche auf IIA notieren.
Natürlich keine Kaufempfehlung, der Hebel ist auch nicht besonders.
War nur so zur Info.
rein von den Daten hat zB der AT0000A0VUP2, den ich mir angesehen habe, mit Basispreis 2,30 und BZ-Verh 0,50 rechnerisch praktisch keine Optionsprämie bei Kurs 0,50.
Der Haken ist nur, dass zu 0,50 nicht gehandelt wird, zumindest habe ich weder in Wien noch in Stattgart auch nur irgendeinen wirklichen Umsatz gesehen, auch Monate zurück nicht.
In Stuttgart waren am 15.5. mit 0,51 zu 0,53 wenigstens Notierungen, und 4% spread ist natürlich auch nicht schwach.
Gegenüber einem Direktinvestment in die Aktie kann man die Investition von 1 € je Aktie sparen, wenn man sie tatsächlich um 0,50 kriegt, aber das ist leider zweifelhaft. Und die Finanzierungskosten für den Euro für 1/2 Jahr sind natürlich auch nicht die wirkliche Masse.
Der geringe Hebel und die geringen Finanzierungskosten erklären mE die rechnerisch kleine opti-prämie.
Die RCB hat, aus welchen Gründen auch immer, den "Vorlauf" bei allen Optis zurückgestutzt. Gilt allerdings nicht für Optis, welche auf fiktiven Zukunftsphantasien basieren. Die würde ich aber nie kaufen.
Ich kaufe und verkaufe immer über RCB, er wird praktisch immer gehandelt. Will ich verkaufen und sie stellen keinen Kurs, dann ruf ich an und die entschuldigen sich immer mit Systemproblemen, oder "haben wir noch nicht bemerkt". Es rufen auch immer die selben 4 bis 5 Aktionäre an, wurde mir von der Tradingabteilung - auf Nachfrage - mitgeteilt.
Zumindest bei Laufzeitende ist die RCB verpflichtet, den wahren Wert zu bezahlen.
Ich halte noch eine kleine Partie von endlos ko-zerties ( DE000CK4DGD0 ) ...knock-out bei € 1,7471
im Okt. 2011 gings intraday mal weit unter die 2 - das zerti hat damals stand gehalten - derzeit muss es schon sehr hart hergehen dass es zu so einem rücksetzer kommt. Charttechnisch ist das zerti gut abgesichert. Ein Zerti bei 2,25 hat es mir vorigen Mai noch mal geklopft. Wenns hart hergeht kanns die Börsen schon nochmal durchbeuteln ... dann steht man mit einem opti auch blöd da wenn zb die IIA bei 2,50 dahertümpelt und der zerti nicht im geld ist und ausläuft.
Ja, klar, nur bis 2,30 ist dieser Schein im Geld. Beim Vergleich mit KO-Scheinen meint phronesis aber, dass ein Opti dann wenigstens die Chance behält, wieder zu steigen, während der KO-Schein tot bleibt.
Ich glaube Phro hat dieses Beispiel hier gebracht, da die sonst übliche saftige Opti-Prämie hier nicht mehr gegeben scheint.
Ich meine aber, dass er eh bei Kaufpreis 0,53 mehr als den inneren Wert bezahlt. Ganz klar ist auch, dass die eingerechneten Finanzierungskosten dzt. sehr niedrig sind und das Risiko eines Fallens unter 2,30 (ab da verliert die Bank*)) auch von der Bank als marginal gesehen wird.
Phro sollte übrigens auch berücksichtigen, dass im Opti mW bei Fälligkeit die Dividende nicht berücksichtigt wird, um die fällt er um. Und das ist da gar nicht wenig. Spricht für Invest ins underlying.
*) bis 2,30 hat die Bank kein Risiko, wenn sie hedgt (zB die Aktien heute kauft, mit seinem EK-Anteil, Rest finanziert sie). Bis 2,30 ist das FK gedeckt, sie zahlt ggf. weniger aus. Aber unter 2,30 beisst sie selber am Verlust ab.
Generell meine ich, dass Hebelprodukte was sind, wenn mir das underlying zu lahm performt, ich mit gegebenem Kapital mehr Ergebnis sehen will. Dass man pecherweise auch den Verlust multiplizieren kann, liegt in der Natur der Sache.
Die Bank hat auch unter 2,30 keinen Verlust, denn sie verkauft vorher.
Und auch beim Zerti hast du einen Aufschlag. Die Prämie ist bei diesem Opti wirklich extrem gering. Zumindest so gering wie beim Zerti.
Ich habe das nur deshalb angeregt, weil wir damals diskutiert haben, ob Zerti oder Opti besser ist. In diesem Fall eindeutig der Opti.
Und auch wenn das Underlying nicht zu lahm performt ist der Opti immer besser - natürlich nur wenn es aufwärts geht. Eben ein Hebelprodukt.
Die Dividende wird bei Fälligkeit nicht abgezogen, nur im Zeitraum vor dem Dividendenzahltag wird ein niedriger Kurs ausbezahlt.
Wenn die Bank vor Erreichen des Basispreises verkauft, ist sie beim Wiederanstieg nicht mehr gehedgt und spielt volles Risiko, was sie ja vermeiden will durch hedge. Drum tut sie es eben nicht, und kalkuliert vorher das Risiko ein.
Opti immer besser? Das kommt ganz darauf an, wie die Bank die Preise festsetzt, und wie bekannt ist das ja weitgehend Willkür zu deinem Anschaffungszeitpunkt und während der Laufzeit, falls du aussteigen willst. Ausgedrückt durch die "implizite Volatilität", das ist eine theoretisch rückrechenbare Größe, die einzige Variable in der klassischen Black-Scholes-Formel und noch dazu als "zukünftige Volatilität" ein richtiger Spielball der Banken. Ein Zerti hat das nicht.
Am Fälligkeitstag wird tatsächlich fair gerechnet, aber vorher wird ein viel höherer Zeitwert eingerechnet (auch bei Anschaffung) als es bei einem KO-Zerti je gibt und bei der Preisbildung eines Zerti gibt es kaum Willkürgrößen.
Nimm nur als Beispiel die im untenstehenden link dargestellten optis auf die IIA, alle fällig um das Jahresende und vergleiche, wie unterschiedlich die impl.Volatilitäten sind. Und dann nimm den Optionscheinrechner von Onvista und schau, wie sich eine Änderung der impl. Vola wild auf den Kurs auswirkt! Das ist die Wirkung der Preisbildung des Emittenten.
Aber das ewige Leben bis zum Fälligkeitstag ist unbestritten der Vorteil des Opti. Von vornherein bis zum Fälligkeitstag halten unter allen Umständen (um der Preiswillkür der Emis zu entgehen) wird aber auch kaum jemand.
Es stimmt schon, wenn man z.B. den Opti AT0000A0YJ06 nimmt, der braucht fast 4 Euro, dass er aus dem Wasser ist.
Aber ich bin ja explizit von diesem Opti ausgegangen (P6), der keinen Vorlauf mehr hat. Und verkaufen kannst du ihn immer, maximal 1 Cent unter Wert. Ist ja nicht wirklich schlimm.
PS: Wenn du darauf ansprichst, dass die Bank bei Auslaufen des Optis den Kurs drückt (was ich gar nicht bestreite), dann solltest du genau zu diesem Zeitpunkt einkaufen, entweder einen Opti oder ein Zerti.
ja, so passt das schon.....der AT0000A0VUP2 ist praktisch ohne Zeitwert (den man sukzessive verliert) , ohne den Nachteil eines KO-Scheins, dessen Lebenslicht unter 2,30 erlischt.
Soweit sind wir uns ja einig, vorausgesetzt du hättest ihn am Freitag um 0,51 bekommen. (Ich werde mir morgen mal einen Preis von der RCB geben lassen und mit dem RT-Kurs abgleichen).
Doch du bringst das als Beispiel in Fortsetzung unserer seinerzeitigen Diskussion Opti versus Zerti, wo du der Meinung warst, Opti sei zu bevorzugen.
Ich behaupte aber, dass dieser AT0000A0VUP2 eher ein Sonderfall ist bzw. mit so überwiegendem inneren Wert (gegenüber dem Zeitwert) dass letzterer sehr im Hintergrund steht. Nimmst du das Zerti mit gleich weitem KO-Abstand, ist das Risiko des vorzeitigen Todes sehr gering.
Generell verlierst du beim Opti bis zur Fälligkeit immer den Zeitwert.
Wenn du schreibst (P13) "....Und auch wenn das Underlying nicht zu lahm performt ist der Opti immer besser - natürlich nur wenn es aufwärts geht.,,,,"
so frage ich: Besser als was? Als das Underlying? Na klar, wenn dieses steigt.
besser als ein Zerti? Diese Situation gibt es, besonders an der Schwelle im Geld/ aus dem Geld, aber immer? Nein. Und schon gar nicht, wenn das underlying nicht steigt.
und was ist bei Gleichbleiben?
-Dem Zerti ist das weitgehend wurscht
-und der Opti verliert den Zeitwert.
Wie sehr der Zeitwertverlust unterschätzt wird, zeigt das untenstehende Beispiel. Vielleicht ist man durch Wertzuwachs beim Steigen getröstet, und der Zeitwertverlust ist verschleiert.
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